Redaktionsübersicht

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann:
Erstmal zu Hause beweisen

Joe Biden warnt auf seiner Auslandsreise auch vor mehr Autoritarismus in der Welt. Doch in den USA glänzt er mit Untätigkeit gegenüber den Demokratiefeinden im eigenen Land.

Vom Kläger zum Beklagten: Steven Donziger
Milliardenanwalt

Steven Donziger klagte gegen den Ölkonzern Chevron - und wird von diesem nun bekämpft

Zahlt wie andere Ultrareiche kaum Steuern: Amazon-Gründer Jeff Bezos
Die 25 reichsten US-Milliardäre zahlten nur 3,4 Prozent Steuern

Jeff Bezos bekam gar Geld zurück, Warren Buffett ist der König der Steuervermeider und einige US-Ultrareiche zahlten in einigen Jahren überhaupt keine Einkommenssteuern - ganz legal. Das zeigt ein Leak von Steuererklärungen reicher US-Amerikaner.

Der Wind dreht sich

Dass Ultrareiche in den USA fast gar keine Steuern zahlen sollte eigentlich zu einer Revolte führen. Doch der Umfang ihres Vermögens ihrer Steuervermeidung ist schwer vorstellbar - zum Glück der Milliardäre.

Nicht nur die Netzaktivisten vom Chaos Computer Club machen im Internet mobil gegen einen immer einfacheren Einsatz des Staatstrojaners.
Staatstrojaner: Netzgemeinde gibt SPD die Schuld

Im Netz ist die Aufregung groß über die Ausweitung der Nutzung des Staatstrojaners, die der Bundestag am Donnerstag beschloss. Viele Kommentare richten sich dabei gegen die SPD - nicht zum ersten Mal.

Hübsche Blumen, harte Worte: US-Vizepräsidentin Kamala Harris reist durch Mittelamerika, versucht Migrant*innen abzuschrecken und verspricht Hilfe vor Ort.
Kamala Harris: »Kommt nicht!«

Kamala Harris soll für Präsident Joe Biden mit Abschreckungsrhetorik das Migrant*innenproblem an der Südgrenze der USA lösen.

Die CDU hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen - und deutlich stärker abgeschnitten, als Umfragen zuvor zeigten - nur scheinbar unerklärlich.
Schluss mit dem linken Umfragenbashing

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt betreiben auch einige Linke-Politiker Umfragenbashing. Doch für die vermeintliche Kluft zwischen Ergebnis und letzten Umfragedaten gibt es andere Gründe als die vermuteten.

Die sozialistische Stadtverordnete Kshama Sawant bei einer Rede zur Besteuerung von Amazon in Seattle
»Wir brauchen erfolgreiche Beispiele linker Politik«

Kshama Sawant ist ein linker Oldtimer und Trendsetter in den USA, setzte in Seattle schon vor Jahren einen 15 Dollar Mindestlohn durch. Die prominente Sozialistin sieht die aktuelle Vielfachkrise des Kapitalismus als Chance für die Linke in den USA.

Exzentrischer Style, widersprüchliche Politik: die Sängerin Grimes - hier bei der Präsentation ihres neuesten Albums
Die scheinbare Technokommunistin

Sie ist die Freundin des drittreichsten Mannes der Welt und sieht sich trotzdem als irgendwie links. Nun philosophiert die Musikerin Grimes, dass Künstliche Intelligenz den Kommunismus bringen könne.

Gedenkmural für das Tulsa-Massaker in
Terror fast ohne Erinnerung und Folgen

Jahrzehntelang verdrängt: US-Präsident Biden ruft die Amerikaner zum Gedenken an einen rassistischen Pogrom auf und verspricht auch materielle Hilfe für Schwarze Gemeinden im Land. Das neue Modewort der Biden-Administration dazu ist »equity«.

Ein Ende des Rassismus und
Worte sind nur der erste Schritt

»Reden ist billig«: Wenn Joe Biden wirklich gegen den Rassismus, von dem auch die Arbeit von US-Regierungsbehörden geprägt ist, vorgehen will, muss er der Ankündigung, bevorzugt in Schwarzen-Gemeinden zu investieren, auch Taten folgen lassen.

Er versuchte vor allem die Arbeiterklasse zu mobilisieren: Bernie Sanders. Doch auch Akademiker wenden sich immer mehr linker Politik zu - auch ökonomisch.
Keine Angst vor den Akademikern!

Für mehr Umverteilungspolitik kann die Linke nicht nur die Arbeiterklasse, sondern auch gebildete Wähler mobilisieren - das Misstrauen ihnen gegenüber ist überholt, meint Moritz Wichmann.

Hier sitzt vermutlich kein Grünen-Wähler drin: SUV-Fahrzeug bei einem Autokorso der Coronaleugner
SUV-Fakenews

Doppelmoral? Grüne besonders häufig SUV-Fahrer? Von wegen! Konservative machen Schmutzwahlkampf mit einer Interpretation einer Umfrage, die falsch ist. Es geht um die Individualsierung struktureller Probleme

Teil der Parteilinken-Riege, die lautstark Biden unter Druck setzt, eine Waffenruhe im Gaza-Streifen zu fordern: die progressive Demokratin Ilhan Omar.
Parteilinke rütteln am Konsens zur Israel-Politik

Die US-Demokraten sind gespalten, was die Israel-Politik der Vereinigten Staaten angeht. Immer lautstärker fordert die Parteilinke Joe Biden auf, zu handeln und will Menschenrechtsstandards durchsetzen.

Rashida Tlaib (l-r), Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez und Ayanna Pressley, alle Kongressabgeordnete der Demokraten
Die linke Wahlmaschine

Progressive Aktivisten bei den US-Demokraten haben die Zwischenwahlen 2022 bereits im Blick und unterstützen linke Newcomer, die sich gegen das Establishment stellen.

Kreuzfahrtschiffe ankern vor den Stränden Teneriffas.
Teneriffa im Wartemodus

Modell »Sonne und Strand« in der Krise: 40 Prozent der Wirtschaft in den Kanaren hängen vom Tourismus ab. Der ist trotz relativ erfolgreicher Corona-Politik in der Pandemie stark eingebrochen - das hat teils dramatische Konsequenzen vor Ort.

Liz Cheney, Vorsitzende der Republikanischen Konferenz im Repräsentantenhaus, spricht zu Reportern während einer Pressekonferenz im Kapitol
Die kalkulierende Trump-Gegnerin

Bei den Republikanern steht Liz Cheney gerade ziemlich alleine da. Per Schnellabstimmung schmiss die Partei sie aus der Fraktionsführung, weil sie sich gegen Donald Trump stellt. Cheney kalkuliert, dass ihr das einmal nutzen könnte.

Lasst den Süden produzieren!

Gebt die Impfstoff-Patente frei! Das wollen nicht nur linke Aktivisten, das will auch eine Mehrheit der Bevölkerung in den G7-Staaten. Durchschnittlich 70 Prozent Zustimmung gibt es dafür laut einer Umfrage in den sieben größten Industriestaaten.

Nur ein kleines Stück Gerechtigkeit

Das Urteil im Prozess um den Tod von George Floyd gegen einen besonders schlimmen Polizei-Täter ist leider ein seltener Einzelfall, das »System« rassistische Polizeiarbeit, es steht noch. Auch die Black-Lives-Matter-Proteste konnten es nur leicht zurückdrängen.