Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Die Ausbildung der ukrainischen Soldaten an der Panzerhaubitze 2000 soll etwa 40 Tage dauern: Sie müssen lernen, die Panzerhaubitze zu fahren, mit ihr zu schießen und Störungen im Betrieb zu beseitigen.
Die Ausbildungsfalle

Ausbildungsunterstützung klingt weniger problematisch als die Lieferung von Waffen und Munition. Aber immer wieder holt die Realität zum Gegenschlag aus und mit Jahren Abstand zeigen sich Fehler, sagt Daniel Lücking.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), präsentierten am Dienstag den Jahresbericht 2021 politisch motivierter Kriminalität.
Nennt sie »radikale Mitte«

Ein überraschend großer Teil der politisch motivierten Kriminalität entfällt auf Straftaten, die weder rechts noch links sind. Von einer "radikalen Mitte" spricht allerdings niemand. Das wäre nötig, meint Daniel Lücking.

Feuer frei - jedenfalls, wenn die Munition noch gefunden wird.
Mehr geht nicht

Unionspolitiker*innen nutzten die letzten Wochen für reichlich Kritik wegen angeblich nicht erfolgenden Waffenlieferungen. Trotz erteilter Zusagen reißt die Kritik nicht ab und wird abstrus, meint Daniel Lücking.

Über drei Jahre streckte die britische Justiz das Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange. Nun wurde die Auslieferung des Journalisten verfügt - nur noch wenige Rechtsmittel stehen jetzt zur Verfügung.
Transatlantische Rachegelüste

Die Auslieferung von Julian Assange an die USA droht. Die Bundesregierung trägt - wohl aus Rücksicht auf die transatlantische Freundschaft - einen möglichen Präzedenzfall mit, der unter anderen Vorzeichen undenkbar wäre, sagt Daniel Lücking.

Deutschland entsendet seit dem 14. Februar rund 350 Soldatinnen und Soldaten mit rund 100 Fahrzeugen mit unterschiedlichen Waffensystemen ins Baltikum. Nun wurden direkte Lieferungen von Panzerhaubitzen der Niederlande an die Ukraine bekannt.
Schwere Waffen über Ringtausch in die Ukraine

Eine Milliarde Euro für Waffen sind zugesagt. Die Forderung nach schweren Militärgerät wird aber nur über Umwege erfüllt. Die ukrainische Regierung mahnt eine »moralischer Pflicht« zur Lieferung an.

Ein Unterstützer des Wikileaks-Gründers Julian Assange demonstriert vor dem Westminster Magistrates Court in London vor einer weiteren Auslieferungsanhörung.
Auslieferung Assanges an USA erlaubt

Londoner Gericht fällte Entscheidung im Falle des Wikileaks-Gründers. Nun droht dem australischen Staatsbüger die Auslieferung an die USA.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird nachgesagt, Waffenlieferungen an die Ukraine zu blockieren.
Mit Bedacht und Weitsicht

Das langfristige Risiko, die eigene Verteidigungsfähigkeit nicht mehr gewährleisten zu können, würde Kanzler Scholz ebenso vorgeworfen, wie sein angeblich zögerliches Handeln jetzt, meint Daniel Lücking.

Charmeur, Propagandist und Kämpfer

Dem gebürtigen Georgier Oleksiy Arestovych verfallen seit Kriegsbeginn die ukrainischen Frauen. Es dürfte selten sein in der Riege der Politberater, dass diese Fähigkeiten noch zusätzlich eine große Öffentlichkeit finden.

Einladen bitte - auch der Mali-Einsatz sollte endlich enden.
Endlich raus aus Mali

Endet der Einsatz der Bundeswehr in Mali oder endet er nicht? Daniel Lücking fordert, dass die Bundesregierung sich endlich ehrlich zu den Zielen bekennt und kein weiteres Schlachtfeld eröffnet.

Bei der Ankunft im malischen Gao hat Außenministerin Annalena Baerbock vor allem Drohungen im Gepäck, dass der deutsche Einsatz bald enden könnte. Die malische Regierung kooperiert mutmaßlich zu sehr mit Russland.
Der Nebenkriegsschauplatz in Mali

Außenministerin Baerbock besucht deutsche Soldat*innen in Mali und ringt derzeit um die Entscheidung, ob der Einsatz fortgesetzt werden soll. Undurchsichtige russische Interessen und die Folgen des Ukrainekriegs belasten die Region.

Die feministische, grüne Außenpolitik nimmt im Ukraine-Krieg Formen an.
Baerbock fordert schwere Waffen

Außenministerin Annalena Baerbock forderte am Montag schwere Waffen für die Ukraine. Die Rüstungsindustrie dürfte es freuen. Man steht nicht nur Gewehr bei Fuß, sondern bietet auch Kampfpanzer und anderes robustes Gerät an.

Eigentlich längst ausgemusterte Kampfpanzer werden nun von der Rüstungsindustrie ein zweites Mal angeboten.
Schwerer Denkfehler

Forderungen nach der Lieferung schwerer Waffen werden immer lauter. Nicht nur die Verfügbarkeit dieser Waffen wirft Fragen auf sondern auch, wann die Lieferung als Eintritt der Nato in den Krieg gewertet werden wird, sagt Daniel Lücking.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) während der Regierungserklärung im Februar, in der er entweder 100 Milliarden oder 200 Milliarden mehr Rüstungsausgaben angekündigte.
Was meint der Kanzler nur?

Die Zeitenwende, die Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in seiner Rede zum Sondernvermögen im Februar verkündete, kostet vermutlich 100 Milliarden weniger, als überwiegend angenommen wurde. Die mehrdeutige Kanzler-Rhetorik kommentiert Daniel Lücking.

Die Statue der Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen steht während einer Demonstrationen der Europa Union Frankfurt gegen den Krieg vor einer Ukraine-Flagge. Der Generalbundesanwalt sammelt ab sofort systematisch Informationen über mögliche russische Kriegsverbrechen in der Ukraine
Vorschnelle Urteile vermeiden

Unter dem Eindruck der Kriegsverbrechen an der ukrainischen Zivilbevölkerung darf kein vorschnell gefälltes Urteil den Blick auf andere Täter*innen verstellen, warnt Daniel Lücking.

Die Beratung von Kriegsdienstverweigernden ist zeitaufwendig und erfordert neben rechtlichem Aufwand auch soziale Kompetenzen.
Komplizierte Dienstverweigerung

Seit fast elf Jahren ist die Wehrpflicht ausgesetzt. Der russische Angriff auf die Ukraine und der Aufrüstungsexzess bei der Bundeswehr könnten aber schon bald zur Reaktivierung und mehr Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung führen.

Demonstranten, die den Deserteur und früheren US-Soldaten Andé Shepherd (nicht im Bild) unterstüzten, stehen am 16.11.2016 in München (Bayern) vor dem Verwaltungsgericht. Bereits 2015 war Shepherd mit seinem Asylgesuch vor dem Europäischen Gerichtshof nicht erfolgreich. Vor vergleichbaren Problemen stehen auch im Jahr 2022 desertierende Menschen.
Asyl für Deserteure erleichtern

Stellen Sie sich vor, es ist Krieg und sie wollen nicht hin. Der Angriffskrieg in der Ukraine sorgt für Deserteur*innen auf mehreren Seiten des Konfliktes. Asyl in Deutschland ist ihnen keineswegs sicher.

Mit dem Wegfall internationaler Hilfen fiel Afghanistan in sich zusammen.
Deutsche Gleichgültigkeit

Über sogenannte internationale Hilfen hat auch Deutschland fast zwei Jahrzehnte dafür gesorgt, dass Afghanistan in eine wirtschaftliche Abhängigkeit geraten ist. Die nun zugesagten finanziellen Hilfen zeigen eine Doppelmoral, sagt Daniel Lücking.

Balistische Schutzwesten werden nun mit Zustimmung der Bundesregierung ausgeliefert. Eingesetzte zum Schutz von Zivilist*innen bei Evakuierungen wäre das eine friedenspolitisch verantwortbare Unterstützung.
Defensive Hilfe zum Überleben

Die Lieferung von Rüstungsgütern an die Ukraine sollte nicht uneingeschränkt befürwortet oder verdammt werden, meint Daniel Lücking und spricht sich dafür aus, lediglich Schutzausrüstung und humanitär einsetzbare Güter zu liefern.

Ukrainische Soldaten sind längst nicht mehr die einzigen, die die Ukraine verteidigen. Immer mehr Ex-Soldat*innen reisen zur Teilnahme am Kriegsgeschehen in das Land.
Ein halbherziger Aufruf

Ein Aufruf, doch bitte nicht am Krieg in der Ukraine teilzunehmen ist, so nachdrücklich das auch die beteilitgten EU-Länder übermitteln, nur ein halbherziger Versuch, den Krieg einzudämmen, meint Daniel Lücking.

Israel hat mit einem Iron Dome jahrelange Erfahrung
Einkaufstour für himmlisches Drohpotenzial

Die Beschaffung des israelischen Raketenabwehrsystems »Arrow 3« für Deutschland wird als schneller Weg gesehen, um militärische Lücken zu schließen. Die öffentliche Diskussion stört dabei eher.