Redaktionsübersicht

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann:
Selbstbewusste Indigenen-Chefin

»Kolonialistische Politik in den Mülleimer«: Mit RoseAnne Archibald hat sich die junge Generation durchgesetzt, sie führt als erste Frau die Indigenen-First-Nation-Stämme in Kanada an. Und ist nicht um klare Worte verlegen.

Jetzt protestieren sie auch in den USA gegen Merkel

Beim Besuch der Kanzlerin im Weißen Haus wird viel Harmonie demonstriert werden. Doch es gibt in den USA Kritik daran, dass die deutsche Politik die Interessen der Pharmaindustrie schützt.

Die US-Demokraten haben ein weitreichendes Verständnis von Infrastruktur – Straßen, erneuerbare Energien, soziale Infrastruktur und vielleicht auch ein ziviles Klimakorps zum Kampf gegen die Verheerungen der Klimakrise.
Milliarden-Verhandlung um Zukunftsinvestitionen

Straßen reparieren, das Land an die Klimakrise anpassen, aber auch in Familien und soziale Infrastruktur investieren: Die Verhandlungen zu einem umfangreichen Investitionspaket in den USA stehen vor dem Abschluss.

Ikonischer Ort der amerikanischen Verbrechensangst der 80er Jahre: Die New Yorker U-Bahn
Die 80er kommen nicht zurück

In New York City und in den USA gibt es seit anderthalb Jahren wieder mehr Morde. Kommt nun die Null-Toleranz-Politik zurück? Das scheint die Wahl von Eric Adams zum Bürgermeister nahe zu legen. Doch gleichzeitig werden weiter Polizeireformer gewählt.

Law-and-Order-Mann mit sozialer Ader

Weil die Linke versagt hat, ist Eric Adams neuer Bürgermeister von New York. Er inszeniert sich als Law-and-Order-Mann, appellierte im Wahlkampf auch an die multi-ethnische Arbeiterklasse der Stadt - und er ist ein bunter Hund.

»Wir brauchen erfolgreiche Beispiele linker Politik«

Kshama Sawant ist ein linker Oldtimer und Trendsetter in den USA, setzte in Seattle schon vor Jahren einen 15 Dollar Mindestlohn durch. Die prominente Sozialistin sieht die aktuelle Vielfachkrise des Kapitalismus als Chance für die Linke in den USA.

Probleme auf der Zielgeraden

Die Geschwindigkeit der Impfkampagne in den USA hat abgenommen. Das 70-Prozent-Ziel zum Unabhängigkeitsfeiertag wird verfehlt werden. Denn: Nun müssen auch Impfzögerer erreicht werden. Die Lockangebote an diese sind teils bizarr.

Erstmal zu Hause beweisen

Joe Biden warnt auf seiner Auslandsreise auch vor mehr Autoritarismus in der Welt. Doch in den USA glänzt er mit Untätigkeit gegenüber den Demokratiefeinden im eigenen Land.

Milliardenanwalt

Steven Donziger klagte gegen den Ölkonzern Chevron - und wird von diesem nun bekämpft

Die 25 reichsten US-Milliardäre zahlten nur 3,4 Prozent Steuern

Jeff Bezos bekam gar Geld zurück, Warren Buffett ist der König der Steuervermeider und einige US-Ultrareiche zahlten in einigen Jahren überhaupt keine Einkommenssteuern - ganz legal. Das zeigt ein Leak von Steuererklärungen reicher US-Amerikaner.

Der Wind dreht sich

Dass Ultrareiche in den USA fast gar keine Steuern zahlen sollte eigentlich zu einer Revolte führen. Doch der Umfang ihres Vermögens ihrer Steuervermeidung ist schwer vorstellbar - zum Glück der Milliardäre.

Staatstrojaner: Netzgemeinde gibt SPD die Schuld

Im Netz ist die Aufregung groß über die Ausweitung der Nutzung des Staatstrojaners, die der Bundestag am Donnerstag beschloss. Viele Kommentare richten sich dabei gegen die SPD - nicht zum ersten Mal.

Kamala Harris: »Kommt nicht!«

Kamala Harris soll für Präsident Joe Biden mit Abschreckungsrhetorik das Migrant*innenproblem an der Südgrenze der USA lösen.

Schluss mit dem linken Umfragenbashing

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt betreiben auch einige Linke-Politiker Umfragenbashing. Doch für die vermeintliche Kluft zwischen Ergebnis und letzten Umfragedaten gibt es andere Gründe als die vermuteten.

Die scheinbare Technokommunistin

Sie ist die Freundin des drittreichsten Mannes der Welt und sieht sich trotzdem als irgendwie links. Nun philosophiert die Musikerin Grimes, dass Künstliche Intelligenz den Kommunismus bringen könne.

Terror fast ohne Erinnerung und Folgen

Jahrzehntelang verdrängt: US-Präsident Biden ruft die Amerikaner zum Gedenken an einen rassistischen Pogrom auf und verspricht auch materielle Hilfe für Schwarze Gemeinden im Land. Das neue Modewort der Biden-Administration dazu ist »equity«.

Worte sind nur der erste Schritt

»Reden ist billig«: Wenn Joe Biden wirklich gegen den Rassismus, von dem auch die Arbeit von US-Regierungsbehörden geprägt ist, vorgehen will, muss er der Ankündigung, bevorzugt in Schwarzen-Gemeinden zu investieren, auch Taten folgen lassen.

Keine Angst vor den Akademikern!

Für mehr Umverteilungspolitik kann die Linke nicht nur die Arbeiterklasse, sondern auch gebildete Wähler mobilisieren - das Misstrauen ihnen gegenüber ist überholt, meint Moritz Wichmann.

Hier sitzt vermutlich kein Grünen-Wähler drin: SUV-Fahrzeug bei einem Autokorso der Coronaleugner
SUV-Fakenews

Doppelmoral? Grüne besonders häufig SUV-Fahrer? Von wegen! Konservative machen Schmutzwahlkampf mit einer Interpretation einer Umfrage, die falsch ist. Es geht um die Individualsierung struktureller Probleme