Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, beim Truppenbesuch. Den eisernen Besen gegen Rechtsradikalismus in der Truppe muss sie nun auch im eigenen Ministerium schwingen.
Verdachtsfall im Verteidigungsministerium

Im Bundesverteidigungsministerium hat der militärische Abschirmdienst BAMAD einen hochrangigen zivilen Mitarbeiter ausgemacht, der rechtsextrem sein soll.

Afghanen spielen Kricket im Chaman-i Hazouri Park. Es wird befürchtet, dass Afghanistan nach dem Chaos des vergangenen Monats weiter auf eine Hungersnot und einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zusteuern könnte.
So unerwartbar wie Weihnachten

Die Entwicklung in Afghanistan wird von Menschenrechtler*innen in einer Studie nüchtern zusammengefasst und weiteres Engagement gefordert. Daniel Lücking ist davon nicht überrascht und sieht wenig Willen auf Seiten der Internationalen Gemeinschaft.

Die Lage in Mali ist seit Jahren unübersichtlich und die Ausbildung malischer Soldaten immer wieder in der Kritik. Unhaltbar wird der Einsatz nun aber aus einem anderem Grund.
Die Bundesregierung laviert

Plötzlich wackelt der Bundeswehreinsatz in Mali. Oder doch nicht? Auf Fragen zu Andeutungen der Verteidigungsministerin Antworten zu erhalten, ist in der Schlussphase des Wahlkampfes schwierig.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin am Wochenende bei einem Auftritt als Schirmherrin des Festaktes des Bund Deutscher Karneval.
Aktionismus statt Nachdenken

Statt sich Zeit zu nehmen, um über den Stand der Verteidigungspolitik zu reflektieren, eilt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach vorn. Eine kritische Analsyse der US-Dominanz in der Nato rückt damit wieder ein Stück weiter weg.

Profis bei der Arbeit? Mit zwei weiteren Fällen rechtsradikaler Soldaten setzt das Kommando Spezialkräfte KSK die Affäre fort.
Weitere Ermittlungen gegen KSK-Neonazis

Zum 25. Geburtstag des Kommandos Spezialkräfte wurden weitere Ermittlungen wegen rechtsradikaler Vorfälle öffentlich. »Eigentlich braucht es nicht nur zu 20 Jahren Afghanistan, sondern auch zum KSK einen Untersuchungsausschuss«, fordert Tobias Pflüger (Linke).

Taliban-Kämpfer patrouillieren auf einem Markt in der Altstadt von Kabul. Zehntausende Menschen wollen Afghanistan verlassen. Die Aufnahmezusagen in Deutschland bleiben weit hinter dem Bedarf zurück.
Listenchaos bei Bundesministerien erschwert Ausreisen

2600 Menschen aus Afghanistan haben vom Bundesinnenministerium eine Aufnahmezusage erhalten. Hilfsorganisationen wissen, dass es weit mehr Schutzsuchende gibt. Die genauen Zahlen und die Chancen aufgenommen zu werden, sind derzeit unklar.

Die Forderung nach einer konsequenten Friedenspolitik ist Markenkern der Linken.
Finger weg vom Markenkern

»Nicht regierungsfähig« schallt es durch die Schlussphase des Wahlkampfes. Stets gemeint damit: die Linke. »Ich habe mich nie weggeduckt«, sagt Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und tut jedoch genau das, kritisiert Daniel Lücking.

Sporadische Evakuierungen

Für Journalist*innen und Medienschaffende ist die Lage in Afghanistan prekär. Es gab nur vereinzelte Evakuierungen. In einem offenen Brief wenden sich zurückgelassene Ortskräfte an Kanzlerin Merkel.

Technik, die begeistert. Bei der Anwerbung zielt die Bundeswehr auf Jugendliche. Die Begeisterung hält jedoch immer öfter nur kurz, wie die Zahlen der Austeiger*innen belegen.
Trotz Werbung fliegt die Flinte oft ins Korn

Die Truppe buhlt mit großem Aufwand um jugendliche Bewerber*innen. Doch viele wandern schnell wieder ab. Die hohen Abbrecherzahlen bei den jungen Soldaten lassen Werbemaßnahmen fragwürdig wirken.

Die Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes darf nicht nur im Parlament erfolgen, sagt Daniel Lücking und wünscht sich ein zivilgesellschaftliches Tribunal.
Alle Register ziehen

Eine Debatte über Auslandseinsätze will die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD). Daniel Lücking meint, das müsse umfassend geschehen und auch ein ziviles Tribunal beinhalten.

Versteht uns einfach falsch

Plakativ wird dieser Tage das Wahlprogramm der Linken auf einen Austritt aus dem angeblichen Verteidigungsbündnis Nato hin zugespitzt. Die Liste an Gründen, warum es mit der Nato nicht so weitergehen kann, ist lang.

Aus Afghanistan evakuierte Menschen stehen und sitzen auf der Ramstein Air Base vor einem Zelt. Die USA nutzen auch ihren Militärstützpunkt als Drehkreuz für die Evakuierung von Schutzsuchenden und Ortskräften aus Afghanistan.
Blockierte Ausreise

Das abrückende US-Militär kann nur noch für wenige Menschen in Afghanistan eine sichere Fluchtoption ermöglichen. Millionensummen sollen die Nachbarländer zur Aufnahme der Fliehenden bewegen.

Bäng, bäng? Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will den Wehretat ankurbeln. Wofür genau, ist noch zu klären. Friedlicher dürfte es jedoch nicht werden.
Außenpolitisches Moratorium jetzt

Mehr Rüstung und Drohnen - doch was soll das bringen? Daniel Lücking spricht sich für ein außenpolitisches Moratorium aus, das die Aussetzung aller Rüstungsvorhaben und Interventionen im Ausland beinhalten soll.

Der Weiterbetrieb des Flughafens in Kabul ist ungewiss. Menschen müssen über den Landweg aus Afghanistan flüchten.
Maas verhandelt mit Anrainerstaaten

Eine »Afghanistan-Mission«, die in fünf Länder gehen soll, nur nicht nach Afghanistan selbst. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bricht zu Verhandlungen über Aufnahme Geflüchteter auf. Die Lage in Afghanistan bleibt kritisch.

Mit den Evakuierungen aus Kabul ist bald Schluss
Die Tatortreiniger von Kabul

Hinterher wisse man es immer besser, redete die Kanzlerin in dieser Woche das Versagen der Bundesregierung bei der Evakuierung aus Kabul klein. Dabei wollte man nie, dass möglichst viele Menschen Afghanistan verlassen können.

Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linken, spricht bei der Sondersitzung des Bundestags zur Lage in Afghanistan.
Die Enthaltung war gut!

Der Bundestag hat dem Bundeswehrmandat zur Evakuierung deutscher Staatsbürger und afghanischer Helfer aus Kabul zugestimmt. Daniel Lücking begrüßt die Enthaltung der Linken in der Entscheidung. Es sei ein Zeichen, das die Partei setzen musste.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung, will vorerst im Amt bleiben und ihre Verantwortung später prüfen.
Ausbaden müssen es andere

Der Evakuierungseinsatz in Kabul muss mandatiert werden. Mit den Befugnissen, die der Bundestag erteilt, müssen sich Parlamentarier*innen kritisch befassen, denn die Folgen der bisherigen Mandate, sind gerade jetzt sehr deutlich sichtbar.

Wä¤hrend der militärischen Evakuierungsoperation von Schutzbedürftigen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul tragen deutsche Bundeswehrsoldaten einen Afghanen aus dem Laderaum eines Airbus A400M.
Evakuierungsoperation mit Ablaufdatum

Die Nato-Staaten fliegen ihr Personal und afghanische Mitarbeiter aus Kabul aus. Der Linke-Vorstand fordert die Fraktion zur Enthaltung bei Abstimmung des neuen Afghanistan-Militäreinsatzes auf.

Mehrere Nationen fliegen derzeit Menschen aus Kabul aus. Doch das Chaos am Flughafen lässt einige Maschinen nur teilbefüllt starten.
Organisierte Verantwortungslosigkeit

Die Bundesregierung zeigt sich von der Lage in Afghanistan überrascht und will sogenannte Ortskräfte – Verbündete in den militärischen Operationen und beim zivilen Wiederaufbau – ausfliegen. Zu viele sollen es aber wohl nicht werden.