Redaktionsübersicht

Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau:
EuGH setzt Sozialdumping engere Grenzen

Eine bulgarische Leiharbeitsfirma schickte einen Angestellten nach Deutschland, aber wollte bulgarische Sozialstandards geltend machen. Sie kam damit nicht durch.

Der neue Klassenwiderspruch

Seitdem die Corona-Infektionszahlen sinken, plärren Arbeitgeberverbände, dass die Pflicht der Unternehmen, Homeoffice und Corona-Tests anzubieten, schnell wieder fallen sollen. Doch das wäre der falsche Weg.

Wenn es bald wieder möglich ist, unkompliziert Shoppen zu gehen, wird es für viele in unserer Gesellschaft trotzdem nicht möglich sein. Die Coronakrise hat arme Menschen mehr getroffen, als Gutverdiener.
Wachsende Ungleichheit bremst Aufschwung aus

Die Coronakrise zeigt: wachsende Ungleichheit geht mit einem geringeren Wirtschaftswachstum einher. Ärmere Länder werden noch lange brauchen, um sie zu überwinden.

Privilegien für Eltern

In den letzten Wochen will die Große Koalition noch möglichst viel hinbekommen. Doch was dabei rauskommt, ist nicht sonderlich dolle. Wie auch die Pflegereform, auf die sich SPD und Union am Wochenende einigten. Für die 1,2 Millionen Pflegekräfte, die Tag ein Tag a...

Gegen Amazon wird wegen wettbewerbsfeindlicher Praktiken ermittelt.
Konkurrenz regelt es nicht

Weltweit rücken die Wettbewerbsbehörden den großen Internetkonzernen zunehmend auf die Pelle. Nachdem das Bundeskartellamt nun auch Google ins Visier nimmt, erhob der Generalstaatsanwalt in Washington gegen den Onlinehändler Amazon Klage wegen wettbewerbsfeindlicher Pra...

Der Markt regelt alles von alleine? Nicht wirklich
Wider die neoliberalen Mythen

»Wenn man den Markt nur machen lässt, werden wir alle glücklich«, wird einem seit Jahrzehnten eingetrichtert. Ein neues Buch zeigt, warum diese und andere neoliberale Scheinwahrheiten nicht stimmen.

Ein guter Freund der Wirtschaftslobby: Peter Altmaier
Lobbyismus schützt nicht vor Abschwung

Die Unternehmen und Vermögenden haben in Bundeswirtschaftsminister einen treuen Verbündeten. Sie machen auch in der Krise mehr Gewinne, während die Angestellten unter Lohneinbußen leiden.

Das Betriebsverfassungsgesetz ist seit 50 Jahren unverändert, die Berufswelt nicht
Nur ein Tröpfchen auf dem heißen Stein

Immer weniger Beschäftigte werden durch einen Betriebsrat vertreten. Die Bundesregierung will dieser Entwicklung mit einem neuen Gesetz entgegenwirken. Linken-Mitbestimmunspolitikerin Jutta Krellmann sieht noch weiteren Verbesserungsbedarf.

Die Ärmsten leiden am meisten

Es steht außer Frage, dass die Konjunkturmaßnahmen Schlimmeres vermieden haben. Es verwundert nicht, wenn die Ökonom*innen des Münchner Ifo-Instituts vermelden, dass Kurzarbeit und Kinderbonus einen großen Teil der Einkommensverluste, die die Bevölkerung in der Coronakr...

FDP-Chef Christian Lindner
Mit Tilgungsturbo zum Sozialabbau

Ob Klimapolitik oder Pandemiebekämpfung: Überall sieht die FDP Verbote. Stattdessen will sie mehr Wettbewerb und niedrigere Steuern. Das geht dann zulasten des Sozialstaats.

Es lindnert bei der FDP
Partei der Egomanen

Wer rücksichtslos auf den eigenen Vorteil bedacht ist, wird sich dafür immer ein ideologisches Gerüst zurechtlegen. Und diese Personen haben einen natürlichen Verbündeten: die FDP.

Olaf Scholz bei der Pressekonferenz zur Steuerschätzung
Scholz fischt bei den Konservativen

SPD-Kanzlerkandidat und Finanzminister Olaf Scholz gibt sich optimistisch und verspricht ein Zurück zur Schwarzen Null bis 2023. Besonders beliebt macht sich Scholz im linken wirtschaftspolitischen Lager damit nicht.

In der Pandemie legen Firmen weniger Wert auf die Wiedereingliederung kranker Mitarbeiter*innen
Kaum Hilfe bei der Wiedereingliederung

Nur vier von zehn Angestellten werden nach langer Krankheit Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements angeboten. Die Linke fordert einen einklagbaren Anspruch.

Es wird nicht viel nützen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will für sich und seine SPD vor allem mit dem Gesetz zur Stärkung der Betriebsräte bei den Angestelltenvertreter*innen vor der Bundestagswahl Stimmen holen.

Die Beschäftigten wollen armutsfeste Löhne

Teile des Einzelhandels befinden sich nicht erst seit der Corona-Pandemie in der Krise. Verdi fordert, dass der Wettbewerb nicht mehr auf Kosten der Beschäftigten ausgefochten wird.

Der Osten gibt keine Ruhe

Eigentlich könnte die Tarifrunde 2021 in der Metall- und Elektrobranche längst Geschichte sein - gäbe es nicht den IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen. Auch über einen Monat nach dem Abschluss des Pilottarifs in Nordrhein-Westfalen kämpfen die Ost-Gewerkschafter...

Von nichts kommt nichts

Von nichts kommt nichts, heißt es bekanntlich. Dies gilt auch für die Lohnerhöhungen, die der Onlineriese Amazon für rund 500 000 seiner US-Beschäftigten versprach. Mit Altruismus hat dies nichts zu tun, eher mit den Arbeitskämpfen, die derzeit in den USA abgehen. ​​​​​​​

Marktmacht zulasten der Verbraucher

In den vergangenen Jahren konnten die Unternehmen immer höhere Preisaufschläge durchsetzen. Das trifft vor allem die privaten Haushalte.

Spahns Gesundheitsimperialismus

Die Coronakrise hat die Probleme im Gesundheitswesen noch massiv verschärft. Doch anstatt diese grundlegend anzugehen, macht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stur weiter wie bisher.

Kurzarbeit reicht nicht aus

Geht es um Corona und den deutschen Arbeitsmarkt, dann wird gerne eingewandt, dass die hiesigen Kurzarbeitsregeln Schlimmeres verhindert hätten, Deutschland trotz der Krise gut dastehe. Dabei haben über eine Million Menschen bereits ihren Job verloren.