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Künstlerprotest gegen Kürzungen

Dresden (epd). Die geplanten Einsparungen des Landes Sachsen im Kulturbereich sind bei Künstler-Verbänden im Freistaat auf scharfe Kritik gestoßen. Die Landesregierung habe in ihrem Doppelhaushalt für 1999 und 2000 eine Kürzung der Zuwendungen von jährlich insgesamt 15 Millionen auf zehn Millionen Mark vorgesehen, erklärten Vertreter der Landesverbände der Sparten Musik, bildende Kunst, Literatur, Film und Soziokultur am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Damit sei ihre gesamte Arbeit gefährdet. Der Fehlbetrag in Höhe von über fünf Millionen Mark pro Jahr könne von den Verbänden nicht aus eigener Kraft aufgebracht werden. Der finanzielle Kahlschlag stehe im krassen Widerspruch zur bisherigen Förderpolitik. Nach Angaben des Leiters des Arbeitskreises »Jugend, Bildung und Kultur« der SPD-Fraktion, Günther Hatzsch, plant die Landesregierung die größten Einsparungen im Bereich bildende Kunst und nichtstaatliche Museen. Hier sollen die Mittel um knapp die Hälfte auf drei Millionen Mark gekürzt werden. In der Sparte darstellende Kunst und Musik seien Kürzungen um eine Million Mark vorgesehen, im Bereich Literatur und Film um 750 000 und bei den Kulturinitiativen um 600 000 Mark. Dies entspreche jeweils rund einem Viertel der bisherigen Fördermittel.

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