Sicherheitsschleusen in Gerichten gebaut

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Potsdam. Als Konsequenz aus Tötungsfällen an Gerichten wie zuletzt in Landshut und Dresden werden viele brandenburgische Gerichte mit Sicherheitsschleusen versehen. Die Hälfte der vorgesehenen Umbauten sind jetzt vorgenommen, meldete das Justizministerium am Montag. Rund 2,6 Millionen Euro wurde dafür bereitgestellt. »Alle tödlichen Vorfälle bei bundesdeutschen Gerichten wurden durch fehlende Kontrollen begünstigt«, erklärte Staatssekretär Ronald Pienkny. Das Konzept sieht ständige Einlass- und Gepäckkontrollen mit Röntgengeräten wie auf Flughäfen vor. Mit den Schleusen versehen sind inzwischen beispielsweise das Arbeits- und Sozialgericht in Cottbus, das Landgericht Frankfurt (Oder) und das Amtsgericht Oranienburg. Durch Kontrollen konnte im ersten Quartal 2015 verhindert werden, dass 16 Waffen in Gerichte gelangten. nd

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