Redaktionsübersicht

Max Zeising

Max Zeising
Max Zeising, Jahrgang 1990, ist auf dem ostdeutschen Land aufgewachsen und hat Politikwissenschaften, Klassisches Altertum und Journalismus in Halle und Mainz studiert. Seit 1. September 2020 arbeitet er als politischer Korrespondent für ND und berichtet hauptsächlich aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er beschäftigt sich mit Landespolitik sowie der historisch-gesellschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands.
Aktuelle Beiträge von Max Zeising:
Mit dem Gewinn der Stichwahl wird Linke-Politikerin Silvia Ristow nun Oberbürgermeisterin in Bernburg.
Die Linke kann doch noch gewinnen

Am Sonntagabend klirrten die Sektgläser. Silvia Ristow gewann die Stichwahl zur Oberbürgermeisterin in Bernburg. »Wir können noch siegen«, jubelte Jan Korte, der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag und Abgeordnete des Wahlkreises Anhalt.

Hagen Kohl (AfD)
Unscharfe Linie

AfD-Mann Hagen Kohl scheitert bei der Wahl zum Landtagsvizepräsidenten in Sachsen-Anhalt. Der Rechtsaußen-Kandidat bekommt jedoch deutlich mehr Stimmen, als die AfD Sitze hat - mutmaßlich von der CDU.

Politiker*innen gedenken an einem der beiden Anschlagsorte in Halle den Opfern. Der Besitzer des Imbiss, in dem ein Mann starb protestiert mit der Aufschrift in den Schaufenstern, dass bislang niemand aus der Politik mit ihm Kontakt aufnahm.
Stilles, lautes Gedenken an Kevin und Jana

Am zweiten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Halle war auch Ministerpräsident Reiner Haseloff zu Besuch, der jedoch bei manchen Betroffenen in Ungnade gefallen ist.

Der »Kiez-Döner« war in Halles junger Stadtgesellschaft sehr beliebt. Nun wird der Laden zu einem Frühstückscafé umgebaut.
Trauer, Verzweiflung, Wut

Der Anschlag von Halle jährt sich zum zweiten Mal. Der Kiez-Döner, einer der Anschlagsorte, soll zu einem Begegnungszentrum umgebaut werden - mit Hilfe breiter Unterstützung einer Soli-Gruppe. Von der Politik kommt wenig Hilfe.

Sven Schulze, Landesvorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt, spricht auf dem Landesparteitag der CDU Sachsen-Anhalt in Leuna.
Die Mecker-Ossis wittern ihre Chance

Bereits unter Kanzlerin Angela Merkel gehörten die ostdeutschen Verbände zu den Quenglern und Nörglern in der CDU. Bekommen sie nach dem Debakel bei der Bundestagswahl ihre Chance?

Karamba Diaby auf dem Präsenzparteitag der SPD Sachsen-Anhalt in Magdeburg im Februar 2021
Vertrauensvorschuss für die SPD

Die SPD hat bei der Bundestagswahl in Ostdeutschland einen klaren Sieg errungen. Sie lag dort 7 Prozent vor der CDU und 10,2 Prozent über ihrem Vorwahlergebnis. Woran liegt es? Nicht nur an wankelmütigen Wählerinnen und Wählern.

Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, präsentiert das Logo zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2022 in Thüringen.
An ihm lag's nicht

Auch in Thüringen, wo die Linke den Ministerpräsidenten stellt, hat sie bei der Bundestagswahl viel Zustimmung verloren. Große Unterschiede zwischen Landes- und Bundesebene sind erkennbar.

Debatte zwischen den Direktkandidaten Hans-Georg Maaßen (r, CDU), früherer Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, und Frank Ullrich (l), SPD-Kandidat und ehemaliger Biathlon-Bundestrainer, in der Wahlarena der Zeitung
Maßvoll gegen Maaßen

Ganz Deutschland blickt auf den Wahlkreis 196, wo Maaßen-Kontrahent Frank Ullrich mittlerweile selbst zum Objekt politischer Taktiererei geworden ist.

Linke-Spitzenkandidatin Janine Wissler vor dem Start einer Wahlkampfveranstaltung
Kampf um die »Herzkammer«

In Ostdeutschland hat die Linke in den vergangenen Jahren viele Prozente verloren – dabei hat der Osten der Republik für die Partei bei den anstehenden Wahlen eine existenzielle Bedeutung.

Ministerpräsident Reiner Haseloff nach seiner Wiederwahl im Plenarsaal des Landtages von Sachsen-Anhalt
»Deutsches« Drama

CDU, SPD und FDP hatten sich in Sachsen-Anhalt auf eine übergroße »Deutschland-Koalition« geeinigt - doch nicht einmal diese kann Reiner Haseloff sicher die Mehrheit beschaffen.

Haseloff als Ministerpräsident wiedergewählt

Erst im zweiten Wahlgang: Reiner Haseloff ist in Sachsen-Anhalt zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Im ersten Durchgang hatten ihm noch die Regierungsfraktionen die Mehrheit verweigert.

Die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Die Grünen) spricht während einer Wahlkampfveranstaltung mit zwei Frauen auf der Ziegelwiese in Halle.
Grüner wird’s nicht

Die Grünen haben in den vergangenen Monaten an Zustimmung verloren. Besonders unbeliebt ist die Partei jedoch im Osten Deutschlands. Dort ringt sie mit ihrem Image als »Verbotspartei«, die den Leuten Fleisch und Reisen nehmen will.

SPD verhindert Aufklärung im Fall Jalloh

Auch in der kommenden Legislaturperiode im Landtag von Sachsen-Anhalt wird es wohl keinen Untersuchungsausschuss zum Todesfall Oury Jalloh geben. Verantwortung hierfür trägt die SPD.

Sachsen-Anhalts SPD ringt mit ihrer Basis

Vor zwei Wochen einigten sich die Sozialdemokraten in Sachsen-Anhalt mit CDU und FDP auf einen Koalitionsvertrag. Nun diskutiert die SPD-Basis vor dem Mitgliedervotum über die Vereinbarung.