Redaktionsübersicht

Andreas Fritsche

Andreas Fritsche

Andreas Fritsche, Jahrgang 1972, Redakteur im Ressort Berlin-Brandenburg, hat Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalistik von 1993 bis 1997 an der Universität Leipzig studiert, danach ein Jahr lang das nd ausgetragen und seit Ende 1998 beim "nd" angestellt.  

Aktuelle Beiträge von Andreas Fritsche:
Prägend für das Stadtbild von Wildau sind Anfang des 20. Jahrhunderts gebaute Quartiere für Industriearbeiter.
Ein Grundstücksdeal und seine Folgen

Nach einem Arbeitsgerichtsurteil gegen den Ex-Chef der kommunalen Wohnungsgesellschaft könnte in Wildau Ruhe einkehren - wären da nicht die Möglichkeit der Berufung und das Abwahlverfahren gegen die Bürgermeisterin.

René Wilke hielt auch schon eine Vereinigung von SPD und Linke für überlegenswert.
Andersdenkende nicht gleich Feinde

Wer die Diskussionskultur in der Linken für gut hält, könne noch nicht lange dabei sein, bedauert Oberbürgermeister René Wilke - seit 2018 Chef im Rathaus von Frankfurt (Oder).

Immerhin eine Entlastung gab es: Die Fahrt zum Unterricht kostete zuletzt gar nichts mehr.
Was mich Berlins Linke kostete

Soll und Haben: Eine persönliche Buchhaltung zu 15 Jahren Berliner Senat unter Beteiligung von Sozialisten.

Der Vorsitzende Richter Udo Lechtermann hat Schwierigkeiten, dem Angeklagten Josef S. zu glauben.
SS-Uniform oder Arbeitskittel

Erstmals erklärt der 101-jährige Angeklagte Josef S., was er von 1941 bis 1945 gemacht habe. Seine Aussage deckt sich nicht mit den Angaben in seinem Rentenantrag von 1985.

Dik de Boef vom Internationalen Sachsenhausen-Komitee bei einer Gedenkveranstaltung
Umstrittene Gisela-Gneist-Straße bleibt

Das Internationale Sachsenhausen-Komitee protestiert gegen eine Gisela-Gneist-Straße auf dem ehemaligen Gelände eines KZ-Außenkommandos. Doch die Stadt Oranienburg lenkt immer noch nicht ein.

Beim offiziellen Baustart in Angermünde
In 90 Minuten von Berlin nach Szczecin

Die Baumaßnahmen an der Bahnstrecke nach Szczecin haben begonnen. 480 Millionen Euro fließen in ein zweites Gleis, Elektrifizierung, Bahnsteige und Schallschutz. Ende 2025 soll alles fertig sein.

Blick auf die Baustelle der Gisela-Gneist-Straße von Oranienburg – unweit der Gedenkstätte Sachsenhausen
Straße nach Nazi-Jungmädel benannt

Ausgerechnet auf dem ehemaligen Gelände eines KZ-Außenkommandos ist eine Straße nach einer Frau mit rechten Anwandlungen benannt worden. Naziopfer und ihre Angehörigen sind empört.

Brandenburgs Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU)
Susanne Hoffmann (CDU): Cannabis – eine Gefahr für Jugendliche

Die neue Ampelkoalition auf Bundesebene plant, den Konsum von Cannabis für Erwachsene zu erlauben. Brandenburgs Justizministerin Susanne Hoffmann kritisiert dieses Vorhaben. Zudem äußert sich die CDU-Politikerin zur umstrittenen Arbeitsgerichtsreform in ihrem Land.

Bei einem früheren Verhandlungstermin betritt der Angeklagte den Tagungssaal. In der Regel trägt er hier bunte Pullover.
KZ-Wachmann Nummer 116/41/9

Im Verfahren gegen einen mutmaßlichen ehemaligen Wachmann des KZ Sachsenhausen wird eine Einlassung des Angeklagten sehnlichst erwartet. Am 2. Dezember soll es endlich eine geben.

Fahrgäste steigen am Berliner Hauptbahnhof in eine S-Bahn nach Strausberg-Nord. Seit 24. November müssen Fahrgäste bundesweit geimpft, genesen oder getestet sein.
Kein Kontrolleur fragt nach der Impfung

Den öffentlichen Personennahverkehr darf nur noch benutzen, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg liegen keine Hinweise auf außergewöhnliche Probleme mit der neuen Regel vor.

Bei einem Christopher Street Day
Als Schwuler auf dem Marktplatz

Homosexuelle, Juden oder auch Chilenen erleben Anfeindungen. Beratungsstellen könnten ihnen helfen. Doch davon gibt es in Brandenburg zu wenige. Eine Podiumsdiskussion.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher
Kliniken müssen Betten frei halten

In Brandenburg füllen sich die Intensivstationen wieder mit Corona-Patienten. Verlegungen in andere Bundesländer werden vorbereitet.

Berlins SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres (l.) und ihre Brandenburger Amtskollegin und Parteifreundin Britta Ernst
Brandenburg hebt Präsenzpflicht für Schüler auf

Eigentlich hatten Berlin und Brandenburg mal vereinbart, bei der Schulpolitik koordiniert vorzugehen. Das hat bislang fast nie geklappt. So auch jetzt nicht in der Frage der Anwesenheitspflicht für Schüler, die in Brandenburg erneut ausgesetzt wird.

Der gerade erst eröffnete Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Bassinplatz muss bereits wieder schließen.
Nur Corona-Karussell dreht sich weiter

Das Land Brandenburg verschärft seine Corona-Maßnahmen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht von einem »weitgehenden Lockdown für Ungeimpfte«. Ein echter Lockdown stehe nicht in seiner Macht.

Clemens Rostock bei einer Wanderung im Briesetal
Ein linker Grüner kandidiert als Landrat

Nachdem ihr eigener Landratskandidat Thomas-David Lühmann aus persönlichen Gründen verzichtete, unterstützt die Linkspartei von Oberhavel tatkräftig den grünen Kandidaten Clemens Rostock. Wahltermin ist der 28. November.

Arbeiter warten am frühen Morgen an einem Eingang zur Baustelle der Tesla-Autofabrik.
Aufschwung mit dem Tesla-Effekt

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg rühmt sich, mit ihren Aktivitäten in den vergangenen 20 Jahren pro Tag neun Jobs geschaffen oder gesichert zu haben.

Auf zwei Parteitagen den Tränen nah

In Brandenburg koalieren SPD und Grüne seit zwei Jahren mit der CDU. Auf Bundesebene probieren es beide nun mit der FDP als Partner. Das ist Thema bei zwei Landesparteitagen am Samstag in Schönefeld und Potsdam.

Künstlerin Betina Kuntzsch steht am Thälmann-Denkmal in Berlin. Neben ihr liegt eine der von ihr entworfenen Miniausgaben des Sockels.
Aufruhr an Thälmanns Sockel

Es gab immer wieder Anläufe, den Thälmann-Kopf an der Greifswalder Straße abzuräumen. Er steht aber unter Denkmalschutz. Ist seine künstlerische Kommentierung ein Versuch, das Naziopfer Thälmann verächtlich zu machen?

Berlin-Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke, r.) im Gespräch.
Verschiedene Blickwinkel

Was auch immer man gegen Ernst Thälmann vorbringen mag: Er ist ein Opfer des Faschismus. Schon dies allein sollte als Grund genügen, sein Denkmal nicht anzutasten. Dies gilt auch, wenn man die politische Überzeugung des KPD-Vorsitzenden nicht teilt.

Nach ihrer Ankunft in Cottbus im September 1914 mussten Tausende russische Kriegsgefangene zunächst in behelfsmäßigen Zelten campieren.
Gefangene aller Länder

Selbst nach dem Frieden von 1918 konnten die russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs noch nicht in ihre Heimat zurückkehren. Eine neue Ausstellung im Stadtmuseum Cottbus zeigt das Leben und das Leid der Internierten.