Prozess gegen Argentiniens Präsidentin vorerst vom Tisch

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Buenos Aires. In Argentinien hat ein Berufungsgericht die Entscheidung bestätigt, gegen Präsidentin Cristina Kirchner kein Verfahren wegen Strafvereitelung einzuleiten. Das Gericht wies am Donnerstag den Einspruch der Staatsanwaltschaft zurück, die sich nun noch an das Kassationsgericht wenden kann. In dem Fall geht es um den Vorwurf der Vertuschung der Hintergründe eines Anschlags auf die argentinische jüdische Wohlfahrtsorganisation Amia, bei dem 1994 85 Menschen getötet wurden. Der für den Fall zuständige Staatsanwalt Alberto Nisman war im Januar unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. AFP/nd

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