Redaktionsübersicht

Julia Trippo

Julia Trippo
Julia Trippo, seit 2020 beim »nd«, studierte »European Studies« und »Gender and International Relations« in Maastricht, Bilbao und Bristol. Im Onlineressort von »nd« widmet sie sich hauptsächlich feministischen und sozialpolitischen Themen.
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Aktuelle Beiträge von Julia Trippo:
Abtreiben ist ein fundamentales Recht.
Frankreich macht’s vor

Die französische Nationalversammlung hat mit großer Mehrheit für eine Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung gestimmt. Zur Erinnerung: Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland noch immer illegal.

Warschau: Demonstrant*innen protestieren gegen eine Verschärfung des Abtreibunsgrechtes in Polen.
Tödliches Abtreibungsrecht

Das verschärfte Abtreibungsgesetz in Polen hat bereits sechs Menschen das Leben gekostet. Aktivist*innen gehen von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus.

Alle Jahre wieder

Es gibt Aktionstage, von denen man sich wünscht, dass ihre Notwendigkeit irgendwann obsolet wird. Doch beim 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, sieht es düster aus.

»Ich will Lukaschenkos Armee stehlen«

Die Menschenrechtsaktivistin Olga Karatch erzählt, warum sie in ihrem Heimatland Belarus als Terroristin gilt und wie sie es geschafft hat, mit Tiktok das Militär des Landes zu sabotieren.

Kunst, Kartoffelbrei und Tomatensuppe

Über die Methoden der »Letzten Generation«, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, lässt sich streiten, dennoch haben die Proteste unsere Solidarität verdient.

Dieser Tweet wurde mittlerweile von Elon Musk gelöscht.
Rettung der »Meinungsfreiheit«

Was haben Elon Musk, Donald Trump und Kanye West gemeinsam? Sie alle sind stinkreich, politisch mindestens rechts der Mitte und sie wollen ihre eigenen Social-Media-Plattformen haben, im Namen der Meinungsfreiheit.

Fremde feministische Federn

»Jin, Jiyan, Azadi« – Frauen, Leben, Freiheit heißt es bei den feministischen Kämpfen im Iran. Dass jetzt auch Unions-Politikerinnen die Parole benutzen irritiert, findet Julia Trippo

Weg mit Paragraf 218

Noch immer sind Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland kriminalisiert. Den weltweiten Zugang zu dieser medizinischen Grundversorgung fordert der Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs.

Unverhältnismäßige Polizeigewalt

Ein Video zeigt zwei Polizisten, wie sie einen syrischen Familienvater vermutlich wegen einer geringen Geldbuße zu Boden drücken und die Ehefrau rassistisch beleidigen. Die Gewerkschaft der Polizei relativiert den Fall.

Halle Bailey als Meerjungfrau Arielle
Schwarze Arielle

Eine Schwarze Schauspielerin spielt in der Disney-Neuverfilmung die Meerjungfrau Arielle. Nicht ihre Besetzung sollte kritisiert werden, sondern, dass Arielle im Märchen den absoluten feministischen Albtraum durchlebt.

Misogyne Schikane

In Ungarn werden ungewollt Schwangere künftig gezwungen, sich vor einer Abtreibung die Herztöne des Embryos anzuhören. Viktor Orbán folgt damit dem Vorschlag der rechtsradikalen Partei Mi Hazank (Unsere Heimat).

Nichts gerafft

Bei einer AfD-Veranstaltung gibt es Probleme mit dem Mikrofon. Auf TikTok wird livegestreamt wie sich der Abgeordnete Harald Weyel einen »dramatischen Winter« und damit drastische Reaktionen auf die Energiekrise erhofft.

Geschäftsmodell Frauenhass

Andrew Tates Beruf ist es, eine Menge misogynen, rassistischen und homophoben Müll im Internet zu erzählen. Der TikToker ist Teil der frauenfeindlichen Szene in den sozialen Medien, wo sich junge Männer radikalisieren.

Grundrecht auf Gleichbehandlung

Der Jahresbericht 2021 der Antidiskriminierungsstelle belegt, dass Diskriminierung in Deutschland noch immer ein großes Problem ist. Wichtig ist jetzt, sich nicht in Scheindebatten über Identitätspolitik zu verfangen.

Yucatán im Ausverkauf

Auf den ersten Blick wirkt die Halbinsel Yucatán wie das karibische Paradies. Doch der blühende Tourismus und Drogenhandel birgt Gefahren für Land und Leute. Auch das Megaprojekt Tren Maya steht in der Kritik.

Sabotage an der Sabotage

Klimaaktivistin Luisa Neubauer möchte den Bau einer Pipeline in Ostafrika verhindern und macht einen Witz darüber, diese in die Luft zu jagen. Die bekannten Hobbylosen auf Twitter wittern Klimaterrorismus.