Berlin verkauft mehr ins Ausland

Berliner Unternehmen haben zuletzt deutlich mehr Waren ins Ausland verkauft. Die Exporte stiegen zwischen Januar und Oktober um 1,9 Prozent, wie die Industrie- und Handelskammer am Dienstag mitteilte. Dabei kompensierten die Unternehmen den deutlichen Rückgang der Russland-Exporte um mehr als ein Drittel durch Verkäufe beispielsweise in die Niederlande (+42 Prozent), nach Italien (+25 Prozent) und Tschechien (+22 Prozent).

Wichtigster Handelspartner bleiben die USA. Insgesamt wurden Waren im Wert von 1,1 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten verkauft. Auf Platz zwei aufgerückt ist Polen (rund 764 Millionen Euro). Russland dagegen rutschte in der Liste der Exportmärkte vom zweiten auf den siebten Rang ab. Insgesamt fanden Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als elf Milliarden Euro den Weg von Berlin in die Welt. »Die Strategie unserer Wirtschaft, ihr Portfolio ausländischer Absatzmärkte zunehmend zu diversifizieren, zahlt sich aus. Der Rückgang der Exporte in die Russische Föderation wurde durch die gute Entwicklung inner- und außereuropäischer Märkte kompensiert«, sagt Christian Wiesenhütter, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin. So haben sich neben den etablierten Exportzielen auch relativ junge Märkte wie Saudi-Arabien im Jahresverlauf sehr gut entwickelt, so die IHK weiter. nd/dpa

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