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Claudia Krieg

Claudia Krieg

Claudia Krieg arbeitet im Ressort Hauptstadtregion. Die Schwerpunkte ihrer Berichterstattung sind Gesundheit, Pflege und Soziales.

Sie ist per c.krieg@nd-online.de und unter 030 / 29 78-17 44 erreichbar.

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Aktuelle Beiträge von Claudia Krieg:
Zu wenig Geld für Gewaltprävention

Zehn Jahre gibt es die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung und Verhütung von Gewalt gegen Frauen. Prävention ist darin großgeschrieben, schlägt sich aber nicht in der Finanzierung nieder, klagen Projekte.

Trennung Impossible wird am 25. November in der Kapelle des alten Jacobi-Friedhofs gezeigt.
Unmögliche Trennung

Viele Frauen wollen gewaltvolle Beziehungen verlassen, aber werden von Tätern, auch über gemeinsame Kinder, unter Druck gesetzt. Umgekehrt reicht das Familienrecht nicht, um sie zu schützen, und Behörden agieren offen gegen sie.

Behörden als Mittäter

Nicht alle Frauen, die Gewalt erfahren, passen ins Raster der Behörden, dabei sind sie viele. Darauf müssen die Rechtssprechung und ihre Vertreter*innen reagieren, anstatt die Strukturen im Sinne der Täter aufrecht zu erhalten.

Wärme gegen die Kälte im U-Bahnhof Hansaplatz? Das war einmal.
Kein Platz für Bedürftige

Platz- und Alkoholverbote, Abbau von Sitzgelegenheiten, offene Feindseligkeit – die Liste von Versuchen, obdachlose Menschen davon abzuhalten, »Platte zu machen« in Mitte, ist lang.

Berlin will Flüchtlinge unterbringen und baut dafür auch neue Unterkünfte wie hier in Lichterfelde.
Kritik an Umzugsplänen

In Lichtenberg befürchtet man, dass Flüchtlinge nicht gut wohnen, wenn sie aus den Gemeinschaftsunterkünften des Landes ausziehen müssen. Die Integrationsverwaltung fordert das.

Es braucht mehr solcher flexibler Angebote: der Berliner Impfbus war am Wochenende unterwegs.
Die Impfangebote stärker verbreiten

Die Covid-Lage ist und wird in den Kliniken unumkehrbar dramatisch. Will man Schuldige ausmachen, ist das nachvollziehbar, aber lenkt ab vom Problem: Es braucht jetzt noch bessere Kommunikation und mehr flexible und unproblematische Angebote für Impfungen und Tests.

Was bringt Berlin zum Strahlen? Eine Neuauflage der Klimacharta, der Umbau von Industriearbeitsplätzen und Investitionen in die soziale Infrastruktur wie Wohnraum, Gesundheitsversorgung und Bildung.
Urban, grün, sozial

Wie wird die Hauptstadt inklusiver, sozialer und nachhaltiger - gerade angesichts der Corona-Pandemie? Ein virtuelles Forum sucht den Austausch mit anderen europäischen Metropolen zu dieser Frage.

Egoismus hat in der Pandemie viele Gesichter.
Wer kontrolliert wen wozu?

In Berlin reicht die Impfquote nicht, um die Vierte Covid-Welle zu brechen. Nun soll mehr kontrolliert werden, aber wer soll die Maßnahmen umsetzen? Und warum wird wieder in Kauf genommen, dass Kinder und Jugendliche diese ausbaden müssen?

Geimpft oder genesen und trotzdem mit Maske – erweiterte Maßnahmen sollen die rasante Ausbreitung der Covid-Infektionen verlangsamen.
Impfbooster und »2G plus«

Angesichts der durch die Decke gehenden Inzidenzen wappnet man sich in den Berliner Krankenhäusern für die kommenden Wochen. Auch die Impfangebote in der Hauptstadt sollen ausgebaut und aufgestockt werden.

Es gibt viele Wege Abschiebungen zu verhindern - wie hier am Flughafen BER in Schönefeld.
Behörden gegen Menschen

Abschiebungen sind brutal und unmenschlich und es ist zutiefst menschlich, sich dagegen zu wehren, ob als Betroffene*r oder Zeug*in. Beamt*innen, die es rechtfertigen, dass Menschen wie unliebsame Dinge behandelt werden, scheinen das Prinzip Menschenwürde nicht zu kennen.

Worum geht es bei Migration und Integration? Fragen an Berlin als Einwanderungsstadt.
Zwischen Fußtritt und Willkommen

Weniges wird in Berlin so widersprüchlich gehandelt wie die Frage nach migrationspolitischen Linien. Denn die stadtgesellschaftliche Diversität bildet sich auch 40 Jahre nachdem die erste Ausländerbeauftragte ihr Amt aufgenommen wird, keinesfalls in der Verwaltung ab.

Hilfe vom Kältebus in Berlin.
Ein ziemlich schlechtes Timing

Wenn Orte wie der »Warme Otto« in Berlin schließen müssen, dann gibt es dafür Gründe. Im Fall mancher Einrichtungen stehen dahinter Diskussionen, wie Obdachlosenhilfe funktioniert, aber diese dürfen nicht zu Lasten der Betroffenen geführt werden.

Helfer*innen von der Stadtmission im kalten Februar 2021 fragen Obdachlose, ob sie Hilfe benötigen.
Im »Warmen Otto« gehen die Lichter aus

Die Empörung bei den Betroffenen ist groß. Anscheinend gibt es keine Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Einrichtung in der Wittstocker Straße zu erhalten. Trotzdem wollen der Bezirk Mitte und die Stadtmission die 38 Jahre alte Tagesstätte für Obdachlose schließen.

Berlins Schultoiletten sind zu dreckig, findet das Bündnis »Schule in Not«.
Blockade gegen saubere Klos

Kinder lernen in dreckigen Räumen, benutzen Toiletten nicht, Reinigungskräfte werden schlecht bezahlt: Statt die Rückholung der Schulreinigung in die kommunale Hand voranzubringen, hakt es bei Verwaltung, Senat und Bezirken.

In Berlin leiden Schüler*innen und Reinigungspersonal unter der privatisierten Schulreinigung.
Kinder sollen nichts kosten

Dreckige Schulen – ausgebeutete Reinigungskräfte. Die kommende Koalition muss dringend für Gute Arbeit und Gutes Lernen an den Berliner Bildungseinrichtungen sorgen.

Ein Bett für die kalte Saison in Schöneberg bedeutet kein Ende der Obdachlosigkeit
Für einen Winter ein wenig Zuhause

Bis nachhaltige Lösungen zur Unterbringung obdachloser Menschen in der Hauptstadt gefunden werden, versucht die Kältehilfe mit vielen Ehrenamtlichen vor allem eines: Menschen vor dem Erfrieren zu schützen.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) könnte auch für Berlins Politiker*innen ein Vorbild beim Impfmanagement sein.
Wer ruft die Feuerwehr?

Dass Impfmanagement besser funktionieren kann als in Berlin, sieht man am Beispiel Bremens. Dort wurden mit einem engmaschigen System aus Impfangeboten über 80 Prozent der Bevölkerung erreicht. So sieht gesundheitspolitische Weitsicht aus.

Das Mahnmal an der Levetzowstraße in Moabit
Vor 80 Jahren begannen die Deportationen

Am Dienstag wird in Berlin anlässlich des 9. November auf vielfältige Art und Weise der jüdischen NS-Opfer gedacht. In Moabit gibt es eine große antifaschistische Kundgebung und einen daran anschließenden Gedenkgang zu Orten der Deportation.

Die Energiepreise steigen deutlich – für Menschen mit wenig Geld ein Riesenproblem.
Ohne Wärme durch den Winter

Wirklich niederschlagen werden sich die Erhöhungen der Energiepreise wohl erst im Jahr 2023. Das gibt der Politik Zeit, dafür zu sorgen, dass es Unterstützung für Mieter*innen gibt.

Linke-Politikerin Sarah Nagel kennt die Nordneuköllner Kieze und seine Probleme.
Gewerbekontrollen respektvoll gestalten

Sarah Nagel von der Linken könnte in Berlin-Neukölln neue Ordnungsstadträtin werden. Im Gespräch erklärt sie, warum Schwerpunkteinsätze mit massiver Polizeipräsenz gegen migrantisches Gewerbe nicht im Verhältnis zu den dabei entdeckten Ordnungswidrigkeiten stehen.