Redaktionsübersicht

Louisa Theresa Braun

Louisa Theresa Braun
Louisa Theresa Braun, Jahrgang 1993, hat in Freiburg und an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert und am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München eine studienbegleitende Journalist*innenausbildung absolviert. Nach dem Studium volontierte sie bei der Märkischen Oderzeitung in Brandenburg. Seit 2021 ist sie Redakteurin im Hauptstadtressort des »nd« und unter anderem für den Berlin-Newsletter »Muckefuck« zuständig. Am liebsten beschäftigt sie sich mit Kämpfen gegen die Klimakrise und das Patriarchat..
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Aktuelle Beiträge von Louisa Theresa Braun:
Nicht nur gegen Krieg, sondern auch fürs Klima: Das Haus der Statistik wird bald nachhaltig mit Abwasserwärme beheizt.
Kaltes Netz für warme Räume

Die Berliner Stadtwerke entwickeln für das Haus der Statistik am Alexanderplatz ein kaltes Nahwärmenetz für klimafreundliche Wärme- und Kälteversorgung. In dieser Hinsicht ist in Berlin noch viel Potenzial ungenutzt.

Henry Maske und Franziska Giffey bewundern die Arbeit des Friseurs Dermot O’Dyna. Einige Kinder erhalten von ihm den ersten professionellen Haarschnitt ihres Lebens.
Urlaub von schlechten Gedanken

Schwimmen, paddeln oder hüpfen: Die Perspektivfabrik der Henry-Maske-Stiftung ermöglicht jungen Menschen einen Urlaub, die sonst keine Chance dazu haben. Auch geflüchtete Kinder aus der Ukraine sind dabei.

Blickfang und Stromfresser: die Werbetafeln der Firma Wall in Berlin
Werbefrei gegen die Energiekrise

Allein die digitalen Werbetafeln der Firma Wall verbrauchen im Jahr so viel Energie wie 3900 Single-Haushalte. Unter anderem deshalb fordert Berlin Werbefrei eine Reduzierung der Reklame.

Schon überzeugt: Saskia Rosenmeyer (l.) und Jessamine Davis (M.) sammeln auf dem Tempelhofer Feld Unterschriften für Grundeinkommen und Klima.
Unendliche Verbesserung der Welt

Die Teams der Volksbegehren Grundeinkommen und Berlin 2030 klimaneutral sammeln gemeinsam Unterschriften und erhalten auch viel Zuspruch. Fürs Grundeinkommen müssten aber noch viel mehr Menschen aktiv werden.

Intervention aus einer anderen Welt: Am Dienstag trat Lebenslaute noch in der Kreuzberger Taborkirche auf, zwei Tage später geht es auf die Autobahn.
Über dem Pflaster erklingt die Musik

Eigentlich wollte die Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute auf der Autobahn A100 gegen deren Ausbau demonstrieren. Dass die Polizei dies untersagt, sei bezeichnend für die Berliner Politik, erklären die Aktivist*innen.

Ferat Koçak und Niklas Schrader von der Berliner Linken fordern Rechtsschutz für Betroffene von rassistischen Kontrollen und Polizeigewalt.
Vorwürfe gegen Polizeieinsatz

Ferat Koçak und Niklas Schrader (beide Linke) stellen eine Anfrage an den Senat, um den Vorwurf von Polizeigewalt aufzuklären. Die Antwort weise »Ungereimtheiten« auf. Es brauche mehr Schutz für Betroffene von Racial Profiling.

Der Gang in Baracke 13: Es ist das einzige Gebäude des Dokumentationszentrums, das den Zustand der NS-Zeit abbildet.
Überfällige Anerkennung

Die Geschichte eines ehemaligen Lagers für Zwangsarbeiter*innen zeugt von Verdrängung und Vergessen einer gesamten Opfergruppe der NS-Zeit. Erst nächstes Jahr werden die letzten Baracken saniert.

Bezirksstadträtin Annika Gerold (2.v.r.) zieht eine positive Bilanz aus der Arbeit von Dimitri Christovasilis (ganz links) und den anderen Kiezhausmeistern von Friedrichshain-Kreuzberg.
Hausmeister für Görli und Co

Seit einem Jahr kümmern sich Kiezhausmeister im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg um Reparaturen und Sauberkeit. Trotz des Erfolgs ist Geld für das Projekt nicht langfristig gesichert.

Am Berliner Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine am ehemaligen Flughafen Tegel soll nun ein Zelt zur Unterbringung von 900 Personen geöffnet werden.
Nur Berlin bleibt solidarisch

Sozialsenatorin Katja Kipping appelliert dringend an die Länder, in das sogenannte Easy-System zurückzukehren. Außerdem aktiviert sie einen Notfallplan: In Tegel soll ein Zelt mit 900 Schlafplätzen geöffnet werden.

Nicht nur Ukrainer*innen brauchen einen Platz zum Schlafen, sondern zum Beispiel auch diese aus Afghanistan geflüchteten Menschen.
Menschen fliehen trotzdem

Unterschiedliche Aufnahmesysteme für Ukrainer*innen wie für Asylsuchende, viele Bundesländer steigen aus letzterem aus – das klingt nach einem rassistischen Zwei-Klassen-System. Gut, dass Berlin da nicht mitmacht.

Feminist Worldmaking: Zahlreiche Filme der Ausstellung
Ein Ende von Herrschaft

Die in der Ausstellung «No Master Territories» präsentierten Videos zeigen Vulven, Sex oder schmutzige Spülbecken. Es geht um Selbstermächtigung und Sexualität jenseits der Heteronormativität.

Nachhaltigkeitsberater Jürgen Linsenmaier hält Straßenblockaden für Gewalt.
Kriminalisierung von Aktivismus

Der Nachhaltigkeitsberater Jürgen Linsenmaier unterstellt der Klimabewegung Gewaltbereitschaft. Aktivist*innen sollten lieber mit Unternehmen zusammenarbeiten als Straßen zu blockieren.

Auf die FDP: Die Eltern gegen die Fossilindustrie und ihre Partygäste feiern Jörg Finus alias Christian Lindner.
Freiheit für Autos statt Zukunft für Kinder

In einer satirischen Aktion feiern Mütter und Väter vor der Bundesgeschäftsstelle der Liberalen den Tankrabatt und andere Subventionen für die Autolobby, die das Klima zerstören.

Eine Regenbogenflagge auf dem Reichstagsgebäude verhindert keine queerfeindliche Gewalt.
Regenbogenflagge hissen reicht nicht

Berlin hat ein Problem mit Queerfeindlichkeit. Egal wie groß der CSD gefeiert wird – am Ende werden Menschen homophob beleidigt und angegriffen. Leider ist die Hauptstadt nicht so tolerant, wie sie gerne erscheint.

Food im Nollendorfkiez: Samie Blasingame spricht mit Händler*innen des Winterfeldtmarkts
Lokal und international

In ihrem Podcast »Food in my Kiez« geht Samie Blasingame der Frage nach, wie ein nachhaltiges Ernährungssystem lokal gestaltet werden kann. Dabei spielen auch Rassismus und Sexismus eine Rolle.

Abkühlung bei der Hitze: Obdachlosen bietet der soziale Träger Karuna im Rahmen der Hitzehilfe unter anderem mobile Duschen an.
Hitzeschutz als solidarische Aufgabe

An diesem Mittwoch wird in Berlin und Brandenburg der Höhepunkt der Hitzewelle erreicht. Berlin wappnet sich für die Versorgung von Obdachlosen. Lieferando-Fahrer fordern einen Betriebsstopp.

Auf der Straße und im Netz aktiv: der Antirassimus- und Klimaaktivist und Influencer Rafid Kabir
Rassismus in Uniform

Nach einem Klimafestival geraten vier junge Menschen in eine rassistische Polizeikontrolle. Sie erfahren Gewalt, bekommen ihre Handys abgenommen. Fridays for Future reagiert selbstkritisch.

Rassismus tötet: Das darf nicht sein.
Polizei ohne Rassismus

Es ist an der Zeit für eine schonungslose Aufarbeitung aller Fälle, in denen BIPoC diskriminiert und kriminialisiert wurden. Und es ist an der Zeit, Rassist*innen in Behörden aus dem Dienst zu entlassen.

Sie haben viel vor: 175 000 Unterschriften braucht »Berlin 2030 Klimaneutral« für den Volksentscheid.
Vereint gegen die Wachstumslogik

Nachdem das Abgeordnetenhaus das Volksbegehren abgelehnt hat, beginnt nun die nächste Sammelphase. Dabei wird mit dem Volksentscheid Grundeinkommen zusammengearbeitet.

Sie wollen, dass sich was verändert und zwar bis 2030: das Team von
Welche falsche Hoffnung?

Das Berliner Abgeordnetenhaus lehnte das Volksbegehren zur Klimaneutralität 2030 als zu ambitioniert ab, um keine falschen Hoffnungen zu erwecken. Dabei ist die falscheste Hoffnung die, auf 2045 zu warten.