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Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau:
Auch im Zuge der Coronakrise wurde eine Umverteilung von oben nach unten gefordert – wie bei Demos des Bündnisses »Wer hat, der gibt« im September 2020.
Tausendmal gefordert

Die Gewerkschaft IG BAU fordert eine Vermögensabgabe. Das ist gut. Doch leider blockten SPD und Grüne bisher stets mit Verweis auf den Koalitionspartner ab. Sie müssen endlich mal Farbe bekennen.

Demo vor einigen Tagen in München für Umverteilung in Zeiten der Energiekrise
Der Druck zur Umverteilung wächst

Eine Vermögensabgabe, wie sie die Gewerkschaft IG BAU in einer Resolution fordert, könnte 310 Milliarden Euro in die Staatskassen spülen. Doch die Ampel-Koalition lehnt sie ab, weil die FDP Steuererhöhungen blockiert.

Verdi-Plakat beim Aktionstag gegen Rassismus und Intoleranz im Mai 2012 in Berlin.
Ein Zeichen gegen Rechts

Wer AfD-Mitglied ist, steht für Gedankengut, das gewerkschaftlichen Grundprinzipien zuwider läuft. So ist es nur konsequent, wenn solche Leute aus der Gewerkschaft fliegen, wie man nun bei Verdi-Thüringen beschloss.

Frust und Zorn bei den Metallern

Acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fordert die IG Metall für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Um dem Nachdruck zu verleihen, führte die Gewerkschaft zahlreiche Warnstreiks durch.

In den letzten Tagen haben wieder bessere Konjunkturdaten überrascht.
Herbeigeredete Krise

Die Lage in der Wirtschaft ist derzeit offenbar besser als gedacht. Von einem Herbeireden der Krise profitieren indes hauptsächlich die Arbeitgeber*innen, die so Lohnforderungen abweisen können.

Konsequenz Warnstreiks

Die IG Metall hat für dieses Wochenende Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie angekündigt. Die Gewerkschaft macht kein Geheimnis daraus, notfalls auch auf schärfere Arbeitskampfmaßnahmen zurückzugreifen.

Ein kleiner Schritt

Im Zuge einer progressiven Drogenpolitik muss man auch über die Entkriminalisierung von sogenannten harten und Partydrogen reden. Ihr Verbot richtet noch weitaus mehr Schaden an als die Cannabis-Kriminalisierung.

Lindner rechnet mit Rekordeinnahmen

Finanzminister Lindner will die Mehreinnahmen im Zuge der Steuerschätzung nutzen, um Steuern zu senken. Doch der DGB rät, sie lieber gezielt einzusetzen, um Menschen zu helfen, die besonders von der Krise getroffen sind.

Ein durch und durch neoliberaler Finanzminister

Wenn Christian Lindner könnte, würde er die Steuern auf ein absolutes Minimum senken und dafür den Staat vollends kaputtsparen. Was erwartet man auch von einem Porsche-Fan als Bundesfinanzminister?

Wagenknecht gibt Klassenstandpunkt auf

Eine Rezession ist im Anmarsch. Das zeigt auch der neueste ifo-Geschäftsklimaindex. Doch sollte man sich deswegen nicht wie Wagenknecht um »unsere Wirtschaft« sorgen, sondern lieber die Reichen zur Kasse bitten.

Langsam wird es peinlich

Der Bundestag stimmte am Freitag für die 200 Milliarden Euro für die Gaspreisbremse wurde mal wieder die Schuldenbremse umgangen. Damit kapitulierte die FDP mal wieder gegenüber den Zwängen der Realität.

Kostspielige Verfassungswidrigkeit

Wer besonders viel erbt, bezahlt besonders wenig Steuern. Der Grund sind Ausnahmen im Erbschaftsrecht, mit denen sich das Bundesverfassungsgericht schon lange beschäftigt. Initiativen wie Finanzwende kritisieren das.

Verstrickt?

Am Mittwoch ging die Staatsanwaltschaft Köln mit Hausdurchsuchungen gegen die Deutsche Bank vor. Teil dieser Ermittlungen wegen Cum-Ex-Deals war offenbar auch ein Hausbesuch bei dem Ex-Chef der Bank Jürgen Fitschen.

Sozialpartnerschaft par excelence

Kanzler Olaf Scholz warb umstrittenerweise in der konzertieren Aktion für steuerfreie Einmalzahlungen in Tarifabschlüssen. Das setzte die Gewerkschaft IG BCE mit den Arbeitgebern in der Chemieindustrie jetzt um.

Viele Betriebe im Gastgewerbe suchen händeringend nach Personal. Doch nicht nur da ist die Arbeitskraft knapp.
Knappe Ware Arbeitskraft

In der Coronakrise kehrten rund 300.000 Beschäftigte dem Gastgewerbe den Rücken. Es ist nicht die einzige Branche, in der das Personal knapp wird, weshalb die Bundesregierung auf eine neue Fachkräftestrategie setzt.

Ampel steht auf Abschwung

Wegen des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Energie und Lebensmittel drastisch gestiegen. Weil das die privaten Haushalte belastet, wird ein baldiger Abschwung immer wahrscheinlicher.

Kein vergiftetes Angebot

Weil die hohe Inflation insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen in Bedrängnis bringt, gehen die Gewerkschaften mit einer sehr hohen Forderung in die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst.

10,5 Prozent mehr Gehalt fordert die Gewerkschaft Verdi für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen.
10,5 Prozent sind noch moderat

10,5 Prozent mehr Gehalt fordern die Gewerkschaften für die Tarifbeschäftigten von Bund und Ländern. Sogar höhere Forderungen wären durchaus angemessen, damit kein Reallohnverlust für die Beschäftigten herauskommt.

Chance auf Erfolg

Die Energiepreiskrise führt zu mehr Arbeitskämpfen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich bei Amazon jetzt mehr als die üblichen Verdächtigen nicht mit dem zufrieden geben, was der Konzern ihnen geben will.

Ein Nobelpreis für Helikopter-Ben

Ben Bernanke war in der Finanzkrise von 2007/2008 Chef der mächtigen US-Notenbank Fed. Er konnte damals die Lehren seiner Forschung, für die er nun den Wirtschaftsnobelpreis erhielt, in die Tat umsetzen.