Zusammen mit den Schülern
Wladek Flakin über Bündnispartner der angestellten Lehrer
»Am 11. März steht Berlin still.« So informierte die »Berliner Morgenpost« die Hauptstädter. Gemeint ist damit der Warnstreik des öffentlichen Dienstes am kommenden Mittwoch. 60 000 Beschäftigte sind zum Streik aufgerufen, darunter die angestellten Lehrer und Erzieher der Schulen. Für die Lehrer geht es nicht nur um die ritualisierte Tarifforderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn. Im Jahr 2013 haben die angestellten Lehrer Berlins an 17 Tagen die Arbeit niederlegt, um eine Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen zu erreichen. Eine tarifliche Entgeltordnung, damit der Senat ihre Löhne nicht mehr einseitig diktieren kann, haben sie bis heute nicht.
Bei keinem anderen Arbeitskampf hört man so oft, dass es nicht ums Gehalt gehe, sondern um eine uralte Forderung der Arbeiterbewegung: »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.« Viele schaffen die 50 oder mehr Arbeitsstunden pro Woche...
Zum Weiterlesen gibt es folgende Möglichkeiten:
Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.