Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr:
Demonstration für die Aufnahme von Menschen aus Afghanistan vor dem Bundeskanzleramt im August
Abschiebungen ins Kriegsgebiet

Sächsische Behörden haben vor allem seit 2018 verstärkt Afghanen in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Land abgeschoben. Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.

Durchblick in Krisenregionen

Man kann nicht gerade sagen, dass Cyrus Salimi-Asl wenig herumgekommen wäre in seinem Leben. Den Kollegen aus dem Auslandsressort des «nd» hatte es bisher unter anderem für längere Zeiten nach Frankreich, Italien, Kasachstan und Jordanien verschlagen. Entsprechend viels...

Aktivisten demonstrierten im August unter dem Motto
Widerstand gegen das Grenzregime

Tausende sterben jedes Jahr durch die brutale Abschottung Europas. Dieser Fakt ging vor allem während der Corona-Pandemie etwas verloren. Mehr als 80 Prominente wollen aufrütteln und rufen in der »Kölner Erklärung« zum Widerstand auf.

Ein Boot mit einer Flagge der EZLN führt Mitte August eine Kundgebung durch Spanien.
Zapatisten sind angekommen

Vertreter*innen der linksgerichteten zapatistischen Befreiungsarmee EZLN werden bis zum 10. Oktober Orte und Initiativen in der Bundesrepublik besuchen. Unter anderem wollen sie dabei auch ein Camp im Wendland sehen.

Maskenpflicht als Mordmotiv

Ein 49-jähriger Verdächtiger hat einen Tankstellen-Mitarbeiter erschossen – nachdem dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Rechte und Querdenker bejubeln den Mord in Rheinland Pfalz.

Blumen, Kerzen und Botschaften an das Opfer liegen am Tatort in Idar-Oberstein.
Systematisch verharmlost

Ein 49-Jähriger hat offenbar in Idar-Oberstein einen 20-jährigen Studenten kaltblütig erschossen. Das Motiv: Der Tankstellen-Kassierer wies den Täter auf die geltende Maskenpflicht hin. Nach der Tat zeigen sich bundesweit viele Menschen entsetzt.

Ein Frontex-Mitarbeiter auf einem Patrouillenboot am Hafen von Malaga.
Das Grenzregime als Testfeld

Die Linke-Fraktion im EU-Parlament hat zwei Studien zur Entwicklung des Grenzregimes in Auftrag gegeben. Diese zeigen auf, wie aufgrund der lukrativen Aufträge Organisationen und Unternehmen eine eigene Industrie geschaffen haben.

Ein Boot mit 15 afghanischen Flüchtlingen kommt auf der griechischen Insel Lesbos an. Dort wartet bereits ein Frontex-Schiff.
Europas militarisierte Grenzen

Die Linke-EU-Abgeordnete Özlem Alev Demirel hat zwei Studien in Auftrag gegeben, die sich mit der Aufrüstung an den Außengrenzen der Europäischen Union und deren wirtschaftlichen Profiteuren befassen.

Kunstaktion gegen Korruption am Brandenburger Tor
Kunstaktion gegen Lobbyismus

Aktive von Linksjugend Solid haben Strohsäcke in der Berliner Innenstadt mit Parteifähnchen versehen. Sie wiesen damit auf Konzernspenden hin, vor allem von Union und FDP.

Kevin Kühnert, ehemaliger Juso-Chef und mittlerweile SPD-Vize-Parteivorsitzender
Die Kehrtwende

Einst galt Kevin Kühnert als linker Hoffnungsträger der SPD. Zweieinhalb Jahre später scheint er jedoch einige seiner alten Ideale abgelegt zu haben. Damals sprach er sich gegen Geschäfte mit Wohnraum aus, heute sieht das offenbar anders aus.

Brutal ging die Polizei gegen die Protestierenden vor
Journalisten klagen nach IAA

Nach der Gewahrsamnahme von vier Journalisten geht Verdi juristisch gegen die Maßnahme vor. Die Grünen fordern eine Aufarbeitung des Einsatzes. Bürgerrechtsgruppen und Juristen übten harte Kritik an dem Vorgehen der Beamten.

Während der Proteste gegen die Internationale Automobilausstellung in München dieser Tage hatten Dutzende Klimaaktivisten auch ein Bosch-Werk besucht.
»Ich hoffe, dass wir ein Vorbild sind«

Bosch prüft die Schließung seines Werks im Münchener Osten. Als Begründung wird der Umweltschutz herangezogen, denn in der Fabrik werden Teile für Verbrenner hergestellt. Beschäftigte und Klimaaktivisten wehren sich gegen die Pläne.

Aktivist*innen werden am Freitagvormittag kurz nach Beginn ihres Demonstrationszuges gegen die Automesse IAA an der Theresienwiese von der Polizei gestoppt.
»Der Autokapitalismus ist am Ende«

Rund 25.000 Menschen beteiligten sich in den vergangenen Tagen in München an Demos und Blockaden gegen die Internationale Automobilausstellung. Aktivist*innen und Medienschaffende beklagten Übergriffe.

Gemeint sind nicht nur die vier

In dem Prozess gegen vier Antifaschisten in Dresden soll stellvertretend für eine – manchmal eben auch militante und unbequeme – Bewegung ein Exempel statuiert werden. Es wäre gerade in Sachsen nicht das erste Mal.

Aktivisten nehmen an einer Banneraktion an einer Schilderbrücke über der Autobahn A9 bei Fürholzen in Fahrtrichtung München teil.
Klimaaktivisten blockieren Autobahnen zum IAA-Start

Umweltschützer haben sich am Dienstag von Autobahnbrücken im Großraum München abgeseilt. Sie hängten Transparente herunter und überklebten Autobahnschilder. Polizei und Feuerwehr waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Antifa-Demo im August in Weimar
Phantomjagden der sächsischen Behörden

Vier Antifaschisten müssen sich ab Mittwoch in Dresden vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, Personen aus der rechten Szene angegriffen zu haben. Frühere Verfahren nach dem Paragrafen 129 StGB führten mehrfach zu Skandalen.

Besucher bahnen sich den Weg zwischen Aktivisten von
Breites Protestbündnis will IAA blockieren

Am Dienstag beginnt die Internationale Automobilmesse in München. Ein breites Bündnis ruft dagegen zu Protesten auf. Tausende Aktivisten werden zu Blockaden, Demonstrationen und Alternativveranstaltungen in erwartet.

Oktober 2014: Tausende Kurden, darunter PKK-Anhänger, demonstrieren in London für mehr Unterstützung im Kampf gegen den IS in Syrien.
Britische Politiker kritisieren PKK-Verbot

Eine Kommission des britischen Parlaments veröffentlichte jüngst eine Untersuchung, die sich mit den Rechten der Kurden in der Türkei und Syrien auseinandersetzt. Die Abgeordneten fordern von der Regierung eine andere Politik.

Teilnehmer*innen einer
Das Ziel: Unteilbar

Für Samstag ruft das Unteilbar-Bündnis zu einer Großdemonstration in Berlin auf. Wir haben mit einer Krankenpflegerin, einem Mietaktivisten, einer Umweltschützerin und einem Migranten über ihre Motivation und Sorgen gesprochen.

»Viel Rüstung, wenig innovatives Hirn«

Die Spitze des Rüstungskonzerns Heckler & Koch zeigte sich auf der Hauptversammlung am Dienstag zufrieden, schließlich hat man mit Sturmgewehren, Maschinenpistolen und anderen Waffen zuletzt mehr Profit gemacht als je zuvor. Kritische Aktionäre gaben eine andere Bewertung.