Redaktionsübersicht

Ulrike Wagener

Ulrike Wagener
Ulrike Wagener, Jahrgang 1989, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin deutsche Literatur und Kulturwissenschaft studiert. Während des Studiums unterrichtete sie Studienanfänger im richtigen Verfassen von Fußnoten und wissenschaftlichen Texten und sorgte für den reibungslosen Ablauf von Literaturveranstaltungen. Für ihre Abschlussarbeit las sie zahlreiche Briefe deutscher Missionare in Sütterlinschrift, um herauszufinden, welche Rolle diese für die Internierung von Schwarzen Menschen in Namibia während der deutschen Kolonialherrschaft hatten. Seit 2018 ist sie Redakteurin für das „Mikroskop“ von nd.DieWoche. Sie schreibt über postkoloniale Themen, Erinnerungspolitik und Theater.
 
Aktuelle Beiträge von Ulrike Wagener:
Wissenschaftler*innen kämpfen gegen prekäre Arbeitsbedingungen an den Hochschulen
Forschen in Unsicherheit

In der Corona-Pandemie hat die Wissenschaft wichtige Arbeit geleistet. Täglich wurden Infektionszahlen einer biomedizinischen Forschungseinrichtung im Radio angesagt, ein Virologe bekam einen viel gehörten Podcast, und sehnlichst erwartete man die Impfstoffe von Biotech...

Berufserfahrung und Erfolg schützt in der Wissenschaft nicht vor einer prekären Beschäftigung.
Befristung – an der Uni ein Normalzustand

Jahrelange Berufserfahrung, erfolgreiche Veröffentlichungen und Einwerbung von Drittmitteln in Millionenhöhe: All das schützt Wissenschaftler*innen nicht vor unendlichen befristeten Verträgen. Unter #IchbinHanna teilen sie ihre Erfahrungen.

Beamte müssen sich auch privat und in den sozialen Medien so verhalten, dass das Vertrauen der Bürger*innen nicht beeinträchtigt wird.
Polizeiverband löscht Twitteraccount

Der Twitter-Account der Unabhängigen in der Polizei wurde gelöscht - und Namen aus dem Impressum. Ob dies eine Folge der polizeiinternen Prüfung von Äußerungen der Polizeivertreter ist, ist noch unklar.

Statt Beifall sollen Pflegekräfte in Deutschland nun endlich mehr Lohn bekommen. Bezahlen sollen das gesetzlich versicherte Kinderlose
Kinder- statt Klassenkampf

Kinderlos gleich reich an Geld? Diese Rechnung des Gesundheitsministeriums zur Pflegereform geht nicht auf. Statt das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren, werden Menschen mit und ohne Kinder gegeneinander ausgespielt.

Hass im Netz hat heutzutage ganz reale Auswirkungen.
Polizisten als Internettrolle

Hass im Netz bleibt nicht länger im Netz. Die Künstlerin Jasmina Kuhnke musste deswegen im April umziehen. Ein Berufsverband der Polizei machte nun Andeutungen über ihren Wohnort. Politiker*innen fordern eine Untersuchung - und Konsequenzen.

Haben auf das Recht geklagt, beide als Mütter anerkannt zu werden: Das Ehepaar Teichert-Akkermann.
Nur die halbe Absicherung

Wenn eine verheiratete Frau ein Kind gebärt, wird ein Ehemann automatisch zum Vater. Eine Ehefrau oder nicht-binäre Person muss das Kind adoptieren. Die Grünen-Politikerin Ulle Schauws will das Abstammungsrecht reformieren.

Auch wenn das Gegenteil behauptet wird: Warteschlangen vor der Einwanderungsbehörde sind lang – auch in Pandemiezeiten
Stau in der Einwanderungsbehörde

»Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut!« - mit diesem Satz sind derzeit viele Antragssteller*innen beim Landesamt für Einwanderung konfrontiert. Organisationen fordern sofort eine personelle Umstrukturierung.

Auf der Flucht haben es Menschen mit Behinderung besonders schwer - oft stoßen sie auch in den Ankunftsländern weiter auf Barrieren.
Das Asylrecht kennt keine Behinderung

Schätzungsweise 10 bis 15 Prozent aller Geflüchteten haben eine Behinderung. Karsten Dietze von Handicap International fordert ein Recht auf Teilhabe und mehr Schnittstellen zwischen Asyl- und Behindertenrecht.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz
Ein Büro ohne Beschäftigung

Krank durch Nichtstun: Christiane Meusel hat den Verfassungsschutz wegen Mobbings durch Nichtbeschäftigung und Isolation verklagt. Am Dienstag fand der Berufungsprozess statt. Die Behörde lehnt einen Vergleich ab.

»Menschen wurden zu Material«

Deutschland, der Erinnerungsweltmeister. Dieses Selbstbild prägt die deutsche Erinnerungskultur. Der Sozialpsychologe Andreas Zick erklärt, warum das falsch ist und was das mit Antisemitismus auf Demonstrationen gegen die Corona-Regeln zu tun hat.

»Gesichert extremistisch«

Die »junge welt« wird vom Verfassungsschutz beobachtet und hat daraus auch Nachteile bei der Berichterstattung. Die Bundesregierung erklärt jetzt warum, und macht damit einmal mehr klar, dass ihr Kritik von links ein Dorn im Auge ist.

Malaz Alromo
Monotonie und Chaos

Mal offen, mal geschlossen, mal Homeschooling, mal Präsenzunterricht. Eltern haben es in der Coronakrise nicht leicht, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Vier von ihnen berichten, wie sie die Kinderbetreuung in der Pandemie organisieren.

Einige deutsche Kinder in Potsdam haben geduldete Mütter – und diese keinen Anspruch auf Sprachkurse und Arbeitserlaubnis.
Unsicherheit im sicheren Hafen

Wohnungen, Arbeitserlaubnis und Bleibeperspektive: Das fordert ein Bündnis von der Stadt Potsdam. Die Politik des »sicheren Hafens« werde nicht ausreichend umgesetzt, lautet Kritik am Oberbürgermeister. Der weist das zurück.

Ehre, wem Ehre gebührt

Am Freitag wird die Neuköllner Wissmannstraße feierlich in Lucy-Lameck-Straße umbenannt. Aktivist*innen begrüßen das und fordern, nun die Rückgabe der menschlichen Gebeine anzugehen.

Shopping-Center zu Kieztreffs

Viele Menschen kaufen lieber online ein als im Einkaufszentrum. Diese Entwicklung hat sich durch die Pandemie verstärkt. In Lichtenberg berät man über die Umstrukturierung der lokalen Center.

Appell zum Coronatest

Zweimal wöchentlich müssen sich Berliner Schüler*innen unter Aufsicht von Lehrkräften auf Corona testen. Schulleitungen von Gesamtschulen fordern mehr Handlungsspielräume für Schulen.

Schnelltests vor dem Gebet

Impfberatung und Coronatests: Das soll ein mobiles Ärzteteam von Albatros vor Moscheen im Ramadan leisten. Bis jetzt wurde nur getestet. Doch die Berliner Integrationsbeauftragte ist trotzdem zufrieden.

Rettet das Essen

Seit neun Jahren rettet Foodsharing Berlin Lebensmittel vor der Mülltonne. Die Initiative wurde als »Berliner Lebensmittelretter:in 2021« ausgezeichnet. Der neue Preis über 5.000 Euro soll von nun an alle zwei Jahre verliehen werden.

Essen gehört nicht in den Müll

Menschen sollten nicht verschämt Essen retten müssen, sondern alle Zugang haben zu überschüssigen Lebensmitteln, findet Ulrike Wagener.