Redaktionsübersicht

Jeja Klein

Jeja Klein
Jeja Klein ist eine dieser Gender-Personen aus dem Internet und nörgelt einmal die Woche an Kultur und Politik herum. dasND.de/jejanervt
Aktuelle Beiträge von Jeja Klein:
Warum nicht
Transgender: Selbstbestimmung reicht nicht

Damit ein Individuum ein gelungenes Leben führen kann, bedarf es der Anerkennung, der Gemeinsamkeit. und des geteilten sprachlichen Horizonts. Das bedeutet eben auch, ein Stück weit auf den eigenen, radikal autonomen, frei flottierenden Geist zu verzichten.

Solidarität mit Gil Ofarim am Dienstag vor dem
Sachsen, weltoffenstes Land

Stellen Sie sich vor, Sie sind Deutscher und erleben immer wieder antisemitische Anfeindungen. Als ein Tropfen das Fass mal wieder zum Überlaufen bringt, nehmen Sie ein Video auf, das öffentliche Empörung erzeugt. So erging es Gil Ofarim in Leipzig.

So machen sie's n Thailand: Desinfektion eines Kinos vor der Vorstellung
Faktor 4

Die Unbedarftheit der Deutschen angesichts der längst angerollten vierten Welle Corona erinnert an Vollgas ohne Rücksicht auf Verkehr und Verluste. Vollbremsung nützt dann meist nix mehr.

Transpersonen wehren sich, weil sie wissen, dass sie auch gemeint sind, wenn es um sexuelle Gewalt geht. Auf dem Christopher-Street-Day in Oldenburg dieses Jahr.
Sagt ihren Namen

In Berlin verbrannte sich eine transgeschlechtliche Frau. Im Unfallkrankenhaus wurde ihr verbrannter Körper heimlich fotografiert und ins Netz gestellt. Das ist schockierend: Transgeschlechtliche Menschen wissen, dass auch sie gemeint sind.

Muss man erst mal den Verfassungsschutzbericht lesen? Al-Quds-Marsch 2018 in Berlin
Der Antisemit in mir

Die Journalistin Nemi El-Hassan hat sich von Antisemitismus distanziert. »Ich habe mit 15 keinen Bericht des Verfassungsschutzes gelesen« sagte sie dem »Spiegel« (Onlineausgabe). Ist das nicht eine weitere Inszenierung als Opfer?

Geht es um geschlechtergerechte Sprache, stellt sich schnell heraus, dass ihre Gegner*innen selten wissen, wovon überhaupt die Rede ist.
»Gendern« ist ein rechter Kampfbegriff

Allein schon die Verwendung des Wortes »Gendern« beim Thema geschlechtergerechte Sprache ist so ein ärgerlicher Quatsch, dass schaudern muss, wem an der deutschen Sprache etwas liegt. Jeja Klein zählt sich dazu.

Inquisitoren des Rechtsstaats

Der Umgang mit dem mutmaßlichen sexuellen Übergriff bei der Initiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen« sagt viel darüber aus, wie wir als Gesellschaft mit sexuellen Übergriffen umgehen, findet Jeja Klein.

Die väterliche Hand aus Hamburg

Dass SPD und damit Olaf Scholz in Umfragen plötzlich zulegen, ist überraschend. Der ehemalige Erste Bürgermeister Hamburgs hatte immerhin durch seine regressive Politik während des G20-Gipfels für heftige Kritik gesorgt.

Weil wir es nicht sehen wollten

Der »Westen« zeigt sich überrascht von den aktuellen Ereignissen in Afghanistan. Dabei war der Fall der abhängigen Demokratie lange erwartet worden. Die Realitätsverweigerung diente auch der Aufrechterhaltung der Flüchtlingspolitik, meint Jeja Klein.

Identitätspolitik und Currywurst

In Deutschland tobt der Kulturkampf um die Wurst – als symbolischer Schauplatz der Einforderung von Rechten und der Inszenierung von Widerstand. Schlachtabfälle im Darm werden scheinbar zur identitätspolitischen Frage.

Beendet die Gewalt gegen Queers!

Das weltoffene Berlin bleibt ein Hotspot queerfeindlicher Gewalt. Es kann lebensgefährlich sein, als queer wahrgenommen zu werden. Dass wir so viel über queerfeindliche Gewalt wissen, liegt auch an der Bewegung für queere Rechte in der Hauptstadt.

Queere Solidarität

»Wir mussten allein, aktivistisch, Wissen produzieren und verteilen.« Die »nervende Jeja« stimmt diesmal ein Hohelied auf queere Solidarität an, nicht nur in Zeiten der Pandemie.

Von Schwulen und Homosexuellen

In Deutschland macht sich schnell Regenbogenstimmung breit - wenn es etwa um Abgrenzung von der ungarischen Regierungspolitik geht. Dabei fällt man sogar auf eine rechte Strategie rein und spricht von Homosexuellen, wenn es eigentlich um Transpersonen geht.

Gleiche Brust für alle

Kürzlich fuhren hunderte Radfahrer*innen oberkörperfrei durch Berlin. Die Demo war toll, findet Jeja Klein. Doch jetzt muss es darum gehen, Formen des Protests zu finden, durch die nicht vor allem dünne, weiße FLINT zum Mitmachen motiviert werden.

Trotziges Antwortverhalten

Die hysterische Verzweiflung der Deutschen: Geschlechtergerechte Sprache löst noch immer heftige Reaktionen aus - bei Journalisten genauso wie bei Politikern.

Kultur der Ausgrenzung

Es ist gut, dass das EU-Parlament nun Schritte gegen die ungarische Regierung fordert. Denn das dort in Kraft getretene Gesetz, das angeblich dem »Kinderschutz« dient, soll eine Minderheit weiter stigmatisieren.

Die Null vor der Nase

Corona-Inzidenzen nahe der »unmöglichen« Null, Lernfähigkeit noch weit darunter: Im Coronasommer 2 wiederholen wir dieselben Fehler wie in der ersten Auflage. Womöglich ist Corona ein Lernprogramm von Außerirdischen, mit dem sie erforschen, wie lange die Menschen brauchen, »bis wir das Prinzip kapiert haben«

Negative Gefühle

Ist den Ergebnissen von Meinungsumfragen zu trauen? Sind jene nicht eher trügerisch, weil die Antworten oft aus Opportunismus, Feigheit, Anpassungsdruck erfolgen?

Schäden am Gemüt

Niemand sollte seine Halle oder Bühne für die Rede- und Singfreiheit Xavier Naidoos hergeben müssen, meint Jeja Klein. Meinungs- und Redefreiheit gelten auch für Absageforderungen. Öffentlich reden wird der Mann, da kann man Impfstoff (Naidoo: »Gift«) drauf nehmen.

Xavier Naidoo nicht willkommen

Nun doch nicht! Das geplante Konzert von Xavier Naidoo in der Zitadelle Spandau wurde vom Veranstalter Trinity Music abgesagt. Man wolle sich von den »andauernden und erschreckenden Aussagen« des Sängers und Verschwörungstheoretikers distanzieren.