Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr:
Dutzende Mitglieder einer Friedensdelegation werden in der Innenstadt von Erbil unter Hausarrest gehalten.
Friedensdelegation unter Hausarrest

Eine internationale Friedensdelegation wollte in Erbil gegen die türkische Offensive auf den Nordirak protestieren. Sicherheitskräfte verhinderten nun eine Kundgebung vor dem UN-Gebäude.

Will Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendliche: Die neue GEW-Vorsitzende Maike Finnern
Kämpferin für Chancengleichheit

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat eine neue Vorsitzende: Maike Finnern will bessere Finanzierung für das Bildungswesen. Und ist gegen Unterricht in den Ferien, um Stoff aus dem Distanzunterricht »aufzuholen«.

Massenhafte Überwachung

Jüngst wurde bekannt, dass der sächsische Inlandsgeheimdienst mehrere Abgeordnete überwacht hat. Linkspartei und Zivilgesellschaft rechnen mit zahlreichen weiteren Fällen und fordern Aufklärung.

Ein hessisches SEK wurde wegen rechter Umtriebe aufgelöst - und doch geht es weiter mit dem Business as Usual.
Nichts als Kosmetik

Der hessische CDU-Innenminister Peter Beuth löst das Sondereinsatzkommando in Frankfurt am Main auf. Damit reagiert er auf die jüngst bekannt gewordenen rechten Umtriebe der Eliteeinheit. Mal wieder war ein Netzwerk auflogen, das über Chatgruppen menschenverachtende Inh...

Brandbeschleuniger Corona

Menschen, die unter prekären Bedingungen leben und arbeiten, waren und sind besonders stark von der Coronakrise betroffen. Die Politik müsse hier gegensteuern, fordert ein migrantisches Netzwerk.

Ärger beim SEK
Ermittlungen gegen hessisches SEK

Schon wieder so ein »Einzelfall«: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mainz gegen einen in Rheinland-Pfalz wohnenden Polizisten haben die Behörden im Nachbarland Hessen auf mutmaßlich extrem rechte Chats von Polizisten stoßen lassen.

Bespitzelt: SPD-Mann Martin Dulig
Geheimdienst bespitzelte Abgeordnete

Der an Skandalen nicht arme sächsische Verfassungsschutz hat selbst über den eigenen stellvertretenden Ministerpräsidenten illegal Daten gesammelt.

Eine Überschwemmung im Nigerdelta – Millionen Menschen werden durch Naturkatastrophen vertrieben.
Fluchtursachen anders denken

Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften wollen eine Debatte über Fluchtursachen und die Verantwortung Europas anstoßen. Eine Studie untersuchte dafür ungerechte Handelsbeziehungen und die verschiedenen Lebensumstände.

Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Amt für Verfassungsschutz, hat vor dem rechten Scharfmacher Hans-Georg Maaßen gewarnt. Nun fordert die AfD gemeinsam mit CDU-Abgeordneten die Entlassung Kramers.
Brandmauer längst eingerissen

Der Verfassungsschutzchef in Thüringen, Stephan Kramer, hat vor den »antisemitischen Stereotypen« gewarnt, die der CDU-Politiker Hans-Georg-Maaßen verwende. Jetzt fordert die AfD gemeinsam mit zwei CDU-Abgeordneten die Entlassung Kramers.

Schäbig und menschenverachtend

Die Coronakrise ist für alle eine Herausforderung, auch für die Politik. Unter enormen Zeitdruck und sich schnell ändernden Bedingungen müssen gigantische Ressourcen mobilisiert werden, um die Kontrolle nicht zu verlieren. Dass es in dieser Situation auch zu Fehlentsche...

Deutschlandfahnen, Coronaleugner und mittendrin die AfD. In Sachsen-Anhalt könnte sie stärkste Kraft werden. Lässt sich die CDU auch auf Landesebene auf sie ein?
In Ablehnung der Demokratie geeint

Die CDU-Spitze in Sachsen-Anhalt schließt bisher eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. In der Gemeinde Kabelsketal kämpft man derweil zusammen gegen die Zivilgesellschaft.

Linker Protest gegen Repression in Leipzig
Mit heißer Nadel gestrickt

Vier Beschuldigten wird eine Reihe von Angriffen auf Neonazis vorgeworfen. Die Anwälte einer Betroffenen halten die Beweislage aber für dünn. Sie sehen ein »reflexhaftes« Vorgehen der Bundesanwaltschaft und ›Bonnie und Clyde‹-Logik.

Geflüchtete beklagen auch im neuen Lager Kara Tepe auf Lesbos miserable Lebensbedingungen.
Verstoß gegen die Menschenrechte

Nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos sollten im Nachfolgerlager Kara Tepe eigentlich die Zustände besser werden. Tatsächlich ist aber alles schlimmer geworden, berichten Politiker.

Geflüchtete gehören zu jenen Personengruppen, deren Rechte besonders eingeschränkt wurden, protestiert wurde dagegen auf dieser Demo im Mai 2020 in Berlin.
Ungleiche Lebenslagen in der Pandemie

Die Coronakrise hat vor allem die Menschen gefährdet, die schon zuvor unter prekären Umständen leben mussten. Der diesjährige Grundrechtereport wirft ein Schlaglicht auf zahlreiche Missstände.

Die Tür zur Zelle 143 in der Klever Justizvollzugsanstalt – hier saß unschuldig Amad A.
Tode durch strukturelle Gewalt

Das Kampagnenbündnis »Death in Custody« hat ein Jahr nach den Black-Lives-Matter-Protesten eine neue Recherche vorgestellt.

Auch türkische Rechte nahmen an Pro-Palästina-Demos teil – hier in Berlin-Neukölln.
Konsequenter Antifaschismus gewünscht

Der Nahostkonflikt tobt, und die deutsche Linke streitet sich. Einige Gruppen rufen dazu auf, stärker bei den Palästina-Soliprotesten zu intervenieren.

Leben im Flüchtlingslager Kara Tepe
Lage in Flüchtlingslager dramatisch

In der provisorischen Zeltstadt Kara Tepe auf Lesbos grassiert das Corona-Virus. Die verzweifelten Schutzsuchenden beschweren sich in einem Offenen Brief - und kritisieren auch die dort tätigen NGOs.

»Es ist höchste Zeit«

Zivilgesellschaftliche Initiativen und Hilfsorganisationen fordern die EU auf, zügig zu handeln und die Corona-Impfpatente freizugeben. Die Linkspartei hat beantragt, am Donnerstagabend im Bundestag darüber abzustimmen.

Neue Kategorie beim Geheimdienst

Die Querdenken-Bewegung wird seit Ende April bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Um die heterogenen Gruppen einzuordnen, hatte der Geheimdienst jüngst die neue Kategorie «Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates» eingefüh...

»Wir wollen ein Aufbruchsklima«

Die Gewerkschaft Verdi geht mit dem Bündnis Unteilbar und der Bewegung Fridays for Future eine Allianz ein. Die Partner fordern gemeinsam eine sozial-ökologische Transformation und wollen auch den Bundestagswahlkampf aufmischen.