Redaktionsübersicht

Aert van Riel

Aert van Riel
Jahrgang: 1982, Ko-Ressortleiter Politik, Studium Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte Magister in Hannover und Prag, parallel dazu Autor für konkret, junge Welt, Prager Zeitung, 2009 bis 2011 Volontariat, danach Redakteur bei "nd".
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Aktuelle Beiträge von Aert van Riel:
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil stellt in einem Berliner Kino die Kampagne der SPD für die Bundestagswahl vor.
Olaf Scholz im Mittelpunkt

Der SPD droht im September ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Die Parteiführung hofft nun vor allem darauf, dass ihr Kandidat Olaf Scholz besser ankommt als die Konkurrenz von Union und Grünen.

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, bei der Pressekonferenz im Biesenthaler Becken.
Alle Macht dem Klimaschutzminister

Im Bundestagswahlkampf setzen die Grünen komplett auf das Thema Klimaschutz. Damit ist es ihnen noch nicht gelungen, die Union zu überflügeln. Doch deren Kanzlerkandidat Armin Laschet schwächelt seit der Flutkatastrophe.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, stellen das «Klimaschutz-Sofortprogramm» ihrer Partei vor.
Nichts übrig für Arme

Spätestens seit der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands dürfte die Klimakrise für viele Menschen das wichtigste Thema im Bundestagswahlkampf sein. Das spielt den Grünen in die Karten.

Proteste wie hier in München haben die Regierenden bisher kalt gelassen.
Erfolge für Schutzsuchende

Die Lage in Afghanistan wird immer prekärer. Das hat auch Auswirkungen auf die Debatten in Deutschland über den Umgang mit Geflüchteten. Während die Union auf Abschiebungen setzt, mahnen Linke, SPD und Grüne mehr Humanität an.

Polnischer Kulturkampf

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jeder alles verbreiten kann, was ihm gerade durch den Kopf geht. Sie hat Grenzen und endet dort, wo Menschen herabgewürdigt und Worte dazu benutzt werden, um zum Hass aufzustacheln. Deswegen ist es nachvollziehbar, dass das Amtsgeri...

Das Asylthema ist nur ein Zaungast in den derzeitigen deutschen Wahlkampfdebatten.
Menschenfreunde sind in der Minderheit

Anders als 2017 spielt das Thema Asylpolitik im beginnenden Bundestagswahlkampf nur noch eine untergeordnete Rolle. Bei den Mitte-links-Parteien gibt es eine große Kluft zwischen humanitärem Anspruch und der Realpolitik.

Kein sicheres Fluchtland

Es ist ein Angriff mit Ansage. Schon lange warnen türkische Oppositionelle davor, dass Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Deutschland nicht sicher sind. Nun hat es den linken Journalisten Erk Acarer getroffen, der von drei Männern attackiert und verletzt wurde...

Vili-Viorel Păun wollte den Hanauer Täter stoppen und wurde dabei erschossen. Sein Vater Niculescu Păun bei der posthumen Verleihung der Medaille für Zivilcourage an seinen Sohn.
Die Opfer von Hanau klagen an

Warum wurde einem Opfer so spät geholfen und wieso durfte der Täter legal Waffen besitzen? Diese und andere Fragen soll ein Untersuchungsausschuss zum rechtsradikalen Anschlag von Hanau klären, der nun in Hessen eingesetzt wird.

Laschet bindet Rechte ein

In der CDU halten einige Politiker ihren Kollegen Hans-Georg Maaßen nicht mehr für tragbar und wollen ihn loswerden. Armin Laschet ist ebenfalls verärgert. Der Parteivorsitzende wird aber keinen innerparteilichen Konflikt riskieren.

Auflösungserscheinungen in der Werte-Union

Die Werte-Union zerlegt sich selbst. Allerdings haben auch Kritiker des rechten Vorsitzenden Max Otte, darunter der frühere Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen, kein rechtsstaatliches Bewusstsein.

Ein zweiter Orbán

Sloweniens Regierungschef Janez Janša geht gegen unabhängige Medien vor und äußert sich abfällig über die Justiz. In der konservativen Parteienfamilie EVP ist er trotzdem willkommen.

Investor Frank Thelen
Eine halbe Million für die FDP

Viele Firmenchefs greifen in diesen Wochen tief in die Tasche und erhoffen sich durch Parteispenden offensichtlich Vorteile. Davon profitieren vor allem CDU und FDP, aber auch die Grünen werden nicht von allen als Feindbild gesehen.

Ein Spitzenkandidat, der seiner Parteispitze viel Ärger bereitet: Hubert Ulrich beim Parteitag der saarländischen Grünen
Falsch gewählt, bitte noch einmal

Spitzenpolitiker der Grünen im Saarland sind wegen der Krise ihres Landesverbands zurückgetreten. Aus Berlin werden Forderungen laut, dass die Südwestdeutschen erneut über ihre Liste für die Bundestagswahl abstimmen sollen.

Belastung für Baerbock

Bis vor kurzem wirkte bei den Grünen alles ordentlich strukturiert. Die Entscheidung für die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ging geräuschlos über die Bühne und beim Parteitag, wo über das Programm für die Bundestagswahl diskutiert und abgestimmt wurde, hatte man da...

Prager Regierung rechtfertigt Polizeigewalt

Roma werden auch in Tschechien diskriminiert und sind vor Übergriffen durch Rechte und Polizisten nicht sicher. Nun ist ein Mitglied der Minderheit nach einem brutalen Polizeieinsatz gestorben.

Interessenpolitik statt Humanität

Wer auch immer nach der Bundestagswahl im September die Nachfolge von Angela Merkel antreten wird - die Bundeskanzlerin hinterlässt in der Außenpolitik ein bestelltes Feld.

Die Rechnung kommt noch

Die sogenannte Schuldenbremse ist ein unsinniges Instrument. Sie dient vor allem dazu, neoliberalen Lobbygruppen wie dem Bund der Steuerzahler und ihren Fans zu suggerieren, dass die Bundesregierung sorgsam mit dem Geld umgeht, das ihr zur Verfügung steht. In Wirklichke...

Im Sumpf der Lobbyisten

Das Fazit nach dem Abschluss des Untersuchungsausschusses zum Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard fällt zwiespältig aus. Einerseits ist einiges ans Tageslicht gekommen, andererseits wurden nicht alle notwendigen Konsequenzen gezogen. Zwar hat die Finanzaufsicht ...

Mehr Konservatismus wagen

Ohne große innerparteiliche Konflikte hat sich die Union auf ein Wahlprogramm geeinigt. Damit können der Wirtschaftsflügel und diejenigen bei CDU und CSU zufrieden sein, die eine Militarisierung der Innenpolitik anstreben.

»Der Osten muss bei uns in den Fokus«

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch kritisiert, dass seine Partei ostdeutsche Interessen zuletzt insgesamt vernachlässigt hat. Vor dem Bundesparteitag plädiert er für eine Rückbesinnung auf die alten Stärken der Linken.