Redaktionsübersicht

Aert van Riel

Aert van Riel
Jahrgang: 1982, Ko-Ressortleiter Politik, Studium Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte Magister in Hannover und Prag, parallel dazu Autor für konkret, junge Welt, Prager Zeitung, 2009 bis 2011 Volontariat, danach Redakteur bei "nd".
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Aktuelle Beiträge von Aert van Riel:
Kein Zeichen des Friedens: Flugzeuge der britischen Royal Air Force fliegen während des G7-Gipfels über dem südenglischen Cornwall.
Leben nach dem Hirntod

US-Präsident Joe Biden will einen Kompromiss zwischen seinen Bündnispartnern im Streit um die Pipeline Nord Stream 2 durchsetzen. Gegenüber dem geostrategischen Konkurrenten China setzt er auf mehr Härte.

Saubermachen vor dem Parteitag: Die Grünen versprechen, auch diejenigen im Blick zu haben, die von einem niedrigen Lohn leben müssen.
Grüne vermeiden teure Versprechen

Die Grünen sind als Partei rasant gewachsen. Auf ihrem Parteitag zeigt sich, dass viele junge Menschen mitreden wollen, die bei Fridays for Future politisiert wurden. Deren Forderungen sind der Parteispitze allerdings oft zu radikal.

Die Grünen wollen den Spitzensteuersatz erhöhen.
Kein zurück zu Helmut Kohls Zeiten

Die Grünen haben einst Steuersenkungen zugestimmt, wollen diese aber für Spitzenverdiener und Vermögende wieder anheben. Forderungen aus der Basis wurden weitgehend abgelehnt.

Der Einsatz bewaffneter Drohnen wäre mit den Grünen machbar.
Angebliche Schutzengel

Die Grünen stehen vor ihrem nächsten Tabubruch. Nach dem Parteitagsbeschluss am Wochenende ist klar, dass ein Einsatz bewaffneter Drohnen, den auch Politiker der Union befürworten, mit ihnen machbar wäre. In diesem Fall würde die Hemmschwelle für Kampfeinsätze des deuts...

Immer ein offenes Ohr für einen Ratschlag des Seniors: Annalena Baerbock und Joschka Fischer
Fischers Erbin

Auf dem Bundesparteitag der Grünen wird Annalena Baerbock zur ersten Kanzlerkandidatin der Grünen gekürt. Außenpolitisch steht sie in der Tradition der einstigen rot-grünen Regierung.

Im Netz sind verdächtige Bürger Polizei und Geheimdiensten ausgeliefert.
Weiterer Schritt zum Überwachungsstaat

Am Donnerstag wird der Bundestag über einen Gesetzentwurf zur »Modernisierung der Bundespolizei« beraten und abstimmen. Oppositionspolitiker üben scharfe Kritik, weil darin auch präventive Überwachungsmaßnahmen enthalten sind.

Diese Frau haben Sie noch nie gesehen? Kein Wunder, sie ist Spitzenkandidatin der Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Umweltpartei hat bei den Landtagswahlen dort nur 5,9 Prozent erzielt.
Weit unter den eigenen Ansprüchen

Im Bund wollen die Grünen nach der Wahl im Herbst mit Annalena Baerbock die Kanzlerin stellen. Doch die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass das grüne Wachstum Grenzen hat.

Die Wahlvorbereitungen in Magdeburg laufen
Fast nichts zu gewinnen

Sachsen-Anhalt ist ein vergleichsweise kleines Bundesland, erhält nun aber eine große Bedeutung. Hier findet der letzte Stimmungstest vor der Bundestagswahl statt.

Kandidat werden ist nicht schwer, Kanzler werden dagegen sehr – das bekommt gerade der CDU-Chef Armin Laschet zu spüren.
Kapitulation vor der »Werteunion«

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist auch ein wichtiger Stimmungstest für den Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Der hat derzeit Mühe, die unterschiedlichen Lager seiner Partei zusammenzuhalten.

Seine Äußerungen erinnern zuweilen an Parteiführer von NPD oder Af: Max Otte
Lascher Umgang mit Rechten

Nach dem Mord an seinem CDU-Kollegen Walter Lübcke verharmloste Otte die Gefahren, die von neonazistischen Netzwerken in Deutschland ausgehen. Jetzt wurde er zum Vorsitzenden der »Werteunion« gewählt.

Ein Mann im israelischen Ashkelon wird durch ein Loch in der Wand eines Wohnhauses gesehen, nachdem es von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen wurde.
Wie halten es Linke mit Israel?

In der Linksjugend Solid, die der Linkspartei nahe steht, sind Solidaritätsäußerungen mit dem israelischen Staat kein Tabu. Nicht alle jungen Antifaschisten sind von dieser Entwicklung begeistert.

Frank-Walter Steinmeier
Überparteilicher Präsident

Frank-Walter Steinmeier will erneut zum Bundespräsidenten gewählt werden. Man sollte ihn dabei nicht unterschätzen, denn er hat Sympathien bei Union, FDP und Grünen.

Vonovia-Chef Rolf Buch
Fusion vor Augen

Vonovia-Chef Rolf Buch will den Konkurrenten Deutsche Wohnen übernehmen. Ziel ist es, zum größten Wohnungskonzern Europas zu werden. Wer ist der Mann, der an der Spitze des Immobilienkonzerns steht?

Falsche Freunde

Einige rechte Politiker in Europa äußern derzeit ihre Sympathien für Israel. Eine Gefahr für jüdische Menschen sind sie trotzdem.

Teilnehmer an einer Demonstration zur Solidarität mit Israel stehen mit der Flagge Israels vor dem Brandenburger Tor.
Ein Anlass für neue Repressionen

Politiker und Verbände haben bei einer Kundgebung in Berlin ihre Solidarität mit Israel und Juden in Deutschland erklärt. Derweil werden Verbote von Palästinenserorganisationen diskutiert.

Franziska Giffey (SPD)
Himmelfahrtskommando bei der SPD

Nach dem Votum für Kanzlerkandidat Olaf Scholz kommt der SPD-Wahlkampf noch immer nicht in Schwung. Der Rückzug seiner Parteikollegin Franziska Giffey macht es für ihn nicht leichter.

Franziska Giffey (SPD)
Problem mit der Glaubwürdigkeit

Es ist absurd, dass viele Sozialdemokraten so tun, als sei nach dem Rücktritt von Familienministerin Franziska Giffey alles in Ordnung. Denn die Affäre um ihre Doktorarbeit wird sicher auch für den Bundestagswahlkampf zu einer schweren Belastung werden.

Opfer haben mehr verdient

Die Bundesregierung will die Gräueltaten im damaligen Deutsch-Südwestafrika anerkennen, »die man aus heutiger Sicht als Völkermord einstufen würde«. Das klingt nach einer ehrlichen Entschuldigung, ist aber ein perfider Trick.

Ein Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Völkermord an den Herero und Nama (etwas 1904-1907) im Zentrum der namibischen Hauptstadt Windhuk.
Deutschland entschuldigt sich für Genozid

Die Bundesrepublik hat sich über Jahrzehnte geweigert, Verantwortung für den Völkermord an Herero und Nama vor mehr als 100 Jahren zu übernehmen. Nun stellt sie sich den Kolonialverbrechen.

Grüner Wandel

Danyal Bayaz ist neuer Finanzminister in Baden-Württemberg und die Zukunftshoffnung der wirtschaftsliberalen Grünen. Auch eine Karriere in der Bundespolitik traut ihm so mancher Parteikollege zu.