Redaktionsübersicht

Irmtraud Gutschke

Irmtraud Gutschke
Irmtraut Gutschke ist langjährige Literaturredakteurin im "nd", hat Slawistik und Anglistik studiert und über das Schaffen von Tschingis Aitmatow promoviert. Sie ist Autorin von Gesprächsbücher mit Hermann Kant, Eva Strittmatter und Gisela Steineckert sowie des Essaybandes "Das Versprechen der Kraniche. Reisen in Aitmatows Welt". Gutschke macht für "nd" den Podcast "Bücherberge".
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Aktuelle Beiträge von Irmtraud Gutschke:
Das Verschwinden der Nacht

Er gilt als »einer der profiliertesten schwedischen Fledermausexperten«. Das heißt, Johan Eklöf muss oft des Nachts unterwegs sein, wenn wir in unseren Betten liegen.

Muslim im Gebet vertieft
Terra incognita

Der Islamwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker Stefan Weidner hebt einen großen Schatz: Literaturen aus dem Orient, die hierzulande kaum bekannt sind.

Überwintern. Wenn das Leben innehält

Manchmal muss man sich mit etwas abfinden, was man sich anders vorgestellt hat. Das Kunststück wäre, das Beste daraus zu machen. So ist es Irmtraud Gutschke während ihres Urlaubs gegangen, als sie das Buch »Überwintern. Wenn das Leben innehält« von Katherine May gelesen hat.

Die Gebrüder Konrad und Markus Wolf 1934 im Moskauer Exil mit Vater Friedrich (v.l.n.r.)
Die Gedanken der Anderen

Markus Wolf war Chef der DDR-Auslandsspionage und später auch ein Kritiker im Apparat. Zu seinem 100. Geburtstag wird sein Buch »Die Troika« neu aufgelegt. Es ging um Enttäuschung und Gewinn seit dem Moskauer Exil.

»Und Leiber stiegen auf / ein Tausendklagen / Und alles schrie / das Licht war wie gestochen.«
Die Schöpfung als Anrede

Christian Lehnert, Dichter und Theologe, hat ein neues Werk veröffentlicht. Darin ist alles in Bewegung: Die Linde, das Abendpfauenauge und sogar der Kartoffelkeim. Naturlyrik at its finest.

Da war sie schon arriviert: Brigitte Reimann 1966 auf einer Lesung in Berlin, rechts neben ihr Lektor Walter Lewerenz.
Erziehung der Gefühle

Junge Schriftsteller haben es oft nicht leicht. Auch die spätere DDR-Ikone Brigitte Reimann konnte sich mit ihrem Erstlingswerk »Die Denunziantin« zunächst nicht durchsetzen. Nun ist es posthum erschienen.

Schenkt Kinderbücher

Zwei Wochen vor Weihnachten möchte Irmtraud Gutschke Kinderbücher für verschiedene Altersgruppen empfehlen. »Meine erste Puzzle Box Einhörner« kann schon Dreijährigen gefallen.

Tam Tam und Tabu

Die Grenzöffnung am 9. November 1989 nimmt Irmtraud Gutschke zum Anlass, um auf dasnd.de/buecherberge das Buch von Daniela Dahn und Rainer Mausfeld »Tam Tam und Tabu« vorzustellen.

Pluralismus ist ein Pool

»Die vierte Gewalt« wird immer mehr »zur Bühne permanenter Empörung«. Und es bestimmt weniger die Politik die Medien als die Medien die Politik, beklagen Richard David Precht und Harald Werlzer.

Glückliche Menschen

Begeistert ist Irmtraud Gutschke auf dasnd.de/buecherberge von Andreas Montags Erzählung »Glückliche Menschen«. Sie handelt von Linda und Paul aus Berlin, zwei jungen Leuten, denen es vielleicht sogar besser geht als anderen.

Der Tote aus Zimmer 12

Ein großartiges Rätselspiel nennt Irmtraud Gutschke auf dasnd.de/buecherberge den Krimi »Der Tote aus Zimmer 12« von Anthony Horowitz, der nach schweren Kindheitserlebnissen von Jugend an ein Sherlock-Holmes-Fan war und sogar drei Sherlock-Holmes-Romane geschrieben hat ebenso wie mehrere Folgen der Fernsehserie »Inspektor Barnaby«.

»Selbstkultivierung«

Bezüglich seiner Wirtschaftskraft ist China gegenüber den USA und auch der Eurozone auf der Überholspur. Wie funktioniert dieses riesige Land, das aus vielen Völkern und Kulturen besteht? Helwig Schmidt-Glint weiß es.

Utopie – das Undenkbare?

»Das Streben nach einer besseren Welt, nach einer Weiterentwicklung bis hin zur tatsächlichen Utopie darf niemals beendet werden«, fordert Artur Becker in seiner Streitschrift »Links«.

Warum schweigen die Lämmer?

Wie im kapitalistischen System, indem wir leben, die Profitinteressen einer Minderheit geschützt werden sollen vor den Ansprüchen der Mehrheit, das analysiert Rainer Mausfeld in seinem Buch »Warum schweigen die Lämmer?«

Sowjetisches Plakat von 1921. Darunter stand die Mahung: »Denk an die Hungernden!«
Ach, du reine Güte!

Gusel Jachina weiß, wie man Bestseller schreibt, hat aber künstlerischen Mut und schreibt über brisante Themen. In ihrem neuen Roman »Wo vielleicht das Leben wartet« ist das der Hunger in der Sowjetunion vor 100 Jahren.

Von Okapi, Scharnierschildkröte und Schnilch

Ganz begeistert zeigt sich Irmtraud Gutschke in ihrem Podcast auf dasnd.de/buecherberge von den 48 Tiergeschichten im Band »Von Okapi, Scharnierschildkröte und Schnilch«.

Tartaren gedenken im Mai 2022 in Bachtschyssaraj der Deportation ihrer Vorfahren 1944
»Schau dir nur die Menschen an«

Reise in ein Konfliktgebiet - schwierig. 2021 konnte Landolf Scherzer noch von Berlin nach Moskau und von da auf die Krim, nach Simferopol kommen. Darüber hat er nun ein Buch geschrieben: »Leben im Schatten der Stürme«.

Per Anhalter durch die Galaxis

Ein Kultbuch aus dem Jahre 1979. In ihrem Podcast auf dasnd.de/buecherberge hat sich Irmtraud Gutschke darüber amüsiert: »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams.

Lügen in Zeiten des Krieges

Mit einem von der SS fingierten Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit« – das Zitat stammt von dem britischen Politiker Arthur Ponsonby (1871-1946), dessen Buch »Lügen in Zeiten des Krieges« (1928) jetzt wieder veröffentlicht wurde. Mit welchen Methoden alle beteiligten Staaten damals die Bevölkerung hinters Licht führten, lässt Parallelen zum Heute erkennen.

Alissa kauft ihren Tod

Packend und geradezu beglückend nennt Irmtraud Gutschke in der neuen Folge von dasnd.de/buecherberge die Erzählungen von Ljudmila Ulitzkaja aus dem Band »Alissa kauft ihren Tod«.