Kongo nimmt sein Militär in die Pflicht

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Kinshasa. Angesichts anhaltender Vorwürfe von Vergewaltigungen als Kriegswaffe nimmt die Demokratische Republik Kongo das Militär des Landes in die Pflicht. Kommandeure müssen künftig geloben, Menschenrechte einzuhalten und gegen sexuelle Gewalt ihrer Soldaten vorzugehen, wie die UNO in New York am Dienstag (Ortszeit) bekannt gab. Die Sondergesandte für sexuelle Gewalt in Konflikten, Zainab Hawa Bangura, sprach in Kinshasa von einem Meilenstein. Mit der Erklärung verpflichten sich Kommandeure demnach zu einer »Null-Toleranz-Haltung«, sie sollen außerdem ihre Soldaten für das Thema sensibilisieren. epd/nd

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