Ein härterer Kapitalismus

Sharing Economy

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Fähigkeit des Kapitalismus, sich zu wandeln, anzupassen, Kritik zu integrieren und aus guten Ideen immer wieder neue blendend laufende Geschäftsmodelle zu machen, ist - neutral gesehen - bewundernswert. Die Produktionsweise wandelt sich beständig - und bleibt doch immer dieselbe. Eines der jüngsten Beispiele ist die Sharing Economy. Die gute Idee: Konsumenten ist der Besitz eines Autos oder einer Bohrmaschine gleichgültig geworden. Sie wollen die Gegenstände nutzen, wenn sie ein neues Regal von Ikea holen und es an der Wand befestigen. Vorteil: Der Ressourcenverbrauch ist niedriger und Menschen kommen sich über das Teilen näher, Gemeinschaft wird gestiftet. Letzteres betrifft vor allem Internet-Portale wie Couchsurfing oder Airbnb. Auf diesen kann man seine Wohnung mit anderen Menschen teilen, die gerade auf Urlaub in der Stadt sind.

Doch über die Nachteile der Sharing Economy wird längst in den Medien berichtet. Der Taxidienstleis...


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