Gerichtsmediziner werten Tod von Bland als Suizid

  • Lesedauer: 1 Min.

Chicago. Die Justizbehörden im US-Bundesstaat Texas gehen nach dem Tod der 28-jährigen Schwarzen Sandra Bland in einer Gefängniszelle weiter von einem Suizid aus. Bei der Obduktion ihrer Leiche seien keine Anzeichen für Fremdeinwirkung festgestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Stattdessen seien zwei bis vier Wochen alte Schnittwunden am linken Handgelenk der Frau gefunden worden, die auf einen möglichen früheren Suizidversuch hindeuteten. Um ihre Angaben zu belegen, veröffentlichte die Staatsanwaltschaft Fotos von der Autopsie und listete die Schlussfolgerungen des Gerichtsmediziners auf. Die Ergebnisse passten zu einem Suizid, sagte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt von Waller County, Warren Diepraam. AFP/nd

Abonniere das »nd«
Linkssein ist kompliziert.
Wir behalten den Überblick!

Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal