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Irmtraud Gutschke

Irmtraud Gutschke
langjährige Literaturredakteurin im nd (47 Jahre) und jetzt weiterhin vornehmlich für die Ressorts Feuilleton und nd.Die Woche tätig, hat Slawistik und Anglistik studiert und über das Schaffen von Tschingis Aitmatow promoviert. Sie ist Autorin von Gesprächsbücher mit Hermann Kant, Eva Strittmatter und Gisela Steineckert sowie des Essaybandes "Das Versprechen der Kraniche. Reisen in Aitmatows Welt" und veranstaltet einen monatlichen "nd-Literatursalon" ( www.literatursalon.online ). 

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Aktuelle Beiträge von Irmtraud Gutschke
Ach, du reine Güte!

Gusel Jachina weiß, wie man Bestseller schreibt, hat aber künstlerischen Mut und schreibt über brisante Themen. In ihrem neuen Roman »Wo vielleicht das Leben wartet« ist das der Hunger in der Sowjetunion vor 100 Jahren.

Von Okapi, Scharnierschildkröte und Schnilch

Ganz begeistert zeigt sich Irmtraud Gutschke in ihrem Podcast auf dasnd.de/buecherberge von den 48 Tiergeschichten im Band »Von Okapi, Scharnierschildkröte und Schnilch«.

»Schau dir nur die Menschen an«

Reise in ein Konfliktgebiet - schwierig. 2021 konnte Landolf Scherzer noch von Berlin nach Moskau und von da auf die Krim, nach Simferopol kommen. Darüber hat er nun ein Buch geschrieben: »Leben im Schatten der Stürme«.

Per Anhalter durch die Galaxis

Ein Kultbuch aus dem Jahre 1979. In ihrem Podcast auf dasnd.de/buecherberge hat sich Irmtraud Gutschke darüber amüsiert: »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams.

Lügen in Zeiten des Krieges

Mit einem von der SS fingierten Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit« – das Zitat stammt von dem britischen Politiker Arthur Ponsonby (1871-1946), dessen Buch »Lügen in Zeiten des Krieges« (1928) jetzt wieder veröffentlicht wurde. Mit welchen Methoden alle beteiligten Staaten damals die Bevölkerung hinters Licht führten, lässt Parallelen zum Heute erkennen.

Alissa kauft ihren Tod

Packend und geradezu beglückend nennt Irmtraud Gutschke in der neuen Folge von dasnd.de/buecherberge die Erzählungen von Ljudmila Ulitzkaja aus dem Band »Alissa kauft ihren Tod«.

Wer sind die Bestimmer?

Kult der Stärke. Wer sich schwach fühlt, wird besonders empfänglich: Über Nazis, Einsamkeit, Angst und Prügel hat Daniel Schulz den Roman »Wir waren wie Brüder« geschrieben. Über das Aufwachsen im Osten in den 90ern.

Wer sind die Bestimmer?

Kult der Stärke. Wer sich schwach fühlt, wird besonders empfänglich: Über Nazis, Einsamkeit, Angst und Prügel hat Daniel Schulz den Roman »Wir waren wie Brüder« geschrieben. Über das Aufwachsen im Osten in den 90ern.

Wenn Tunnelblick das Denken ersetzt

Chaos, Armut, Imperialismus: Die NATO hat in Afghanistan ihren bislang längsten Krieg verloren, gewonnen hat der militärisch-industrielle Komplex. Michael Lüders analysiert die »Hybris am Hindukusch«.

Die Russen kommen!

Ein brisantes Thema: «Die Russen kommen. Wie umgehen mit dem Ukrainekrieg? Über deutsche Hysterie und deren Ursachen» hat Dr.sc.Stefan Bollinger sein Buch genannt, das Irmtraud Gutschke dasnd.de/buecherberge unbedingt weiterempfehlen möchte.

Auf dem grünen Zweig?

Was bedeutete es, in den 1970er Jahren dem westdeutschen Prekariat anzugehören? Der 1985 geborene Christian Baron schreibt darüber in seinem neuen Roman so eindrücklich, als sei er selbst dabei gewesen.

Ein Märchen aus der neuen Zeit

»Ein Märchen aus der neuen Zeit« hat E.T.A. Hoffmann seine Novelle »Der goldene Topf« von 1814 genannt, von der es zu seinem 200. Todestag zwei neue Ausgaben gibt.

Verblühende Landschaften

Von West nach Ost: »Die haben uns gedreht und gewendet wie die Schnitzel in der Pfanne und immer noch nichts begriffen! Jetzt wird es mal Zeit, zurückzugucken.« Gregor Sander hat es getan, mit »Lenin auf Schalke«.

Wozu das alles?

»Wozu das alles?« – Wer hat sich diese Frage nicht schon mal gestellt? Aber hier wird »Eine philosophische Reise zum Sinn des Lebens« versprochen. In der neuen Folge ihres Podcasts auf dasnd.de/buecherberge zeigt sich Irmtraud Gutschke begeistert von dem dicken Buch des Philosophen Christian Uhle.

Von der Energieübertragung

Her mit der Denkenergie! Erst war Jochen Laabs Straßenbahnfahrer, dann wurde er Schriftsteller. Jetzt wird er 85 und schreibt über Literatur, Opposition und Wahrhaftigkeit bei seinen Freunden, den Dichtern seines Lebens.

»Thebanischer Tod« & »Ich töte, wen ich will«

»Thebanischer Tod« von Amanda Cross, ein Pseudonym der feministischen Autorin Carolyn Gold Heilbrun, ist zugleich ein spannungsvoller Gesellschaftsroman vor dem Hintergrund des Vietnam-Kriegs in den USA. »Ich töte, wen ich will« von Fabio Stassi, Direktor der Bibli...

Zeitzuflucht

Auf dasnd.de/buecherberge geht es diesmal um den Roman »Zeitzuflucht« des bulgarischen Schriftstellers Georgi Gospodinov. Ein Gedankenspiel, unterhaltsam zu lesen, meint Irmtraud Gutschke, das im Laufe der Lektüre hochpolitisch, ja fast hellseherisch wird.

Leben als ein Trotzdem

»Literatur – das ist ein anderes Wort für Ausweg«, sagte Hermann Kant. Otfried Preußler wurde als Kinderbuchautor weltberühmt, nachdem er den II. Weltkrieg überlebte. Carsten Gansel hat seine »frühen Jahre« untersucht.

Damit wir wollen, wie wir sollen

Aus gehöriger Distanz verurteilen wir Regime, die auf offene Propaganda setzen, und sehen hinweg über die ausgeklügelteren Formen, in denen wir uns eingerichtet haben. Der französische Philosoph Jacques Ellul klärt auf.

Unsichtbar und frei

An der DDR störten den Übersetzer Thomas Reschke »Eingesperrtsein« und »geistige Bevormundung«. Freiräume eröffnete ihm damals sowjetische Literatur, größere sogar, als die aus dem Westen. Jetzt wird er 90.