Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Gegen Kulturkulissen in Berliner „Wüste“

  • Lesedauer: 1 Min.

(ND). Wenige Tage nach dem Offenen Brief von über 60 Persönlichkeiten der Bildenden Kunst an den Kultursenator, die künstlerischen Produktionsbedingungen in Berlin zu erhalten, ist dem Berufsverband Bildender Künstler (BBK) bekannt geworden, daß der Haushalt der Werkstätten und Vermittlungsbüros für Berliner Künstler bis 1996 um ein Viertel gekürzt wird.

Betroffen sind die Druckwerkstätten in Bethanien, die Bildhauerwerkstätten im Wedding, das Büro für Kunst am Bau und das Büro des Atelier-

beauftragten. Nach den jetzigen Zahlen werden für das Ateliersofortprogramm 1995/96 keine weiteren Mittel freigemacht. Der Etat des Atelierbeauftragten selbst wurde um 25 Prozent gekürzt. Die Werkstätten wurden bisher von über 1000 Künstlern genutzt und bieten Arbeitsmöglichkeiten für bis zu 50 Künstler täglich.

Kostspielige Kulturkulissen wie das avisierte .Grand Palais“ im Gropiusbau, als .Leuchttürme' der Berliner Kultur angekündigt, erleuchten am Ende nur noch kulturelle Wüste.“, so

riRr RRK

Werde Mitglied der nd.Genossenschaft!
Seit dem 1. Januar 2022 wird das »nd« als unabhängige linke Zeitung herausgeben, welche der Belegschaft und den Leser*innen gehört. Sei dabei und unterstütze als Genossenschaftsmitglied Medienvielfalt und sichtbare linke Positionen. Jetzt die Beitrittserklärung ausfüllen.
Mehr Infos auf www.dasnd.de/genossenschaft

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal