Redaktionsübersicht

Robert D. Meyer

Robert D. Meyer

ndaktuell-Redakteur Robert D. Meyer zweifelt seit dem Verzehr eines Kantinenschnitzels, ob es Schwein, Rind und Küken verdienen, durch den Fleischwolf gedreht zu werden. Als linksversiffter Öko hat er einen Fetisch: die AfD.

Aktuelle Beiträge von Robert D. Meyer:
Organ der Niedertracht
»Bild« macht sich mitschuldig

Anschläge auf Impfzentren, Rechte, die mit Fackeln vor dem Haus der sächsischen Sozialministerin aufmarschieren – das ist alles schon kaum auszuhalten. Zunder für weitere Taten liefert, wer die Herausforderung einer Pandemie auf Einzelpersonen verkürzt.

AfD-Bundestagswahlkampf - natürlich mit sozialem Anstrich
Sozialrhetorik der AfD ist nur eine Fassade

Die AfD inszeniert sich häufig als Partei, die sich für »die Interessen deutscher Arbeiter« einsetze. In einer Studie kommen Forscher nun zu dem Schluss: Ein starker Sozialstaat interessiert die Partei kaum.

Komiker Bernhard Hoëcker (l.) zusammen mit seinem Kollegen Wigald Boning (r.)
Hoëcker zeigt sich in der Pandemie solidarisch

Weil ihm das Risiko zu groß ist, sagte der Komiker Bernhard Hoëcker alle seine geplanten Tourauftritte vor Publikum in nächster Zeit ab. In einem Fall greift er den lokalen Veranstalter*innen sogar finanziell unter die Arme.

AfD-Fraktionschef und Faschist: Björn Höcke
Höcke und der SA-Wahlspruch

Der Thüringer Justizausschuss hat die Immunität von Björn Höcke aufgehoben. Grund dafür sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Halle, weil der völkische AfD-Frontmann im Wahlkampf eine verbotene SA-Parole verwendet haben soll.

Selbst medizinische Masken als Maßnahme gegen die Ausbreitung von Corona sehen viele in der AfD skeptisch.
AfD stark, Infektionen hoch

Die AfD lehnt fast alle Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie strikt ab. Nun zeigt eine Studie: Wo die Partei viele Wähler*innen hat, gab es in der Vergangenheit viele Infektionen mit dem Coronavirus.

Tödlicher Freiheitsbegriff

Wie ticken Menschen, die sich angesichts einer vierten Welle und einer dreistelligen täglichen Zahl an Corona-Toten partout nicht impfen lassen? Eine Forsa-Umfrage kommt zum Ergebnis: Bei Millionen handelt es sich um rechtslibertäre Egoist*innen.

Wohin steuert die CDU?
In den Fängen des Friedrich Merz

Nach 16 Jahren in der Regierung sitzt die Union nun auf der Oppositionsbank. CDU und CSU müssen aufpassen, dabei nicht in eine Rolle als marktradikale AfD light abzudriften. Die Gefahr wäre mit einem CDU-Chef Friedrich Merz besonders groß.

Timon Dzienus, Bundessprecher der Grünen Jugend
Ampel darf keine GroKo-Politik machen

Grüne, FDP und SPD verhandeln über eine Koalition, auch Vertreter*innen der Grünen Jugend sind beteiligt. Bundessprecher Timon Dzienus erklärt im Interview, unter welchen Bedingungen der Jugendverband einer Ampel-Regierung zustimmen würde.

Ralph Weber schaut aus einem Fenster der Uni Greifswald
Ex-AfD-Politiker kehrt an die Uni zurück

Ralph Weber saß fünf Jahre für die AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem ihn die Partei bei der letzten Wahl nicht wieder aufstellte, kehrte der Jura-Professor nun an die Universität Greifswald zurück. Dort empfingen ihn hunderte wütende Studierende.

Völkische Netzwerke weit über Pegida hinaus

Die gute Nachricht: Sieben Jahre nach Gründung ist von Pegida, verglichen mit den Anfängen der rassistischen Bewegung, nur ein überschaubarer, sichtbarer Haufen geblieben. Was bleibt, ist der harte Kern, doch dieser ist besonders gefährlich.

Die AfD ist auf dem Weg zu einer Lega Ost

Nach der Verlusten bei der Bundestagswahl gibt es in der AfD erste Konsequenzen: Jörg Meuthen kündigt an, auf dem nächsten Parteitag nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren. Seine Wiederwahl war ohnehin extrem unwahrscheinlich.

Die letzte Häutung der AfD steht bevor

Auch wenn Jörg Meuthen etwas anderes behauptet: Seine Zeit als einflussreiche Kraft in der Partei ist endgültig vorbei. Die Frage ist, was Björn Höcke und die Seinen vom völkischen »Flügel« mit ihrer Macht nun anstellen.

Was treibt Schnellroda?

Respekt! Nur 21 Jahre nach Gründung wird das »Instituts für Staatspolitik« (IfS) vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als »gesichert« rechtsextreme Gruppierung eingestuft. Bringen wird dieser Schritt allerdings eher wenig.

AfD ist geschwächt, aber nicht gebändigt

Die AfD verliert bei der Bundestagswahl mehr als zwei Prozentpunkte an Zustimmung, in Sachsen und Thüringen wird sie dennoch stärkste Partei. Das Ergebnis wird den Richtungskampf anfeuern.

Die Linke ist sicher wieder im Bundestag

SPD und Grüne sind die großen Gewinnerinnen der Bundestagswahl. Ein Desaster erlebte dagegen die Linkspartei. Die Partei erreicht 4,9 Prozent, ist durch drei Direktmandate aber wieder im Bundestag vertreten. Alle Entwicklungen im Newsticker.

Kritik der AfD an Coronapolitik verfängt nicht

Obwohl die AfD im Wahlkampf medial kaum eine Rolle spielt, könnte die Partei laut Umfragen nur unwesentlich schlechter als 2017 abschneiden. Die Gründe dafür sind komplex.

Medizinisches Ziel statt Stichtag

Man könnte denken, Andreas Gassen kandidiere für ein politisches Amt. Ende Oktober müssten alle Corona-Beschränkungen fallen, so der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Eine Forderung wie aus dem Populismus-Handbuch.

Herr Sbutewitsch

Der AfD-Politiker Rainer Schamberger soll sich als angebliches Stasi-Opfer ausgegeben und jahrelang als Gästeführer unter falschen Namen durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen geführt haben.

Nazis abhängen

An der politischen Ausrichtung der Kleinstpartei »III. Weg« gibt es keine Zweifel: Es sind Nazis. Doch selbst vor Verfassungsfeinden weicht die sächsische Justiz zurück.