Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Legal? Illegal? Offenbar ganz egal war über mehrere Jahre die Munitionsverwaltung im Kommando Spezialkräfte KSK.
Chaos-Kommando auf Hochglanz polieren

Mit dem Abschlussbericht zus KSK-Affäre bemüht sich die Bundeswehr, nicht über Details aus der Vergangenheit zu sprechen. Dabei herrscht keine Klarheit, ob und wieviel Munition den Verband widerrechtlich verlassen hat.

Die Datenkrake des Vereins Digital Courage warnt vor Missbrauch von persönlichen Daten. Mit dem Negativpreis Big Brother Awards nehmen die Aktivist*innen Datenschutzignoranz aufs Korn.
Oscars für Datenkraken in der Corona-Pandemie

Ob im Auto oder auf dem Smartphone: Die dort anfallenden Daten verführen Unternehmen und staatliche Stellen zur Zweitverwertung. Weil das Missbrauch ist, erhielten manche nun einen Negativpreis.

Ein Kompromiss zu viel

Ganztagsbetreuung für die SPD, Sicherheitsgesetze für die CDU - die Parteien der Großen Koalition tun sich zum Ende ihrer Regierungszeit nur ungern weh. Das hat Folgen.

Nicht zu früh loben

Es wirkt, als gehe es schon bald gerechter zu in der globalen Wirtschaft. Mit dem von den Finanzministern der G7-Staaten in London beschlossenen globalen Mindeststeuersatz von 15 Prozent sollen Konzerne künftig dort Steuern zahlen, wo sie produzieren oder ihre Gewinne e...

Angriffe auf zivile Busse zählen wieder zum Alltag in Afghanistan. Die Bundesregierung hält an der der Abschiebestrategie trotz aller Vorfälle und Warnungen fest.
Fortgesetzte Realitätsverweigerung

Das Bundesinnenministerium hält auch nach neuerlichen Anschlägen in Afghanistan an der Abschiebestrategie fest. Eine Studie belegt nun, dass ein Drittel der abgeschobenen Afghanen erneut nach Deutschland flüchten.

Afghanisches Sicherheitspersonal inspiziert den Ort einer Bombenexplosion. Schon Wochen vor Ende des internationalen Truppenabzugs schwindet die ohnehin fragile Stabilität im Land.
Gebietsverluste an Taliban noch vor Abzug

Schon vor Abzug der internationalen Sicherheitskräfte aus Afghanistan verliert die afghanische Armee immer mehr Bezirke an die Talibankämpfer. Anschläge treffen die Zivilbevölkerung.

Mit dieser Karikatur protestieren ehemalige Angestellte der Bundeswehr in Afghanistan, denen bislang keine Asylmöglichkeit geboten wird.
Weltfremde Regelungen

Mit dem in wenigen Wochen vollendeten Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wird die Sicherheitslage für ehemalige afghanische Beschäftigte unkalkulierbar.

Vor einem Militärcamp in Afghanistan protestieren ehemalige Angestellte der Bundeswehr.
Afghanen brauchen Schutz

Zieht eine Armee ins Gefecht in ferne Länder, dann sind Verbündete im Kriegsgebiet unerlässlich. Erst recht, wenn Sprache, Kultur und Religion so weit auseinanderliegen, wie das bei den westlichen Armeen und der afghanischen Bevölkerung der Fall ist.

Nach dem Putsch in Mali wird der Bundeswehreinsatz dort erneut infrage gestellt.
Mali wird das nächste Afghanistan

Mali wird das nächste Afghanistan – so der absehbare Trend, wenn es um den Bundeswehreinsatz in dem afrikanischen Land geht. Die Unruhen in der Region und der zweite Militärputsch innerhalb eines Jahres stellen den Militäreinsatz selbst für den CDU-Außenpolitikexperten ...

Die Überwachung an einem Internetknotenpunkt lässt sich besser verstecken, als das der BND in Bad Aibling (Bayern) auf den Satellitenstrecken tut. Den Dänen gelang es acht Jahre lang, nicht in den Fokus der Snownden-Enthüllungen zu geraten.
Die Affäre, die nicht endet

Acht Jahre nach den Enthüllungen von Edward Snowden wird bekannt, dass nicht nur der BND den deutschen Internetknotenpunkt der US-Überwachung öffnete, sondern auch die Dänen deutsche Politiker*innen der NSA preisgab.

Daten sind das neue Öl - und für die Geheimdienst Gold. Am liebsten hört die NSA direkt an den Internetknotenpunkten der Überseekabel ab und freut sich über jede Kommunikation, die auf dem Weg durchs Netz in die USA läuft.
Dänen überwachten Kanzlerkandidaten

Jahre nach den Enthüllungen der internationalen Geheimdienstpraxis durch Edward Snowden kommen nun neue Details über das Ausmaß der US-Spionage in Europa ans Tageslicht.

Martina Renner (rechts) beim stillen Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg
Neue NSU 2.0 Drohschreiben

Die Serie von rechtsextremen Drohbriefen und Einschüchterungen, die mit »NSU 2.0« als Absender bundesweit Politikerinnen und öffentlich auftretende Frauen erreicht, ist auch nach der Festnahme eines Verdächtigen Anfang Mai nicht beendet.

Der Angeklagte Franco A. soll aus rechtsextremistischen Motiven Anschläge auf Politiker und Künstler geplant haben.
Der Oberleutnant und die Medien

Franco A. nimmt seine Verteidigung quasi vorweg. Sein Forscherdrang sei auf Medien getroffen, die einseitig berichten, sagte der Bundeswehroffizier dem russischen Staatssender RT deutsch.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, und Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr
Affäre in Etappen

Nun sind es zweistellige Millionenbeträge. Sondersitzung um Sondersitzung reiht sich im Bundestag aneinander. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer muss sich zum Kommando Spezialkräfte KSK erklären und lenkt lieber mit einem Eckpunktepapier ab.

Ab in den Europa-Park!
Urlaub auf Staatskosten

Keine Frage - die Erfahrungen, die Soldat*innen machen können, sind belastend. Während sogenannten Einsatznachbereitungsseminaren soll das Erlebte verarbeitet werden. Doch taugt dafür eine Reise in ein Luxushotel?

Mit dem Truppenabzug aus Afghanistan stehen auch viele Entwicklungsprojekte vor dem Aus.
Entwicklungszusammenarbeit steht vor dem Aus

Die internationale Staatengemeinschaft hatte sich bei der Unterstützung Afghanistans große Ziele gesetzt. Mit den nun angekündigten Abzug der Truppen stehen Umsetzung und Erfolg dieser Strategien jedoch mehr in Frage, als je zuvor.

Verteidigungsministerin ist für Missstände verantwortlich

Munitionsdiebe, Rechtsradikale und der Einsatz beim Truppenabzug aus Afghanistan: Der verteidigungspolitische Sprecher der Linkspartei im Interview über das Kommando Spezialkräfte - und über PR-Aktionen und skurrile Nebenverdienste.

Ein Bundeswehrsoldat (l.) und ein afghanischer Dolmetscher (r.) im Gespräch mit einem Zivilisten
Schutz für afghanische Helfer gefordert

Mit dem Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan wächst die Gefahr für Menschen, die für deutsche Einrichtungen und die Bundeswehr gearbeitet haben. Eine Initiative fordert aktive und unbürokratische Hilfe für sie.

Nicht nur 650.000 Euro

Im politischen Berlin wirken die 650.000 Euro, über die aktuell im Verteidigungsausschuss diskutiert wird, geradezu banal. Dass die Sache problematischer ist, zeigt ein Blick auf die Empfänger des Geldes.

Hoffen auf das Ende der Amtszeit

Erneut musste Annegret Kramp-Karrenbauer im Verteidigungsausschuss des Bundestages Fragen zum Umgang ihres Ministeriums mit dem KSK beantworten. Bei dessen Kommandeur wurden Handy und Laptop beschlagnahmt.