Eine Wurst macht keinen Sommer

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Zempin. Vor einer Woche biss Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Imbiss von Petra Hofmann noch mit großer Geste in eine Bratwurst. Die Inbetriebnahme des Ersatzkiosks an der Küste von Zempin (Insel Usedom) unmittelbar vor dem Osterfest und zum Start der Tourismussaison in Mecklenburg-Vorpommern sollte den Neustart nach der schweren Ostsee-Sturmflut von Anfang Januar symbolisieren. Doch der Imbisswagen, den die Gemeinde als Ersatz für den vor drei Monaten zerstörten Kiosk an der Zempiner Steilküste angemietet hatte, bleibt vorerst geschlossen.

Grund: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat bislang keine Betriebserlaubnis erteilt. »Aus fachlicher Sicht bestehen Mängel, die vor einer Eröffnung noch beseitigt werden müssen«, sagte Anke Radlof aus der Pressestelle am Donnerstag. Mitarbeiter der Lebensmittelkontrolle hätten ein undichtes Dach festgestellt. Zudem fehle eine feste Stromleitung - mit der Folge, dass nach Betriebsschluss die Stromzufuhr unterbrochen sei. Kühleinrichtungen müssten aber dauerhaft angeschlossen sein, sagte die Sprecherin. Das Wirtschaftsministerium, in dessen Pressemitteilung vor Ostern von einer Inbetriebnahme des Kiosks die Rede war, verwies mal eben an den Kreis, der für die Betriebserlaubnis zuständig sei. dpa/nd

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