Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) befürwortet die Lieferung von sogenannten
Den Krieg nicht herbeireden

Mit wem die FDP koaliert, ist eigentlich klar gerregelt. Auf Linie ist sie aber beim Thema Ukraine eher mit der CDU, als mit SPD und Grünen. Daniel Lücking über die befremdlichen Forderungen abseits des Koalitionsvertrags.

Unter den 3000 Demonstranten in Rostock waren 50 gewaltbereite Fußballhooligans.
Waffenfund bei Corona-Demo

Demonstrationen in mehreren Bundesländern gingen teils mit Gewalt und Aggressionen einher. Die üblichen Feindbilder der Leugner standen im Fokus. Neue Beschlüsse bringen Änderungen bei einigen Coronamaßnahmen.

Roderich Kiesewetter (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, unterschrieb den zwölfseitigen Bericht über zwei Jahre Arbeit im Gremium.
Kontrolle nicht reduzieren

Die Themenvielfalt bei den Kontrolleur*innen im PKGr ist groß. Attentate, Rechtsradikalismus, Auslandsüberwachung und Spionageabwehr werden mit vielen anderen Themen dann aber nur auf zehn Seiten abgehandelt. Die Geheimhaltung obsiegt.

2013: Aktivist*innen von campact und Digitalcourage e.V. demonstrieren vor dem Neubau der BND-Zentrale. Die Kontrolle der Geheimdienste ist seither umgestaltet worden, doch Transparenz fehlt weiterhin.
Zehn Seiten für zwei Jahre

Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr), das für den Bundestag die Arbeit der Geheimdienste begleitet, hat einen inhaltlich eher dünnen Zweijahresbericht abgegeben. Geheimhaltung bleibt Pflicht.

Durchgreifen gegen Gewalt, die über den Messenger Telegram verabredet wird, darf nicht zu Lasten des Betreibers gehen.
Don’t kill the messenger

Dass der Überbringer unangenehmer Nachrichten allzu oft für deren Inhalt verantwortlich gemacht wird, scheint zu den Mustern zu zählen, die die Menschheit nicht überwinden kann. Das trifft den Boten, ändert nur nichts an der Nachricht.

Die Gesundheitsämter kommen mit der Kontaktnachverfolgung bei den aktuellen Inzidenzen nicht mehr nach. Auch die Luca-App hilft dabei nicht mehr. Der Missbrauch von Check-In-Daten ist bei der Corona-Warn-App ausgeschlossen.
Konsequente Nutzung fördern

Offenkundiger als in dieser Woche war das Scheitern der Luca-App wohl bislang noch nicht. Immer mehr Fälle von rechtswidrigen Datenabfragen werden bekannt. Die Corona-Warn-App sollte zur Pflicht werden, sagt Daniel Lücking.

Zentral gespeicherte Daten, die im Bedarfsfall entschlüsselt werden, sind das Konzept der Luca-App. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Polizeien. Die Kontaktverfolgung über die Gesundheitsämter, verlief oft ineffektiv.
Vertragsverlängerung der Luca-App in der Schwebe

Die Betreiber der Luca-App verlieren Schleswig-Holstein als Kunden. Alle anderen Bundesländer prüfen derzeit den Nutzen der wenig genutzten App. Weitere Versuche unberechtigter Datenabfragen wurden in Baden-Württemberg bekannt.

Ob die Millioneninvestitionen in die Luca-App ein weiteres Jahr fortgesetzt werden, entscheidet sich im Februar in mehreren Bundesländern. Ein unberechtigter Zugriff auf Daten durch die Polizei brachte die App erneut in die Kritik.
Löschempfehlung für die Luca-App

Die Diskussion um den Einsatz der Luca-App ist nach einem rechtswidrigen Gebrauch von Kontaktdaten durch die Polizei in vollem Gange. Politiker riefen zur Löschung der App auf. Die Betreiber glauben weiter an das kaum genutzte Hilfsmittel.

Irgendwann ist das Ende erreicht. Wer Investitionen scheut lebt von der Substanz. Das gilt für Personal wie auch bei den deutschlandweit maroden Brücken.
Personalplanung neu denken

Mit längeren Arbeitszeiten will Niedersachsen den Betrieb kritischer Infrastruktur während der Omikron-Welle gewährleisten. Das läuft auf eine Überlastung des Personals hinaus. Die Folgen kommen auch nach der Welle zum tragen, sagt Daniel Lücking.

In orangefarbene Overalls gekleidete Häftlinge knien im Camp X-Ray auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba (am 18.01.2002 von der US-Armee herausgegebenes Archivfoto).
Historisches Unrecht

Der westliche Rachefeldzug gegen den Terror wurde zum Terror selbst. Guantanamo belegt das und mahnt, sagt Daniel Lücking. Denn es waren nicht nur US-Militär und US-Geheimdienste, die die Methoden duldeten.

Mahnung und Motivation zugleich:
Alte und neue Dauerbaustellen

Alte Gewohnheiten möchte man im neuen Jahr gerne über Bord werfen und kann es letztlich leider dann doch nicht. Die Sozialen Medien zählen dazu, zeigt Daniel Lücking am Chaos Communication Congress auf.

Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt sollte es sorgen, wenn Soldat*innen zu Corona-Schwurblern werden.
Tun Sie was, Herr General

Schwurbler-Soldaten sind keine Maulhelden, deren Verhalten rein privat ist. Sie sind ausgebildet an Waffen und sollten bei Drohungen gegen sich und andere stets ernst genommen werden. Ein Fall für den Leiter des Krisenstabes?

Deutsche Organisationen, wie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, lassen viele afghanische Mitarbeiter*innen im Land zurück.
Doppelschichten wären nötig

Für die geringe Menge an bislang erteilten Visa für afghanische Ortskräfte verdient Deutschland kein Lob, meint Daniel Lücking. Er fordert eine schnellere Visaerteilung für Menschen aus dem Land am Hindukusch.

Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) gibt ein Statement zum Aktionsplan für Afghanistan ab. Die Bundesregierung will die Evakuierung von besonders schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan beschleunigen.
5925 Visa in 124 Tagen für Ortskräfte

Die Ausreise von ehemaligen Beschäftigten deutscher Projekte in Afghanistan gestaltet sich weiterhin schwierig. Das Auswärtige Amt gab nun bekannt, dass bis zum Mittwoch 5925 Visa ausgestellt worden seien.

Mikrofonprofessor, Investor und Werbegesicht der Luca-App: Smudo ist nicht zimperlich im Umgang mit Kritiker*innen.
»Luca ist bei der Kontaktverfolgung wirkungslos«

1000 Mal getwittert, 1000 Mal ist nichts passiert. Die Luca-App, die eine Kontaktnachverfolgung ermöglichen sollte, steht bei IT-Aktivist*innen in der Kritik. Netzaktivist Manuel Atug schaute genau hin.

Bei einer Demonstration wird der Familiennachzug gefordert. Verabredete Kontingente schöpfte die vergangenen Bundesregierung nicht aus. Auch die amtierende Ampel-Koalition hat an der ministeriellen Praxis bislang nichts angepasst.
Seehofer überwinden

Dringender als Jubelschreie ob der vermeintlichen Verbesserung bedarf es der Mahnung. Mit der Aufnahmepraxis dürfte auch ein erleichterter Familiennachzug nur wenig bewirken, meint Daniel Lücking.

Boris Reitschuster
Das selbsternannte Opfer Boris Reitschuster

Boris Reitschuster war einst beim »Focus« angestellt. Zuletzt hat er vor allem mit rechtem Coronageschwurbel von sich Reden gemacht. Jetzt soll Reitschuster aus der Bundespressekonferenz ausgeschlossen werden.

Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken steht zu ihrer beruflichen Herkunft als Paketbotin. Küchen- und Reinigungskräfte aus Afghanistan, weist das SPD-geführte Verteidigungsministerium indes weiterhin ab.
Wenn putzen nicht reicht

Bei der Aufnahme afghanischer Ortskräfte legt das Verteidigungsministerium auch unter SPD-Führung harte Maßstäbe an, wer eine Aufnahmezusage erhalten kann. Bürokratische Hürden sehen kaum Schutz für Küchen- und Putzkräfte vor.

Vor Weihnachten oder danach? Die Entscheidung der Regiereden sollte keine Rolle mehr spielen. Um Infektionen und Übertragungen zu vermeiden, muss jede*r selbst aktiv werden.
Ohne Einsicht wird es nichts

Das Risiko sich selbst oder andere zu infizieren, nur um Weihnachtsspaß und Massenveranstaltungen zu erleben, sollte niemand eingehen. Ganz egal welche Regeln beschlossen werden und ab wann sie gelten, meint Daniel Lücking.