Redaktionsübersicht

Martin Kröger

Martin Kröger

Martin Kröger, Jahrgang 1975, ist Mitglied der Redaktionsleitung und Co-Ressortleiter Hauptstadtregion, er hat Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert. Themenfelder sind Innen- und Landespolitik in Berlin, er verwendet im "nd" das Kürzel "mkr". 

Aktuelle Beiträge von Martin Kröger:
Michael Müller gab sich am Donnerstag im Abgeordnetenhaus durchaus selbstkritisch, verteidigte aber auch die Erfolge des Senats seit 2016.
Müller zieht positive rot-rot-grüne Bilanz

In der letzten Parlamentssitzung vor der Wahl zogen Regierungskoalition und Opposition ihr Fazit zur auslaufenden Legislatur. Während die Opposition ein nicht funktionierendes Berlin beschwor, hoben SPD, Linke und Grüne Erfolge hervor.

Am 26. September wird bei der Abgeordnetenhauswahl bestimmt, wer künftig im Roten Rathaus regieren soll.
Richtungswahl übers Soziale

Wenn am 26. September in Berlin das neue Abgeordnetenhaus gewählt wird, geht es auch darum, wie das hochverschuldete Bundesland die Folgen der Coronakrise sozial bewältigt. Mit FDP und CDU dürften die Zeche die weniger Vermögenden zahlen.

Die Spitzenkandidat*innen von SPD, Linke, Grünen, CDU und FDP stellten sich den Fragen der mietenpolitischen Initiativen.
Im Feuer der Kritik

Die Mietenpolitik ist die soziale Frage im Berliner Wahlkampf. Bei einer Veranstaltung der Mieterbewegung in einer Kreuzberger Kirche wird deutlich, wie groß die Politikverdrossenheit der Initiativen mit den Lösungsvorschlägen der Parteien ist.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) stellte die neue Infektionsschutzverordnung am Dienstag vor.
Senat führt 2G-Optionsmodell ein

Rot-Rot-Grün hat die Rechtsverordnung für den Infektionsschutz angepasst. Die Einführung eines sogenannten 2G-Optionsmodells wird vom Hotel- und Gaststättenverband begrüßt.

Haushaltsexpertin Gesine Lötzsch (l.) und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau
Wenn Die Linke fehlt, dann wird es unsozialer

Die Linke-Bundestagsabgeordneten Petra Pau und Gesine Lötzsch befürchten für die Zeit nach der Bundestagswahl neue Verarmungsprogramme. 2002, als die beiden als Fraktionslose im Bundestag saßen, wurde die sogenannten Hartz-IV-Reformen verabschiedet.

Gute Laune sieht anders aus: Beim Thema Stadtentwicklung liegen die Positionen von Lederer und Giffey weit auseinander.
Schaulaufen mit Spitzen

Zum ersten Mal treffen am Mittwoch die Berliner Spitzenkandidaten der sechs im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien direkt aufeinander. Die Veranstaltung zeigt, dass sich Rot-Rot-Grün in Berlin weiter voneinander entfernt.

Vonovia und Deutsche Wohnen wollen 14500 Wohnungen an Berlin verkaufen
Transparenz beim Wohnungsdeal

Berlin darf sich beim Ankauf von 14500 Wohnungen nicht von den Immobilienkonzernen Vonovia und Deutsche Wohnen über den Tisch ziehen lassen, die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften müssen arbeitsfähig bleiben - ein Kommentar.

Durch den Berliner Mietendeckel waren Mieterinnen und Mieter von 1,5 Millionen Wohnungen vor Mieterhöhungen geschützt, bis Karlsruhe den Deckel kippte.
Mietendeckel soll zweite Chance erhalten

Der Senat bringt wohl für die nächste Bundesratssitzung einen Antrag ein, dass Bundesländern gestattet wird, durch Landesrecht von den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches abzuweichen.

„Ob hier in Berlin die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen angegangen wird oder nicht, entscheiden die Berlinerinnen und Berliner“: Klaus Lederer im Interview mit dem „nd“.
Franziska Giffey macht es wie das Sandmännchen

Der Spitzenkandidat der Berliner Linkspartei, Klaus Lederer, kann sich eine mögliche Neuauflage einer rot-rot-grünen Koalition in Berlin nur vorstellen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Er benennt drei Voraussetzungen im Interview.

Afghanische Flüchtlinge besteigen im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen
Berlin will mehr Afghanen aufnehmen

In der Aktuellen Stunde des Abgeordnetenhauses sprechen sich alle bis auf die AfD für die Aufnahme weiterer Geflüchteter aus. Berlin könnte mehr leisten, als der Verteilungsschlüssel auferlegt.

Der Volksentscheid über die Vergesellschaftung von profitorientierten Wohnungskonzernen hat die Initiative erstritten - wenige Wochen vor der Abstimmung gibt es heftige interne Konflikte.
Harte Vorwürfe von allen Seiten

Gegen einen ehemaligen Sprecher des Bündnis Deutsche Wohnen & Co enteignen gibt es einen Vorwurf wegen eines angeblichen Sexualdelikts. Der Beschuldigte streitet das ab. Bündnispartner der Kampagne befürchten, dass diese durch die Angelegenheit geschädigt wird.

Bei der Unterzeichnung des Berliner Koalitionsvertrages 2016: Klaus Lederer (Linke), Michael Müller (SPD) und Ramona Pop (Grüne) (v.l.n.r.)
Koch und Kellner auf Augenhöhe

Auf Augenhöhe wollte Rot-Rot-Grün in Berlin regieren. Das Mitte-links-Bündnis sollte einen anderen Politikstil vormachen. Von diesem hehren Ansinnen ist vier Wochen vor der Wahl kaum noch etwas übrig, die Koalitionsparteien blockieren sich zusehends.

Berlin ist von sozialer Gerechtigkeit noch weit entfernt
Wohlstand für alle Berliner

Gerechtigkeit ist machbar, wenn sich der Staat darum kümmert. Mieten werden nicht nur durch mehr Angebot auf dem Wohnungsmarkt sinken, sondern sie müssen zum Wohle aller sozial reguliert werden. Der Markt dagegen ist niemals gerecht.

Vergesellschaftung mit SPD-Anhängern

Diese Umfrage dürfte der Berliner SPD-Spitze zu denken geben. Vier Wochen vor der Abstimmung über den Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co enteignen kippt die Stimmung unter den SPD-Wähler*innen: War vor Kurzem noch eine Mehrheit gegen die Vergesellschaftung von priv...

Franziska Giffey (m.) testet ihr Programmwissen am Wahl-O-Mat.
Volles Programm

In rund vier Wochen findet die Wahl zum Abgeordnetenhaus statt. Bei einem Termin der Landeszentrale für politische Bildung setzten sich die Spitzen der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien mit 38 Thesen des Wahl-O-Mat auseinander.

Franziska Giffey (SPD)
Wahlkampf heißt kämpfen

SPD in Berlin auf dem Vormarsch: Nach Umfragen liegen die Genossen in der Hauptstadt vorne. Wie für die Grünen ist auch für die Linke das vermeintliche Comeback der Partei ein Problem.

Bettina Jarasch am Mittwoch vor dem Roten Rathaus
Berliner Grüne setzen auf Richtungswahl

Klimaschutz, Mieterschutz und Verkehrswende: Die Grünen wollen mal kurz in vielen Bereichen neue Politik umsetzen. Der miese Bundestrend stellt die politischen Pläne der Partei in Berlin infrage.

Mitarbeiter der Charité, Vivantes und der Vivantes-Tochtergesellschaften forderten am Dienstag vor dem Roten Rathaus bessere Arbeitsbedingungen.
Pflegestreik mit Sprengkraft

Die Konflikte um den Vivantes-Streik machen deutlich, dass die Politik in Berlin zu wenig für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten bei dem landeseigenen Klinikkonzern erreichen konnte. 2016 war mehr versprochen worden.

Die Empörung der Streikenden am Montag vor der Vivantes-Zentrale war groß, als das Urteil zum Streikverbot ereilte. Am Dienstag wurde es wieder aufgehoben.
Das Recht auf Arbeitskampf erstritten

Die Auseinandersetzungen um den Krankenhausstreik an den landeseigenen Kliniken werden auch am Dienstag erbittert geführt. Der Regierende Bürgermeister schaltet sich in den Konflikt ein.