Keine Tradition, große Erfolgsaussichten

Folge 2 der nd-Serie »Ostkurve«: RB Leipzig

  • Stephan Fischer, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Keine Tradition, große Erfolgsaussichten: Der zweite Teil der nd-Serie »Ostkurve« widmet sich dem Drittligisten RB Leipzig, der als erster Klub wieder Erstligafußball in die neuen Bundesländer bringen könnte.

Manch einer der 20 000 Leipziger Zuschauer beim 2:2 gegen Preußen Münster mag sich am Sonnabend bei 42 Grad Celsius in die Anfangstage des Fußballprojekts zurückgewünscht haben. In der ersten Saison nach der Vereinsgründung 2009 spielte RB Leipzig noch im Stadion am Bad in Markranstädt. Direkt nach dem Spiel ins Freibad hüpfen, eine wohlige Vorstellung bei diesen Temperaturen.

Die Sehnsucht nach Erfrischung wird bei den Spielern noch größer gewesen sein, an Markranstädt hat wohl keiner gedacht: Nur Ersatztorwart Benjamin Bellot und Torwarttrainer Perry Bräutigam haben die erste Saison knapp 13 Kilometer westlich von Leipzig miterlebt. Erinnerung daran wird nicht gepflegt. RB kaufte dem ortsansässigen SSV das Oberliga-Spielrecht und die Mannschaften für eine Saison ab. Der Umzug ins Leipziger Zentralstadion nach dem Aufstieg in die Regionalliga war von Beginn an beschlossene Sache - und erfolgte planmäßig 2010.

Der Umweg ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.