Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
Russischen Männern, die nicht in der Armee kämpfen wollen, sollte geholfen werden.
Die Verweigerer unterstützen

Etwa 300 000 Russen droht mit der Teilmobilmachung ein baldiger Einsatz an der Front. Die internationale Politik sollte potenziellen Deserteuren entgegenkommen und sie nicht nur mit Asylangeboten unterstützen.

Eva Högl (SPD), Wehrbeauftragte des Bundestages, kommt zur Plenarsitzung im Deutschen Bundestagin der die Einsetzung einer Enquete-Kommission zum Afghanistan-Einsatz beschlossen wurde. Dem Kommando Spezialkräfte will Högl längst wieder vertrauen, unabhängig von den Untersuchungen der Kommission.
Die Frage nach der Solidarität

Zur Aufarbeitung des deutschen Afghanistan-Einsatzes startet in dieser Woche eine Enquete-Kommission im Bundestag ihre Arbeit. Ex-Offizier Daniel Lücking rechnet mit einer begrenzten Aufarbeitung und blinden Flecken.

Ein Hundeführer des Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr nimmt bei einer Übung 2021 einen möglichen Angreifer fest.
Neue Aufgaben abwarten

Neue Aufgaben für das KSK zeichnen sich ab. Die Wehrbeauftragte fordert das Ende des Rechtsradialismus-Verdachts. Daniel Lücking will mutmaßlich rechtsradikalen Kreidefressern noch keine neuen Aufgaben geben.

Tom Buhrow, Vorsitzender der ARD, und Patricia Schlesinger, ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) machten beide durch Skandale von sich reden.
Generalverdacht ausräumen

Mit einer Reform allein ist es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach dem RBB-Skandal nicht getan, meint Daniel Lücking und fordert eine Neuaufstellung.

Der Tenor des Protestes freier Mitarbeiter*innen vom 15. August, ist wenige Tage darauf auch eine offizielle Forderung rund um den RBB.
RBB-Skandal wächst sich aus

Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow entzog der RBB-Spitze das Vertrauen, eine langjährige Rundfunkrätin gibt den Vorsitz ab und weitere Veröffentlichungen vergrößern die Dimension des RBB-Skandals.

Bundeswehrsoldaten sichern den Flug der Außenministerin mit ihrer Delegation im Airbus A400M der Luftwaffe von Bamako nach Gao in Mali im April. Jetzt droht ein Abzug mit ähnlichen Foglen für Ortskräfte, wie in Afghanistan,.
Mali droht identisches Debakel

Auch ein Jahr nach dem Abzugsdebakel in Afghanstan ist keine Lernkurve im Umgang mit Ortskräften der Bundesregierung erkennbar. Daniel Lücking kritisiert, dass auch in Mali Ortskräfte eine ungewisse Zukunft haben.

Der Mali-Einsatz könnte so kurzfristig enden, wie in Afghanistan. Für Ortskräfte scheint auch dieses Mal keine Vorsorge getroffen zu sein.
In Mali droht nächstes Debakel

Während die Taliban den ersten Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan auf den Straßen von Kabul feiern, kündigt sich an, das Schicksal afghanischer Ortskräfte könne auch in Mali drohen.

Luise Amtsberg findet, dass deutsche Beamte unter dem Afghanistan-Abzug gelitten haben
Privilegien überprüfen

Die Menschenrechtsbeauftragte der Grünen, Luise Amtsberg, spricht beim Jahrestag des Afghanistan-Abzugs von traumatischen Erfahrungen für deutsche Beamte. Dabei hat Deutschland nicht genügend für die Ortskräfte getan.

2021: Afghanische Ortskräfte, die auch für die Bundeswehr gearbeitet haben, zeigen dem damaligen Kanzlerkandidaten der SPD ein Plakat mit der Bitte, ihren Sohn zu retten.
Warten auf ein ungewisses Bundesaufnahmeprogramm

Mission Lifeline begann mit Seenotrettung im Mittelmeer, unterstützt aber auch Geflüchtete an anderen Orten auf den langen Fluchtrouten. Daniel Lücking sprach mit Vorstandsmitglied Axel Steier über das Engagement.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, verlässt die Sondersitzung des Ausschusses des Bundestags.
Gründe gibt es immer

Ein gesichtswahrendes Ende ist nicht in Sicht, egal wie sehr sich die FDP-Schattenverteidigungsministerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann auch darum bemüht, meint Daniel Lücking zum Ende des Mali-Einsatzes.

Artilleriegeschosse die zuvor von der Panzerhaubitze 2000 vorschossen wurden, schlagen während der Übung »Wettiner Heide« ein.
Krieg wird das neue Normal

Weil die Lieferung der 100 Panzerhaubitzen in das ukrainische Arsenal jetzt über Monate bis Jahre anhalten wird, verlängert das letztlich auch den Krieg, meint Daniel Lücking. So wird Krieg das neue Normal.

Eine deutsche Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr schießt mit Übungsmunition bei einer Artillerie-Feuerübung.
Kritik an Haubitzen-Produktion für Ukraine

Das Wirtschaftsministerium hat binnen zwei Tagen ab Antragsstellung im Juli die Produktion von 100 Panzerhaubitzen genehmigt. Sie dürfen direkt an die Ukraine geliefert werden.

Der Kampf für einen effektiven gesetzlichen Schutz von Whistleblowern dauert in Deutschland seit mindestens 2008 an.
Langzeitprojekt Hinweisgeberschutz

Whistleblower gesetzlich zu schützen, wurde in Deutschland lange vermieden. Ob der Ampel ein wirksamer Schutz gelingt, zeigen die kommenden Monate.

Edward Snowden hätte wenig vom Whistleblowerschutzgesetz, das jetzt in den Bundestag geht.
Halbherziger Schutz

14 Jahre schon geht Entwurf um Entwurf in den Bundestag. Mit einem wirksamen Gesetz zum Schutz von Whistleblowern rechnet Daniel Lücking auch dieses Mal nicht.

Die Navigator-App der Deutschen Bahn lädt. Wohin die Daten wandern, ist Datenschützer*innen ein Dorn im Auge. Es droht eine Klage.
Frech zugegriffen statt höflich gefragt

Seit Monaten mahnt Digitalcourage die Beseitigung von Datensammelfunktionen der DB-App an. Weil der Konzern ein Ultimatum des Vereins verstreichen ließ, wird nun geklagt.

Die Navigator-App der DB soll helfen, tut das aber nach Ansicht von Datenschützern nicht gesetzeskonform.
Es muss anders funktionieren

Die Navigator-App der Deutschen Bahn ist in der Kritik. Daniel Lücking wundert sich über einen Staatskonzern, bei dem Zweifel an der Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung DSGVO bestehen.

Statt Ringtausch nun Direktlieferungen an die Ukraine? Der Weg zum Nato-Kriegseintritt wird so deutlich verkürzt.
Keine Eile beim Ringtausch nötig

Polen geht es nicht schnell genug beim Ukraine-Ringtausch und will neuere Kampfpanzer. Daniel Lücking sieht darin eher eine Aufrüstungsambition, denn einen notwendigen Schritt zur Landesverteidigung.

Bei einer Vorführung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) fährt ein Kampfpanzer Leopard 2 auf einem Übungsfeld. Wegen der stockenden Waffenlieferungen in die Ukraine per Ringtausch zeigt sich nun auch FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai offen für die direkte Lieferung deutscher Panzer in das von Russland angegriffene Land. Sie verweist darauf, dass die Bundeswehr unter anderem ausreichend Schützenpanzer Marder zur Weitergabe habe.
Ringtausch befeuert Aufrüstung

Der Kriegseintritt eines Nato-Staates sollte durch den Ringtausch von schweren Waffen vermieden werden. Da dieser angeblich nicht funktioniere, fordern Grüne und FDP jetzt direkte Lieferungen schwerer Waffen an die Ukraine.

In Ausbildungszentren des Kommandos Spezialkräfte in Calw wurden wohl auch Rechtsradikale an der Waffe ausgebildet.
Rechte militärische Netzwerke – im Prozess kein Thema

Vor fünf Jahren flog der größte Skandal um Rechtsradikalismus in der Bundeswehr auf. Die Verhaftung des Offiziers Franco A. stand am Anfang einer Reihe von Enthüllungen um den Verein Uniter, der heute von der Schweiz aus agiert.

Längst ausgemustert, längst Sache allein der Industrie: Das Waffensystem Gepard.
Instrumentalisierte Debatte

Bei der Kritik an der Verteidigungsministerin weht der Wind eigentlich aus der völlig falschen Richtung, meint Daniel Lücking und sieht die deutsche Regierung samt Nato auf dem Weg zum Kriegseintritt in der Ukraine.