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Chipkarte als Gesundheitspaß

Senator Luthers neues Projekt / Bürger entscheidet über Zugriff

  • Lesedauer: 1 Min.

(ADN). Die Berliner sollen bundesweit als erste einen Gesundheitspaß erhalten. Die Chipkarte als „individuelle Gesundheitsdokumentation“ für das gesamte Leben erläuterte Gesundheitssenator Luther gestern vor Journalisten. Oberster Grundsatz bei der Einfüh-

rung der Karte werde das Prinzip der Freiwilligkeit sein. Auf der Chipkarte könnten Luther zufolge sowohl allgemein abrufbare Notfalldaten wie Blutgruppe, Allergien oder Impfungen als auch unter sogenannten Pin-Nummern Informationen gespeichert werden,

die lediglich einen sektoralen Zugriff durch Fachärzte erlauben. In jedem Fall soll der Bürger entscheiden, was gespeichert wird und von wem die Daten abgerufen werden können. Den Zeitraum für die Forschungsphase veranschlagte Luther auf drei bis vier Jahre.

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