Redaktionsübersicht

Martin Höfig

Martin Höfig
Martin Höfig, geboren 1979 in Halle an der Saale, studierte in den 2000ern Philosophie, Sozialpsychologie und Literaturwissenschaften in Marburg sowie Journalismus in Mainz. Nach Reporterstationen sowohl in West- und Ostdeutschland als auch in der Türkei und auf dem Balkan ist er seit Sommer 2021 Redakteur für Wirtschaft und Soziales beim nd.
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Aktuelle Beiträge von Martin Höfig:
Zur bevorstehenden Einschulung ihrer Enkelkinder werden viele Großeltern aus eigener Kraft nichts mehr beisteuern können: Bei der Berliner Tafel packen Helfer Zuckertüten.
Es reicht nicht zum Leben

Millionen Rentnerinnen und Rentner mit niedrigsten Bezügen wissen angesichts der steigenden Preise für Energie und Lebensmittel nicht mehr, wie sie über den Monat kommen sollen. Viele von ihnen wussten es auch schon vor dieser Krise nicht.

Gasumlage statt Übergewinnsteuer auf Kriegs- und Krisengewinne von Konzernen: Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)
Falsche Umverteilung

Die am Montag bekannt gegebenen Zahlen zur Gasumlage sind nun doch nicht so hoch, wie im Vorfeld von den meisten Fachleuten erwartet worden war. Besser macht das die ganze Chose jedoch nicht.

Banger Blick angesichts steigender Wohnkosten: Bewohner in Hamburg Eidelstedt
»Die Preise erhöhen sich teils fünffach«

Millionen Haushalte sind mit den drastisch steigenden Wohnkosten überfordert. Der Deutsche Mieterbund fordert daher bessere Entlastungspakete und Schutz vor Kündigung der Wohnung.

Auch sie sollten sich nicht einreden lassen, höhere Löhne seien zurzeit nicht drin: Arbeiter im Volkswagen-Werk in Zwickau.
Die Gewerkschaften sind am Zug

Während aufgrund der hohen Inflation EU-weit die Reallöhne sinken, machen Konzerne in der Krise Milliardengewinne. Für den sozialen Ausgleich müssen nun kämpferische Gewerkschaften sorgen.

Geht bald das Licht aus? Der Deutsche Mieterbund fordert ein sofortiges Moratorium für das Abstellen von Strom und Heizung bei säumigen Zahler*innen.
FDP bremst auch beim Mieterschutz

Laut Ifo-Institut hat die Inflation ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Millionen Menschen hierzulande drohen ohne weitere staatliche Schutzmaßnahmen dennoch existenzielle Krisen.

Bei Warnstreiks im Einzelhandel kann die Gewerkschaft schon mal mit der Faust auf den Tisch hauen.
Wen vertritt Verdi?

Im Machtkampf um eine Nominierung für den Verdi-Bundesvorstand steht der Vorwurf des strukturellen Rassismus im Raum. Noch grundsätzlicher aber geht es um das Selbstverständnis der Gewerkschaft.

Hartz IV als Inspiration für politische Mitmach-Kunst: Ein Do-It-Yourself-Stuhl für 24 Euro, der in 24 Stunden gebaut werden kann, beim Internationalen Design-Festival in Berlin.
Hartzer sollen wieder Bürger werden

Langzeitarbeitslose sollen ab Anfang 2023 durch ein Bürgergeld unterstützt werden. In der Koalition ist der Streit programmiert, inwieweit es zu Faulheit und Dekadenz oder Leistungsbereitschaft in der ärmeren Bevölkerung führen wird.

Gesellschaftsfähig: Sogenannte Pfandringe in Hannover, die Flaschensammlern die Demütigung ersparen sollen, im Müll zu suchen.
Hubertus Heil wagt den Sozialstaat

Es liegt jetzt vor allem an Hubertus Heil, sich mit seinen Vorschlägen zum Bürgergeld in der Koalition gegen die neoliberalen Hardliner um Christian Lindner durchzusetzen.

Immer höflich bleiben, auch in der Armut
Wie man sich in der Armut einrichtet

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schlägt eine monatliche Aus­zahlung von 100 Euro an einkommensarme Haushalte vor. Sozialverbände klagen für Erhöhung der ­Sätze bei Hartz IV und Grundsicherung im Alter.

Zur Tafel gehen: Auch nur eine »psychologische Bürde«?
In der Idealismusfalle

In diesem Land ist es heutzutage fast eine Form struktureller Gewalt, wenn sein größtes Wirtschaftsforschungsinstitut zusammen mit der Diakonie eine aktuelle Studie zur Situation armer Menschen vorstellt.

Man könnte auch schönere Sozialwohnungen bauen, wenn man wollte: Sozialer Wohnkomplex in Köln-Chorweiler.
Reaktionärer Wohnungsmarkt

Von einem »Aufbruch in der Bau-, Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik« war im Koalitionsvertrag der rot-grün-gelben Bundesregierung großspurig die Rede, doch die Bundesregierung kommt ihrem Versprechen nicht nach.

In der Montagehalle eines Windenergieanlagenbauers arbeitet ein Mitarbeiter am Getriebe einer Windkraftanlage.
IG Metall setzt klares Zeichen

Acht Prozent mehr Geld – und zwar dauerhaft. Mit dieser endgültigen Forderung geht die IG Metall in die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Für viele Mitglieder in den Betrieben ist das das Minimum.

Christian Lindner feiert sich selbst: Hier beim Politischen Aschermittwoch der FDP in Bayern.
Lindner schreibt die Ärmsten ab

Aus am Donnerstag bekannt gewordenen Eckdaten des Haushaltsentwurfs für 2023 geht hervor, dass Finanzminister Lindner in den kommenden Jahren massiv bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen sparen will. Linke fordert, Regierung müsse stattdessen endlich die massiven Übergewinne der Konzerne besteuern.

High Society: Bundesfinanzminister Christian Lindner und seine Lebensgefährtin Franca Lehfeldt heiraten natürlich auf Sylt.
Messias der Leistungsgesellschaft

Die politischen Vertreter der Kapitalistenklasse haben zwei Ansätze, wie mit Langzeitarbeitslosen umgegangen werden sollte: Entweder zu unentgeltlicher Arbeit zwingen oder einfach sich selbst überlassen.

Protestaktion am Rande der Konferenz des Bildungsministeriums
Hoch qualifiziert und dennoch prekär

Ein Jahr nach dem Start der Internetkampagne #IchbinHanna hat sich nichts an der oft katastrophalen Situation wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen an den deutschen Hochschulen geändert. Die Bewegung versucht nun, neuen Schwung zu holen.

Finanzminister Lindner gibt den Sparfuchs.
Völlig losgelöst

Im Entwurf für den Bundeshaushalt 2023 will Finanzminister Lindner die Schuldenbremse wieder einhalten. Nicht nur angesichts des »Sondervermögens Bundeswehr« sei dies völlig weltfremd, kritisiert die Linke.

Ein Sparduschkopf spart bis zu 50 Prozent des Warmwasserverbrauchs.
Etwas weniger Komfort für Klimaschutz und Geldbeutel

Unter anderem mit Sparduschkopf und zeitlich begrenzter Warmwasserzirkulation könne in Privathaushalten schon enorm viel erreicht werden, sagen Verbraucherschützer. Doch die Maßnahmen bergen auch Risiken.

»Vor Ort sein, zuhören, eben im direkten Austausch sein und dann handeln – das ist der praktische Teil der Dialektik«, sagt die promovierte Philosophin Hanni Hambach.
Den Menschen zugewandt

Auch wenn sie sich mit 74 Jahren vom Vorsitz der Berliner Landesseniorenvertretung zurückgezogen hat: Gesellschaftlich aktiv will Hanni Hambach weiterhin bleiben.

Wer verschuldet ist, soll sich das mithilfe der entsprechenden Einrichtungen eben noch mal richtig erklären lassen.
Jedem seine Insolvenz

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Geringverdienende weiter entlasten. Doch es wird nichts daran ändern, dass nun schon fast 40 Prozent der Deutschen Angst haben, ihre Rechnungen nicht mehr zahlen zu können.