Redaktionsübersicht

Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg und Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Nach ihrem Volontariat bei "nd" arbeitete sie als Redakteurin im Ressort Hauptstadtregion, das sie seit Juni 2020 gemeinsam mit Martin Kröger leitet. Ihre Schwerpunkte sind Außerparlamentarisches, soziale Bewegungen, Asylpolitik und Integration. 
Aktuelle Beiträge von Marie Frank:
Ein Wohnblock ragt am Kottbusser Tor in den Himmel.
Keine Wohnung für Ateş und Yıldız

Das neue Leitbild »Berlin vermietet fair« ist voll guter Vorsätze für Berliner Vermieter*innen. Nur will es niemand unterschreiben.

Für eine Stadt für alle

Das bürgerliche Spießertum würde viele der Freiheitseinschränkungen am liebsten für immer beibehalten. Junge Menschen, die in Parks zu lauter Musik Alkohol trinken, feiern und Spaß haben? Geht ja gar nicht, sofort die Polizei rufen und dem bunten Treiben ein Ende setzen. Am besten gleich einen Zaun drum rum machen und Sicherheitsleute patrouillieren lassen.

Leiser wird der Protest gegen die nun auch gerichtlich bestätigte Räumung des Wagenplatzes ganz sicher nicht werden.
Köpi-Wagenplatz muss weichen

Der Köpi-Wagenplatz in Berlin-Mitte bietet seit mehr als 20 Jahren Menschen Platz für alternative Lebensweisen. Nun soll das Gelände dem Eigentümer übergeben werden. Die Bewohner*innen kündigen Widerstand an.

Rund um den Görlitzer Park wird der Polizei oft Racial Profiling vorgeworfen, also Kontrollen aufgrund der Hautfarbe.
Rassismus in Behörden

Seit einem Jahr hat Berlin ein eigenes Antidiskriminierungsgesetz. Es soll Bürger*innen vor Diskriminierung durch staatliche Stellen wie die Polizei oder Schulen schützen. Das ist auch bitter nötig, wie die bisherige Erfahrung zeigt.

Von Multi-Kulti reden reicht nicht

Seit dem Sommer der Migration hat sich in Berlin einiges getan. Geflüchtete müssen nicht mehr tagelang auf den Straßen campieren, um sich registrieren zu lassen. Sie müssen auch nicht mehr in Turnhallen oder anderen Notunterkünften übernachten. Dennoch treffen Migrant*i...

Im Auftrag von Innensenator Andreas Geisel haben Uta Leichsenring und Herbert Diemer (v. l. n. r.) die Arbeit der Ermittlungsbehörden im Neukölln-Komplex untersucht.
Ordentlicher Misserfolg

Die Expertenkommission zum Neukölln-Komplex sieht bei den bisherigen Ermittlungen zwar Defizite, findet aber keine Belege für ein rechtsextremes Netzwerk bei der Polizei. Linke und Betroffene fordern einen Untersuchungsausschuss.

Inkompetenz wird belohnt

Wenn es um die Arbeit der Sicherheitsbehörden geht, entsteht zuweilen der Eindruck: Je dümmer sie sich anstellen, desto lauter der Ruf nach mehr Personal und Geld. So auch beim Neukölln-Komplex: Da versagt der Verfassungsschutz auf voller Linie, wertet die Telefonüberwa...

Seyran Ates (r), geschäftsführende Gesellschafterin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, hält zusammen mit den Models Tugay (l) und Kweengypsy Plakate einer Akzeptanzkampagne für queere Musliminnen und Muslime.
Liebe ist halal - egal, wen man liebt

»Ich bin mal er, mal sie, aber immer Muslim*in. Das entscheide ich«, steht unter dem Bild von Kweengypsi auf dem Plakat an der Bushaltestelle. Es ist Teil einer berlinweiten Akzeptanzkampagne für queere Muslim*innen.

Terror gegen linkes Hausprojekt in Berlin

Gegen das linke Hausprojekt »Jagow15« in Berlin-Spandau ist in der Nacht zu Mittwoch eine Bombendrohung eingegangen. Mitten in der Nacht wurde Haus evakuiert, aber nichts Verdächtiges gefunden.

Bloß nicht laufen lassen

Warum trennte die Polizei gleich zu Beginn die »Revolutionäre 1. Mai- Demonstration« und das an einer Baustelle? Die Polizei spricht im Innenausschuss von einer Provokation des Schwarzen Blocks.

Eskalation statt Klassenkampf

So viele Menschen wie lange nicht mehr beteiligten sich am Samstagabend an der »Revolutionären 1.-Mai-Demonstration« in Neukölln. Nachdem die Polizei einen Teil der 20 000 Demonstrant*innen abtrennte, eskalierte die Situation.

Von Revolution weit entfernt

Die »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration« in Berlin ist inzwischen weit von einer Revolution entfernt. Die Proteste glichen in diesem Jahr mehr einem 08/15-Volksfest als einer politischen Veranstaltung.

Räumung des Jugendclubs »Potse« auf der Kippe

Die für den 19. Mai angesetzte Räumung des autonomen Jugendzentrums »Potse« in Schöneberg findet vielleicht doch nicht statt. Es wird zunehmend wahrscheinlicher, dass die Jugendlichen umziehen können, in die Zollgarage am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Militanter Pazifist

Am Freitag erscheint das neue Klavieralbum von Danger Dan. Der Rapper ist zwar nicht der beste Pianist oder der talentierteste Sänger, trifft aber in Zeiten wachsenden Antisemitismus einen Nerv und erreicht damit eine Diskursverschiebung nach links.

Die Mieter haben die Wahl

Die Regierungsparteien in Berlin, SPD, Linke und Grüne, haben sich am Wochenende auf ihren Parteitagen für die Abgeordnetenhauswahl im September aufgestellt und ihre Spitzenkandidat*innen gewählt.

Angegriffen wegen Händchenhalten

Aus Angst vor Gewalt trauen sich viele lesbische Paare in Berlin nicht, in der Öffentlichkeit Zuneigung zu zeigen. Allzu häufig werden sie beleidigt oder bespuckt. Die Täter sind zu fast 90 Prozent Männer.

Linke im Visier von Neonazis

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt zu einem mutmaßlichen rechtsextremen Brandanschlag in Spandau. Neonazis hatten das linke Hausprojekt zuvor mit rechtsextremen Schmierereien markiert.

Der grüne Tod

Keine Frage, die Verkehrswende muss endlich Fahrt aufnehmen, und die im Gegensatz zu U-Bahnen weitaus günstigeren und schneller zu realisierenden Trams gehören unbedingt dazu. Dass die notwendige Verlängerung der M10 von der Warschauer Straße zum Herrmannplatz nun aber ...

Besetzung bei Demo für die »Liebig 34«

»Die Häuser denen, die sie brauchen«, ruft die Menschenmenge vor dem besetzten Haus in der Türrschmidtstraße 1 in Lichtenberg. Rund 200 Menschen haben sich hier am frühen Samstagabend versammelt, nachdem Aktivist*innen das nach ihren Angaben seit 14 Jahren leerstehende ...