Redaktionsübersicht

Louisa Theresa Braun

Louisa Theresa Braun
Louisa Theresa Braun, Jahrgang 1993, hat in Freiburg und an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert und am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München eine studienbegleitende Journalist*innenausbildung absolviert. Nach dem Studium volontierte sie bei der Märkischen Oderzeitung in Brandenburg. Seit 2021 ist sie Redakteurin im Hauptstadtressort des „nd“ und unter anderem für den Berlin-Newsletter „Muckefuck“ zuständig. Am liebsten beschäftigt sie sich mit Kämpfen gegen die Klimakrise und das Patriarchat.
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Aktuelle Beiträge von Louisa Theresa Braun:
Ronja Weil beim Protest gegen den sogenannten Kohlekompromiss
Gemeinsamer Kampf gegen das System

Keine Partei habe Lösungen für die Klima- und Mietenkrise oder für soziale Ungleichheit, kritisiert das Bündnis Gerechtigkeit Jetzt. Dass die Kämpfe zusammengehören, soll ab Freitag in diversen Aktionen in Berlin sichtbar werden.

Die Bewohner*innen der H48 auf einer Mietendemo im Mai am Potsdamer Platz
Der übermächtige Gegner

Käuferin und Verkäuferin eines Gebäudekomplexes in Neukölln verklagen den Bezirk, weil er das Vorkaufsrecht ausgeübt hat. Die Mieter*innen des Fabrikgebäudes fürchten nun um ihr Zuhause.

So geht Klimaneutralität nicht: Aktivist*innen protestieren gegen die Pläne von Vattenfall und dem Berliner Senat, fossile Energie bis 2050 zu nutzen.
Notfalls per Vergesellschaftung

Laut dem Fraunhofer-Institut kann Berlin bis 2035 mit fossilfreier Wärme versorgt werden. Dafür wären massive Investitionen nötig. Das fordern Fridays for Future und Umweltverbände vom neuen Senat.

Beim Anblick des Tagebaus Nochten verspürt Hagen Domaška »ein Gefühl der Ohnmacht«.
Auf der Suche nach Identität

Auf ihrer »Reise für das Leben« besuchte eine Gruppe der zapatistischen Befreiungsbewegung eine sorbische Gemeinde. Die Gastgeber*innen sprechen über die Ausbeutung ihres Volkes und den Kampf für ihre Sprache und Kultur.

Am Brandenburger Tor feiert die Initiative den Sammelerfolg.
Mach mal Vorreiter

Seit Juli sammelte die Initiative Berlin 2030 klimaneutral Unterschriften, um den Senat zu verbindlichen Klimazielen zu verpflichten. Konkrete Maßnahmen soll ein Bürger*innenrat erarbeiten.

Zwei Kinder der Cabuwazi-Jugendgruppe zeigen beim Freedom of Movement-Festival ihr Können.
Rappen gegen Rassismus

Viele Kinder und Jugendliche, mit denen das Berliner Zirkusprojekt Cabuwazi arbeitet, erleben Rassismus. Mit Hip Hop, Zirkus, Tanz und Theater bringt das Team Bewusstwerdung in die Manege.

Die Ende vergangener Woche noch verbliebenen Hungerstreikenden Lea Bonasera und Henning Jeschke in ihrem Camp im Berliner Regierungsviertel
Hungern für ein Gespräch

Die Klimabewegung ist radikal, weil sie deutlich macht, dass das politisch-ökonomische System, in dem wir leben, die planetaren Grenzen ignoriert. Angesichts der Zuspitzung sei ihre Gewaltfreiheit umso erstaunlicher, so der Protestforscher Simon Teune im Interview.

Schon die jüngsten Teilnehmer*innen des Klimastreiks machen deutlich, dass sie Angst vor der Zukunft haben
Letzte Chance für Veränderung

Luisa Neubauer, Greta Thunberg und viele andere Klimaaktivist*innen demonstrierten am Freitag für die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze. Am Samstag traten zwei junge Menschen für sieben Stunden in den trockenen Hungerstreik.

Lea Bonasera und Henning Jeschke waren am Samstag sieben Stunden im trockenen Hungerstreik.
»Wirksam und wirkungslos zugleich«

Der »Hungerstreik der letzten Generation« hat mit mehr Nachdruck als jeder bisherige Aktivismus darauf aufmerksam gemacht, dass die Zukunft des Planeten auf dem Spiel steht – und dass junge Menschen kaum noch Auswege sehen.

Antonio Rohrßen und Alicia Sophia Hinon verstehen sich als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung – und wollen ins Parlament.
Aktivismus im Parlament

Die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze, ein Emissionsbudget, eine autofreie Innenstadt und 52 neue Feiertage für Berlin – mit diesen Zielen tritt die Klimaliste erstmals zu den anstehenden Wahlen an.

Die Badstraße in Gesundbrunnen im Bezirk Mitte: Wer kann hier wählen und wer nicht?
Ein Drittel darf nicht wählen

Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind vom Wahlrecht ausgeschlossen. Für sie organisierte der Berliner Bezirk Mitte zum dritten Mal eine symbolische Wahl. Klare Gewinnerin ist die CDU.

Henning Jeschke, Mephisto, Lina Eichler, Rumen Grabow und Jacob Heinze in der vergangenen Woche, am 17. Tag ihres Hungerstreiks
Zwei Hungerstreikende zusammengebrochen

Am 20. Tag ihres Hungerstreiks sind zwei Aktivist*innen zusammengebrochen und in die Charité gebracht worden. Einige mussten den »Hungerstreik der letzten Generation«, einen Protest gegen das Versagen der Klimapolitik, abbrechen.

Henning Jeschke, Mephisto, Lina Eichler, Rumen Grabow und Jacob Heinze am 17. Tag ihres Hungerstreiks
Es geht um Leben und Tod

Seit 17 Tagen nehmen die Aktivist*innen keine Nahrung zu sich. Ihre Forderung nach einem Gespräch mit den Kanzlerkandidat*innen wurde bislang nicht erfüllt. Es geht ihnen zunehmend schlechter.

Wenn Bienen blühende Felder anfliegen, die mit Glyphosat gespritzt wurden, gelangen Pestizide in den Honig. Imkereien können dadurch immense Schäden entstehen.
Keine Klarheit bei klebriger Klage

Sebastian Seusing musste 2019 eine halbe Tonne Honig entsorgen, weil seine Bienen Pestizide aufgenommen hatten. Im Prozess gegen das Agrarunternehmen sollen weitere Zeug*innen vernommen werden.

Klima-Aktivistin Michelle Grunwald (Mitte) und ihre Freund*innen machen mit einem Flashmob vor dem Brandenburger Tor auf ihre Forderungen aufmerksam.
Jede Zelle ist voll aktiv

Seit Montag campen Klima-Aktivist*innen aus ganz Deutschland im Berliner Regierungsviertel, um mit Aktionen auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und Druck auf die Politik auszuüben.

Sie verspüren Wut und sprühen doch vor Energie: Klima-Aktivist*innen bei einem Flashmob vor dem Brandenburger Tor in Berlin
So geht Demokratie

Der Aktivismus der Klimabewegung zeugt von souveränem und verantwortungsvollem Umgang mit der Demokratie. Ihr legitimer Protest soll auf die Bedeutung der anstehenden Wahlen aufmerksam machen. Wir sollten sie nicht im Stich lassen.

»Wir sind am Wendepunkt«

Es ist »fünf vor zwölf« für das Weltklima! Wenn Aktivisti*innen aus ganz Deutschland ab Montag im Berliner Regierungsvietel ihr Klimagerechtigkeitscamp starten, ist Michelle Grunwald von Fridays for Future dabei. Warum, erklärt sie im nd-Interview.

Protest aus der Baumkrone

Seit Freitagabend besetzen die Aktivistin Napuli Langa und ein Geflüchteter aus Afghanistan einen Baum auf dem Oranienplatz. Zuvor war eine Veranstaltung auf dem Platz verboten worden.

Bio-Essen nicht nur für Wohlhabende

Seit zwei Jahren berät die Kantine Zukunft Küchen von Kitas und Unternehmen dabei, den Anteil regionaler Bio-Produkte im Essen zu erhöhen. Damit soll auch die Agrarwende vorangetrieben werden.

Die Idee von Macht auflösen

Politik von und für Menschen, die diskriminiert werden - das ist Ziel des Aktivisten und Abgeordnetenhauskandidaten Edwin Florina Greve. Er tritt für »Die Urbane. Eine Hip-Hop Partei« an.