13 Stunden Schikane

Wie ist die Polizei in Stuttgart gegen Protestierende und AfD-Kritiker vorgegangen? Ein Augenzeugenbericht von John Malamatinas

  • Von John Malamatinas
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Dies ist ein Versuch, die Eindrücke aus dem Polizeigewahrsam zu verarbeiten, in dem sich zahlreiche Teilnehmer der Proteste gegen den AfD-Programmparteitag in Stuttgart wiederfanden. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, viele der Erfahrungen von Beteiligten haben noch nicht das Licht der Öffentlichkeit erreicht. Deswegen bleibt das Folgende subjektiv - aber es soll einen Einblick in die Zustände eines Landes verschaffen, das ich auf dem Weg in einen Polizeistaat sehe.

Es sollte ein bunter und entschlossener Protesttag gegen die AfD werden. Die bundesweite Kampagne »Nationalismus ist keine Alternative« und lokale Bündnisse gegen Rechts mobilisierten zu Aktionen gegen den Parteitag der Rechtsaußen-Partei. Hunderte Aktivist*innen fanden sich rund um das Messegelände ein, um sich an Blockadepunkten zu versammeln.

Ein Großteil der auswärtigen Aktivist*innen reiste mit Bussen an. Die Busse erreichten gegen 6 Uhr ...


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