Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Datenmissbrauch mit Zeitzünder

Die Erfassung von Fingerabdrücken bei der Beantragung eines neuen Personalausweises war in den letzten Jahren stets freiwillig. Nun wird die Abgabe zur Pflicht.

Nicht mehr in Afghanistan: deutsche Soldaten. Immer noch dort sind allerdings Ortskräfte, die ihnen geholfen haben. Sie fürchten nun die Taliban.
Verantwortung

Medien mahnen, Politik schweigt, und die Kunst springt jetzt ein: Seit einer Woche finanziert das Zentrum für Politische Schönheit ein sicheres Haus für ehemalige Mitarbeiter*innen der Bundeswehr in Afghanistan.

Assange? Kein Thema

»Wir haben volles Vertrauen darin, dass in Großbritannien die rechtsstaatlichen Prinzipien gewährleistet werden«, spult Regierungssprecher Steffen Seibert routiniert bis genervt die Sprachregelung im Fall des in England inhaftierten Journalisten und Herausgebers Julian ...

Bundeswehr-Soldaten marschieren bei der feierlichen Verabschiedung von Ursula von der Leyen (CDU), der ehemaligen Verteidigungsministerin, mit einem Großen Zapfenstreich durch das Wachbataillon und Stabsmusikkorps der Bundeswehr.
Nicht die halbe Wahrheit feiern

»Auch weil wir erstmalig einen so hohen Preis zahlen mussten, mit den Toten und mit den Verwundeten«, positioniert sich Brigadegeneral Ansgar Meyer, letzter Kommandeur des deutschen Afghanistan-Einsatzes, zur angeblichen Notwendigkeit eines Zeremoniells für die dorthin ...

Keine Pauschalisierungen

Seit sich die Linke gegen Bundeswehreinsätze ausspricht, halten Kritiker*innen der Partei einiges vor. Nicht nur eine generelle Feindlichkeit gegenüber Soldat*innen, sondern auch eine weltfremde und an den Realitäten vorbei gehende Auffassung von Außenpolitik wird aus d...

Bei umweltverträglicher IT kommuniziert die Bundesregierungen hohe Anforderungen, aber fordert keine Verbindlichkeit.
Mangelnder Überblick bei der IT

177 Rechenzentren betreibt der Bund deutschlandweit. Nur eines davon erfüllt derzeit die Vorgaben des Umweltsiegels »Blauer Engel« für Energieeffizienz, das Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eingeführt hatte.

Protest im Flughafen Hannover gegen die zwangsweise Rückführung nach Afghanistan
Abschiebung, Flucht und Realitätsferne

Während die Taliban Afghanistan zurückerobern, bleibt das Außenministerium dabei: Es gebe sichere Gebiete, in die abge᠆schoben werden könne. Vor Ort fürchten ehemalige Ortskräfte um ihr Leben und klagen die Bundesregierung an.

Erfolge, die es nie wirklich gab

»Dazu habe ich keine Zahlen und werde auch keine bekommen«, räumt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in der Bundespressekonferenz auf die Frage ein, wie viele afghanische Soldaten in den letzten Tagen desertiert sind. Dem Auswärtigen Amt liegen dazu ebenfalls ke...

SEK-Beamte im Einsatz in Hanau
Reichlich Untersuchungsbedarf in Hessen

Geht es um die Polizei, laviert sich Hessens Innenminister Peter Beuth von Skandal zu Skandal. Anlass für Rücktrittsforderungen liefern nicht nur die Hanau-Untersuchungen.

Erinnern ist das eine, rechtliche und politische Konsequenzen sind das andere.
Wie viel Schuld trägt der Staat?

Wiesbaden. An diesem Mittwoch wird der hessische Landtag den Untersuchungsausschuss zum Anschlag von Hanau einsetzen. Am Abend des 19. Februar 2020 wurden zehn Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, mindestens fünf weitere Menschen wurden durch Schüsse verletzt....

Provokation und Dementi

Feind der Pressefreiheit? Hans-Georg Maaßen darf kritisch auf die Presse blicken und dies als Meinung vertreten. Aber die Vorstellungen, mit denen er hausieren geht, gleichen Fakenews-Strategien.

Ein Hubschrauber NH90 (vorn) und der A400 M der Bundeswehr auf einem Flugplatz
Vergabefehler als Kernkompetenz

Rund um die Beschaffung des neuen Standardgewehrs der Bundeswehr entwickelt sich in altbekannter Manier ein teures Debakel. Wieder einmal hat das Bundesamt für Beschaffungswesen der Bundeswehr gepatzt. Dieses mal ist es kein zu klein geratener Panzer, in den Soldat*inne...

Der letzte Transportflug fliegt vom Feldlager in Masar-i-Scharif Richtung Deutschland
Das Mahnmal Hindukusch

Nach 20 Jahren Einsatz am Hindukusch ist auch dem Westen nicht gelungen, woran auch schon die Russen in Afghanistan scheiterten. Die Erzählung vom Erfolg hält Daniel Lücking für eine Farce.

Die vermeintlichen Erfolge der Bundeswehr in Afghanistan müssen hinterfragt werden. Fast ein Viertel der afghanischen Bezirke ist in den vergangenen Monaten an die Taliban gefallen.
Aus den Augen, aus dem Sinn

In der Bundespressekonferenz schoben sich am Tag nach dem Abzug mehrere Ministerien die Verantwortung für eine schnelle Aufnahme afghanischer Ortskräfte hin und her. Was der Einsatz brachte, muss erst ermittelt werden.

Der Elefant im Raum

Ein Untersuchungsausschuss geht zu Ende. Statt Konsequenen für Fehler übernehmen zu müssen, stehen wieder einmal mehr Befugnisse beim Verfassungsschutz an. Ein wiederkehrendes Muster, das dringend durchbrochen werden sollte.

Nicht zu retten

Nach dem Anschlag auf Soldat*innen der UN-Mission Minusma in Mali flammen in Kreisen der Verteidigungs- und Außenpolitiker*innen Bekundungen von Mitgefühl auf. Die Armee berichtet intensiv und routiniert über die einzelnen Stationen der Evakuierung der verletzten Soldat...

Den Anschlag nutzt die Soldatenlobby für Rüstungsforderungen statt für Sinnfragen.
Festhalten am Mali-Einsatz

Drohnen und mehr Hubschrauber lautet die fast schon reflexartig geäußerte Forderung aus der Soldatenlobby. Die Frage nach dem Sinn des Engagements ist eher Teil der linken Debatte.

Enquete-Kommission soll Sinnfrage klären

Was hat der Afghanistan-Einsatz gebracht? Die Wehrbeauftragte des Bundestages und SPD-Politikerin Eva Högl will eine Debatte. »Es gibt viel aufzuarbeiten«, sagt der Linke-Verteidigungspolitiker Tobias Pflüger.

Von der Aufklärung weit entfernt

In einem würdigen Rahmen versuchte der Bundestag, den Angehörigen die Ergebnisse zum Abschluss der Untersuchungen zum Breitscheidplatz-Attentat zu präsentieren. Ein Trost ist das allerdings kaum.

Keine pauschale Aufnahmezusage

Während die Nationalmannschaft in München gegen Ungarn spielte, endete im Bundestag die Hoffnung afghanischer Ortskräfte auf eine unkomplizierte und schnelle Aufnahme in Deutschland.