Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, verlässt die Sondersitzung des Ausschusses des Bundestags.
Gründe gibt es immer

Ein gesichtswahrendes Ende ist nicht in Sicht, egal wie sehr sich die FDP-Schattenverteidigungsministerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann auch darum bemüht, meint Daniel Lücking zum Ende des Mali-Einsatzes.

Artilleriegeschosse die zuvor von der Panzerhaubitze 2000 vorschossen wurden, schlagen während der Übung »Wettiner Heide« ein.
Krieg wird das neue Normal

Weil die Lieferung der 100 Panzerhaubitzen in das ukrainische Arsenal jetzt über Monate bis Jahre anhalten wird, verlängert das letztlich auch den Krieg, meint Daniel Lücking. So wird Krieg das neue Normal.

Eine deutsche Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr schießt mit Übungsmunition bei einer Artillerie-Feuerübung.
Kritik an Haubitzen-Produktion für Ukraine

Das Wirtschaftsministerium hat binnen zwei Tagen ab Antragsstellung im Juli die Produktion von 100 Panzerhaubitzen genehmigt. Sie dürfen direkt an die Ukraine geliefert werden.

Der Kampf für einen effektiven gesetzlichen Schutz von Whistleblowern dauert in Deutschland seit mindestens 2008 an.
Langzeitprojekt Hinweisgeberschutz

Whistleblower gesetzlich zu schützen, wurde in Deutschland lange vermieden. Ob der Ampel ein wirksamer Schutz gelingt, zeigen die kommenden Monate.

Edward Snowden hätte wenig vom Whistleblowerschutzgesetz, das jetzt in den Bundestag geht.
Halbherziger Schutz

14 Jahre schon geht Entwurf um Entwurf in den Bundestag. Mit einem wirksamen Gesetz zum Schutz von Whistleblowern rechnet Daniel Lücking auch dieses Mal nicht.

Die Navigator-App der Deutschen Bahn lädt. Wohin die Daten wandern, ist Datenschützer*innen ein Dorn im Auge. Es droht eine Klage.
Frech zugegriffen statt höflich gefragt

Seit Monaten mahnt Digitalcourage die Beseitigung von Datensammelfunktionen der DB-App an. Weil der Konzern ein Ultimatum des Vereins verstreichen ließ, wird nun geklagt.

Die Navigator-App der DB soll helfen, tut das aber nach Ansicht von Datenschützern nicht gesetzeskonform.
Es muss anders funktionieren

Die Navigator-App der Deutschen Bahn ist in der Kritik. Daniel Lücking wundert sich über einen Staatskonzern, bei dem Zweifel an der Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung DSGVO bestehen.

Statt Ringtausch nun Direktlieferungen an die Ukraine? Der Weg zum Nato-Kriegseintritt wird so deutlich verkürzt.
Keine Eile beim Ringtausch nötig

Polen geht es nicht schnell genug beim Ukraine-Ringtausch und will neuere Kampfpanzer. Daniel Lücking sieht darin eher eine Aufrüstungsambition, denn einen notwendigen Schritt zur Landesverteidigung.

Bei einer Vorführung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) fährt ein Kampfpanzer Leopard 2 auf einem Übungsfeld. Wegen der stockenden Waffenlieferungen in die Ukraine per Ringtausch zeigt sich nun auch FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai offen für die direkte Lieferung deutscher Panzer in das von Russland angegriffene Land. Sie verweist darauf, dass die Bundeswehr unter anderem ausreichend Schützenpanzer Marder zur Weitergabe habe.
Ringtausch befeuert Aufrüstung

Der Kriegseintritt eines Nato-Staates sollte durch den Ringtausch von schweren Waffen vermieden werden. Da dieser angeblich nicht funktioniere, fordern Grüne und FDP jetzt direkte Lieferungen schwerer Waffen an die Ukraine.

In Ausbildungszentren des Kommandos Spezialkräfte in Calw wurden wohl auch Rechtsradikale an der Waffe ausgebildet.
Rechte militärische Netzwerke – im Prozess kein Thema

Vor fünf Jahren flog der größte Skandal um Rechtsradikalismus in der Bundeswehr auf. Die Verhaftung des Offiziers Franco A. stand am Anfang einer Reihe von Enthüllungen um den Verein Uniter, der heute von der Schweiz aus agiert.

Längst ausgemustert, längst Sache allein der Industrie: Das Waffensystem Gepard.
Instrumentalisierte Debatte

Bei der Kritik an der Verteidigungsministerin weht der Wind eigentlich aus der völlig falschen Richtung, meint Daniel Lücking und sieht die deutsche Regierung samt Nato auf dem Weg zum Kriegseintritt in der Ukraine.

Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland.
Gesichtswahrender Abgang gewährt

Diplomatische Praxis gilt als offizieller Grund für die Abberufung des ukrainischen Botschafters in Deutschland, Andrij Melnyk. Welche Aufgaben ihm jetzt zugewiesen werden, ist bislang unklar.

Seit Dezember 2021 Befehlshaber, gilt aber noch als »neu«: General Bernd Schütt.
Die Ostflanke im Auge

Der Kommandeur des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, General Bernd Schütt, fordert eine Anpassung bestehender Strukturen und Verfahren. Der Grund: Gefahr von der Ostflanke. Da stürmt Putin.

Über Einbrüche und Eindringversuche in Kasernen, begangen durch Bundeswehrsoldat*innen, führt das Verteidigungsministerium keine Statistiken.
Reichlich Kaserneneinbrüche

In welche Liegenschaften eingedrungen wurde, gibt die Bundeswehr zum Schutz des Staatswohls nicht preis. Über den Täterkreis will man nur wenig wissen.

Klassengesellschaft

Dass weiterhin zahlreiche ehemalige Beschäftigte nicht aus Afghanistan ausreisen können, zeugt vom Unwillen der deutschen Regierung, die an anderer Stelle sehr bereitwillig aufnimmt, meint Daniel Lücking.

Regierungswille: Soldaten retteten Steine und ließen afghanische Ortskräfte zurück.
Lebensgefährliches Schneckentempo

Zwischen Aufnahmezusage und Einreise nach Deutschland liegen für Afghan*innen oft Monate. Dass dieses Tempo nicht mehr lange gut gehen kann, kritisieren Hilfsorganisationen und Linke. Änderungen zeichnen sich indes nur vage ab.

Nur wenige afghanische Ortskräfte wurden bei der Evakuierung gerettet. Viele sitzen fest und bangen um Zusagen.
Afghanische Helfer hilflos

Anlässlich des ersten Jahrestages zum Ende des Abzuges deutscher Truppen aus Afghanistan haben Hilfsorganisationen auf die mehr als schleppend verlaufende Rettung der ehemaligen afghanischen Angestellten hingewiesen.

Die Daten von Zyklus-Apps könnten in letzter Konsequenz ins Gefängnis führen. Der wohl schärfste Problemfall beim Missbrauch von Gesundheitsdaten.
Das Datenleck führt in den Knast

Digitale Gesundheits-Helferlein haben sehr oft Hintertüren und entfalten mehr Nebenwirkungen als Packungsbeilagen listen. Dass der Gesetzgeber diese Apps duldet, hat der Markt wohl vorab geregelt, meint Daniel Lücking.

Extremismus-Aufklärung vor 25 Jahren: Die zwei Bundeswehrsoldaten im Jahr 1998 vor einer Vitrine mit in der rechtsextremistischen Szene beschlagnahmten Exponaten, würden heute im Internet schneller fündig werden.
700 Verdachtsfälle

Bei den Ermittlungen aufgrund rechtsradikaler Verdachtsfälle stieß das Verteidigungsministerium seit dem 1. Januar 2021 auf mehr als 700 Fälle, die an den Verfassungsschutz übergeben werden mussten.