McAllister hadert noch

Nach der Wahlniederlage ranken sich um den ehemaligen Regierungschef Spekulationen

  • Von Marco Hadem, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor 100 Tagen erlebte David McAllister einen jähen Karriereknick. Der Ministerpräsident musste sich bei der Niedersachsenwahl dem SPD-Herausforderer Stephan Weil geschlagen geben. Seither ist es still um ihn - doch es gibt viele Spekulationen.

Am 20. Januar, kurz nach 23.00 Uhr erlebt David McAllister den schlimmsten Augenblick seiner Karriere. Er steht als Verlierer der Niedersachsenwahl fest. Weniger als drei Jahre nach seinem Amtsantritt als Ministerpräsident muss der Nachfolger von Christian Wulff die Staatskanzlei in Hannover räumen. Was folgt, sind Tränen, Schweigen und viele Gerüchte. Immer wieder wird spekuliert, wann, wo und wie der einstige CDU-Hoffnungsträger - in Niedersachsen seinerzeit als Regierungschef beliebt und auch von Kanzlerin Angela Merkel hoch geschätzt - wieder ins politische Scheinwerferlicht treten könnte.

100 Tage war die Wahlpleite am Dienstag her. Politisch hat sich der 42-Jährige davon nur bedingt erholt. Seine öffentlichen Reden lassen sich an einer Hand abzählen, statt Schlagzeilen sucht er in Hannover lieber das vertrauliche Gespräch mit Journalisten. Einzig als CDU-Landeschef meldet er sich dann und wann zu Wort.

Da wundert e...


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