Kein Leben nach dem Hausprojekt

Eigentümer verlangt von den ehemaligen Bewohnern der Brunnenstraße 183 eine Entschädigung

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bauarbeiter rissen unmittelbar nach der Räumung des Hausprojekts in der Brunnenstraße 183 die Fenster heraus – damit auch ja niemand mehr auf die Idee käme, dort wieder einzuziehen. Das war vor über einem Jahr. Seitdem tat sich nichts mehr. Die schwarzen Maueröffnungen in der Fassade sehen wie ausgestochene Augen aus. Frank Thimm ärgert sich darüber. Für den ehemaligen Bewohner ist das ein »Unding«. »Die Witterung nagt an der Substanz.« Ihm kommt das vor, als würde der Eigentümer Manfred Kronawitter das unsanierte Haus nun doch als Spekulationsobjekt betrachten. Dabei gab dieser stets an, dort ein Mehrgenerationenwohnprojekt einrichten zu wollen. Gegenüber ND will sich Kronawitter, ein Arzt aus dem bayerischen Passau, dazu nicht äußern.

Frank Thimm erlebte die Hausräumung nicht mehr als Bewohner mit. Er zog bereits im Februar 2009 aus, nachdem ihn Kronawitter aus dem Haus geklagt hatte. Die Räumung folgte neun Monate später. Doch ...


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