Großes portugiesisches Unternehmen insolvent

  • Lesedauer: 1 Min.

Lissabon/Luxemburg. Die portugiesische Unternehmensgruppe Espírito Santo International (ESI) hat die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Sie bildet einen Teil der Gruppe Grupo Espírito Santo, die mit 20 Prozent an der kriselnden Großbank Banco Espírito Santo (BES) beteiligt ist. Die Gruppe räumte in ihrem Antrag ein, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen könne. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa in der Nacht zum Samstag berichtete, reichte die Gruppe das Gesuch in Luxemburg ein, wo sie ihren Sitz hat. Die BES ist Portugals bedeutendste Privatbank. Sie will Kreditausfälle auffangen. dpa/nd

Werde Mitglied der nd.Genossenschaft!
Seit dem 1. Januar 2022 wird das »nd« als unabhängige linke Zeitung herausgeben, welche der Belegschaft und den Leser*innen gehört. Sei dabei und unterstütze als Genossenschaftsmitglied Medienvielfalt und sichtbare linke Positionen. Jetzt die Beitrittserklärung ausfüllen.
Mehr Infos auf www.dasnd.de/genossenschaft

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal