Ermittlungen zu einem Albtraum

Antifa-Gruppen verweisen auf Netzwerk rechter Läden in Schöneweide

Auch Bilder sind Mittel gegen rechte Gewalt.
Auch Bilder sind Mittel gegen rechte Gewalt.

In Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick gibt es ein ganzes Netzwerk von Läden, die von Vertretern der rechten Szene betrieben werden. Bisher weiß man: Die Kneipe »Zum Henker« in der Brückenstraße ist seit 2009 Berlins wichtigster Nazitreff. Letzten Sommer kam der von NPD-Landesvize Sebastian Schmidtke betriebene Laden »Hexogen«, der Schlagwerkzeuge, Pfefferspray, Campingausrüstungen sowie »Sicherheitsbedarf« wie spezielle Handschuhe und Stiefel im Angebot hat, hinzu. Doch das ist nicht alles.

Eine Broschüre der Antifa Recherche Berlin Südost, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde, nennt mehrere weitere Läden. Der »Dark7side« in den Spreehöfen beispielsweise. Böhse-Onkelz-Partys werden hier sichtbar beworben. Metalbands spielen regelmäßig. Aus Sicht der Antifa steht das »Dark7side« für eine Verbindung von 90er-Jahre-Nazis und Rockergruppen. Maßgeblicher Protagonist soll Lars B. sein. Bis zum Verbot der rechtsextremen »Freiheitl...


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