Mosambiks Regierung gewährt bewaffneter Opposition Straffreiheit

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Pretoria. Die Regierung von Mosambik setzt ihre Bemühungen fort, den Konflikt mit der bewaffneten Oppositionspartei Renamo beizulegen. In der Nacht zum Mittwoch verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das den Anhängern der Renamo Straffreiheit gewährt. Damit kann Renamo-Chef Afonso Dhlakama bei der Präsidentenwahl am 15. Oktober antreten. Die Opposition wirft der ehemals marxistischen Frelimo-Regierung Machtmissbrauch vor. Die Renamo ist die größte Oppositionspartei des südostafrikanischen Landes. Sie ging aus der gleichnamigen Rebellenbewegung hervor, die sich nach der Unabhängigkeit des Landes von Portugal fast zwei Jahrzehnte lang einen erbitterten Bürgerkrieg mit der Frelimo-Regierung lieferte. Mit dem Friedensabkommen von 1992 legte die Renamo die Waffen nieder, 2012 begann sie aber wieder mit Anschlägen. epd/nd

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