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Claudia Krieg

Claudia Krieg arbeitet im Ressort Hauptstadtregion. Die Schwerpunkte ihrer Berichterstattung sind Gesundheit, Pflege und Soziales.

Sie ist per c.krieg@nd-online.de und unter 030 / 29 78-17 44 erreichbar.

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Aktuelle Beiträge von Claudia Krieg:
Es geht beim Volksentscheid Berlin Autofrei! um mehr als die Frage, wer gewinnt: Auto oder Fahrrad.
Die Angst geht um

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt, hieß es früher immer. Und wer sein Auto liebt, was macht der? Lässt der es dann stehen? Schön wär’s. Nein, wer sein Auto liebt, der fährt damit zum Supermarkt und in den Urlaub. Und ja, auch zum Arzt. Aber sind das dann die Hundertta...

Es geht beim Volksentscheid Berlin Autofrei! um mehr als die Frage, wer gewinnt: Auto oder Fahrrad.
Kampf um die Straße

Eine Mitgliederbefragung des ADAC ergibt eine Bereitschaft zu weniger Fahrten, aber nicht zum Verzicht aufs Auto. Statt Fahrverboten fordert der Verein eine bessere Verkehrslenkung.

Erwin, einer der Bewohner der »Obdachlosenplatte« hinter dem Ring-Center, bei der Protestkundgebung vor dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg am Freitag
Friede den Hütten

Berlin hat einen Paradigmenwechsel in der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe angekündigt. Derweil steht für die »Obdachlosenplatte« unweit des S-Bahnhofs Frankfurter Allee erst einmal eine Räumung an. Die Sozialverwaltung spricht lieber von einem »Umzug«.

Jessica Kenseng arbeitet seit 16 Jahren als Erzieherin.
Acht Monate Ungerechtigkeit

Die Beschäftigten von freien Sozialträgern in Berlin leisten dieselbe Arbeit wie ihre Kolleg*innen in den landeseigenen Betrieben - aber erhalten 150 Euro weniger Lohn. Hinnehmen wollen sie das nicht.

Endlich ohne Angst wohnen

Claudia Krieg über die Erleichterungen für Mieter*innen in Berlin, wenn bekannt wird, dass das Vorkaufsrecht zum Tragen kommt und damit private Investoren, die sich hohe Renditen vom Hauskauf versprechen, aus dem Rennen sind.

Wenn niemand mehr Herrn Meyer und Frau Yilmaz pflegt

Die Kostensätze in der ambulanten Pflege bestimmen die Krankenkassen. Vertreter von freien Sozialverbänden kritisieren, dass die tatsächlichen Ausgaben und Aufwendungen nicht berücksichtigt werden.

Die Covid-Schutzimpfungen in Arztpraxen bringen Erleichterungen und Schieflagen zugleich.
Kein Impftermin, nirgends

Die Impfkampagne in der Hauptstadt schreitet voran. Am Montag wurde bundesweit die Priorisierung aufgehoben. Beim erwartbaren Ansturm auf die Impfgelegenheiten fallen Menschen unten durch, die priorisiert zu impfen wären.

Ein Termin zur Corona-Impfung ist heiß begehrt, hier im Corona-Impfzentrum Messe Berlin.
Politik wälzt die Verantwortung ab

Die niedergelassenen Ärzt*innen stöhnen, weil die Telefone auch absehbar nicht aufhören werden zu klingeln. Andere haben das Impfen zur Hauptaufgabe erklärt, der sonstige Praxisbetrieb läuft nebenbei - so wie die Kinderarztpraxis, die gerade weniger kleine Patient*innen...

Für viele Bars war die Umwandlung zum Testzentrum die letzte Möglichkeit, dem Ruin zu entgehen. Dabei geht es aber nicht immer so seriös zu wie hier in Friedrichshain.
Negativ auch ohne Test

Während in einigen Bundesländern bereits Betrugsverfahren laufen, wird in den weit über 1000 Testzentren Berlins weiter sehr unterschiedlich, mitunter auch nachlässig getestet – und manchmal auch gar nicht.

Die Wohnungskrise in Berlin in ihrer sichtbarsten Form
Mehr als nur diskutieren

Hilfsorganisationen gehen von 50.000 Menschen in der Hauptstadt ohne eigene Wohnung aus. Die Bezirke sollen sich stärker in der Bekämpfung von Wohnungslosigkeit engagieren, fordern Sozialsenatorin wie Verbände gleichermaßen.

Boomt auch mitten in der Pandemie: die Berliner Bauwirtschaft
Industrie will willkommen sein

Wie sich die Berliner Wirtschaft nach der Coronakrise entwickeln wird, hängt auch davon ab, ob die Industrie in der Metropole eine Zukunft hat. Unternehmensverbände wollen hierzu im Wahljahr klare politische Bekenntnisse.

Weniger Misstrauen und Bürokratie

Die Zukunft der Berliner Krankenhäuser hängt an einer politisch gewollten Verbesserung von Gesundheitsversorgung und Arbeitsbedingungen.

Berliner*innen brauchen Gesundheit

Mit unglaublichem Einsatz haben sich Pflege- und Reinigungskräfte, Krankenwagenfahrer*innen, Laborangestellte, Therapeut*innen und viele andere durch die Pandemie mit ihren Herausforderungen gekämpft. Der Dank bisher: nicht viel mehr als ein feuchter Händedruck, findet Claudia Krieg.

Geht es nach dem Vorstand von Siemens Energy, wird die Produktion der gigantischen Gasturbinen aus der Hauptstadt ins Ausland verlagert.
Siemens im Wahlkampfvisier der Grünen

Der Siemens-Konzern will in der Berliner Gasturbinen-Produktion 750 Arbeitsplätze abbauen, 1300 weitere könnten folgen. Die IG Metall droht Streik an und sucht überdies die Allianz mit Politiker*innen wie Bettina Jarasch (Grüne).

Dichtmachen ist schlechte Idee

Das Geld ist alle, es gibt kein Internet und es gibt womöglich auch kein Telefon, mit dem man jemanden anrufen könnte - wenn denn überhaupt jemand erreichbar wäre. Es gibt immer noch zu viele Menschen, die sich nicht vorstellen können, wie es sich anfühlt, wenn man, aus...

Hamas-Symbole und Judenfeindlichkeit: Durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch die lange konfliktreiche Geschichte von Jüd*innen und Palästinenser*innen – aber erwähnt werden muss sie doch
Wackliger Frieden an der Sonnenallee

In Berlin wird seit Tagen zum Nahost-Konflikt demonstriert. Am Mittwoch verlief eine pro-palästinensische Kundgebung friedlich. An der Sonnenallee stehen Menschen noch unter dem Eindruck der eskalativen Stimmung vom 15. Mai.

Jugendverbände gegen rechte Hetze

Fast 90 Verbände haben eine Erklärung herausgegeben, die sich gegen Diffamierung und Menschenfeindlichkeit richtet. Nun seien Parteien und Zivilgesellschaft aufgefordert, diese mit Leben füllen.

»Potse« bekommt neue Frist

Die drohende Räumung des Jugendclubs »Potse« ist vorerst vom Tisch. Bezirk und Betreiber haben sich auf einen Aufschub geeinigt. Doch die Zeit drängt, dass die alternativen Räume in Tempelhof endlich bezugsfertig werden.

Niemand muss geräumt werden

Die jugendlichen und jungen Erwachsenen, die genau wissen, was ihnen die Freiräume bedeuten, für die Spießer und Konservative nur abschätzige Kommentare übrig haben, haben nicht aufgegeben.

Die medizinische Versorgung ist in Berlin nicht so breit aufgestellt, um alle Bezirke gleich zu versorgen.
Genügend Ärzte haben nur die Reichen

In Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, aber auch in Neukölln gibt es nicht genug niedergelassene Ärzte, Krankenhaus-Strukturen sind oft überlastet. Gesundheitswissenschaftler haben Verbesserungsvorschläge.