UNO kürzt Rationen für Flüchtlinge in Afrika

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Genf. UN-Helfer haben Lebensmittelrationen für fast 800 000 Flüchtlinge in Afrika gekürzt, weil ihnen das Geld zur Versorgung dieser Menschen ausgeht. Damit seien vor allem Kinder noch stärker als bisher von Unterernährung bedroht, erklärten die Leiter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR und des Welternährungsprogramms WFP in Genf. Sie baten Regierungen von Geberländern um 186 Millionen Dollar Soforthilfe. Den Angaben zufolge wurden in jüngster Zeit Rationen für 450 000 Flüchtlinge in der Zentralafrikanischen Republik, in Tschad und Südsudan um 50 Prozent gekürzt. Bei weiteren 338 000 Flüchtlingen in Liberia, Burkina Faso, Mosambik, Ghana, Mauretanien und Uganda wurden sie jeweils um 5 bis 43 Prozent reduziert. Als normale Tagesration pro Flüchtling gelten beim WFP 2100 Kilokalorien. dpa/nd

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