Redaktionsübersicht

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung »scheinschlag«, die Nachrichtenagentur ddp sowie die Berliner Stadtzeitschrift »zitty«. Alle sind inzwischen untergangen. Immerhin die Kreuzberger Kneipe »Sofia« gibt es noch, mit der er über zehn Jahre bis 2015 sein Brot sicherer verdiente als mit der Tätigkeit als Freier Journalist. Stadtentwicklung und Verkehr sind die Reizthemen, denen er sich im Ressort Hauptstadtregion widmet.

Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr:
Diplom-Verwaltungswirtin Franziska Giffey hat viel Erfahrung in Verwaltungen gesammelt, die Modernisierung der Berliner Verwaltung sollte eine ihrer Hauptaufgaben werden.
Akten, Akten, Akten

Die künftige Berliner Regierungskoalition kann noch so viel wollen. Ohne eine funktionierende Verwaltung wird sie wenig davon erreichen. Das viel zu lange verschleppte Thema muss Franziska Giffey (SPD) energisch angehen.

Franziska Giffey bei der Pressekonferenz am Donnerstag, bei der weitere Sondierungen für Rot-Grün-Rot angekündigt worden sind.
Die demolierte Kandidatin

Franziska Giffey hat die Machtprobe in der SPD um die Frage einer Koalition mit der FDP verloren. Ob eine so geschwächte Politikerin eine neue Koalition als neue Berliner Regierende Bürgermeisterin gut zusammenhalten kann, muss sich noch erweisen.

Die Adler-Group baut unter anderem in der Berliner Europacity nördlich des Hauptbahnhofs.
Showdown im Milliardenspiel

Das Immobilienunternehmen Adler Group hat ein handfestes Finanzierungsproblem. Die Mieter der fast 20 000 Wohnungen in Berlin müssen sich auf noch mehr Renditedruck einstellen.

Seit 2019, als dieses Foto entstand, hat es kaum sichtbaren Fortschritt beim Umbau des Steglitzer Kreisels zu Luxus-Eigentumswohnungen gegeben. Es ist ein Projekt der Adler Group.
Glücksritter auf Kosten der Mieter

Es hat durchaus etwas Ironisches, wenn bei der Adler Group nicht nur Mieterinnen und Mieter von der Immobilienbranche ausgeplündert worden sein sollen, sondern auch Investoren, wie es der Report von Viceroy Research nahelegt.

Sieht so eine Siegerin aus? Die beiden Berliner SPD-Landesvorsitzenden Raed Saleh und Franziska Giffey am Donnerstagvormittag.
Giffey fügt sich den Realitäten

Die FDP ist erst mal raus aus dem Berliner Koalitionsspiel. Diesen Freitag will Rot-Grün-Rot noch einmal sondieren und Ziele festklopfen. Danach könnten die Koalitionsverhandlungen für die Neuauflage des Bündnisses beginnen. FDP und CDU reagieren vergrätzt.

Bei der Demo gegen die Räumung des Köpi-Wagenplatzes am Samstag der Vorwoche ging es teilweise ruppig zu.
Demoverbot rund um »Köpi« in Berlin

Brennende Reifen und Angriffe auf Einsatzkräfte in der Rigaer Straße, brennende Autos des Ordnungsamtes Lichtenberg. Für Polizeigewerkschafter Benjamin Jendro ist klar, dass das ein Vorspiel zur Räumung des »Köpi«-Wagenplatzes am Freitag.

Der sichtbare Dunst ist eigentlich harmlos – durch Verbrenner und Abrieb produzierte Reizgase und Feinstaub machen aber nachweislich krank.
Zu viele Autos machen krank

Ohne eine deutliche Reduzierung des Autoverkehrs wird Berlin die Luftschadstoffgrenzwerte der Weltgesundheitsorganisation massiv überschreiten. Selbst Grundschülern ist das klar.

Protest gegen Autobahnbau vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin
Mit der FDP droht Stillstand

Schneller Fortschritt gen Klimahölle – das ist bei einer Ampelkoalition im Berliner Senat zu erwarten.

Die Proteste der Krankenhausbewegung haben weiter regen Zulauf.
Berliner Krankenhausbewegung mobilisiert Tausende

Der landeseigene Berliner Vivantes-Klinikkonzern scheint sich auf die Forderungen der Beschäftigten zuzubewegen. Spenden unterstützen unterdessen die Streikenden bei ihrem Arbeitskampf.

Katalin Gennburg hat ihren Treptower Wahlkreis bei der diesjährigen Stimmabgabe halten können.
Rebellion und Empathie

Katalin Gennburg hat ihren Wahlkreis in Treptow bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus verteidigt - im Gegensatz zu Linke-Hochburgen, die verloren gingen. Im Interview mit »nd« erklärt sie, was aus ihrer Sicht dazu beitragen kann, Die Linke wieder erfolgreicher zu machen.

Die Geister der Sozialisierung haben sich an den Wahlurnen durchgesetzt – nun tritt der juristische Kampf in eine ernste Phase.
Enteignen - aber rechtssicher

Vorabprüfung statt jahrelanger juristischer Hängepartie. Ein spezieller Weg könnte mehr Rechtssicherheit und Transparenz auf dem Weg zu einem Wohnraum-Sozialisierungsgesetz in Berlin bieten.

Ob die BVG erneut bestreikt werden wird, zeigt sich in den nächsten Wochen.
Neustart für BVG-Tarifverhandlungen

BVG und die Gewerkschaft Verdi verhandeln weiter über die Bezahlung der rund 16.000 Beschäftigten. Weniger Arbeitszeit und mehr Lohn sind die Forderungen.

Vonovia-Chef Rolf Buch (l), und Michael Zahn, Chef der Deutsche Wohnen im Mai bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus in Berlin zum geplanten Zusammenschluss der beiden Konzerne.
Konzentration auf Berliner Wohnungsmarkt

Die Spekulationsspirale in Berlin dreht sich weiter. Neue Nummer eins der Vermieter wird Vonovia, neue Nummer zwei der Privatvermieter Heimstaden.

Linke-Spitzenkandidat Klaus Lederer am 26. September vor seinem Wahllokal in Prenzlauer Berg.
Direktkandidaturen mit Überraschungen

Wer direkt gewählt wird, hat eine bessere Stellung in der Fraktionslogik. Linke-Stadtentwicklungspolitikerin Katalin Gennburg kommt das zupass.

Absage an die Ware Wohnen

Über 56 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben sich am Sonntag beim Berliner Volksentscheid für die Sozialisierung der Bestände renditeorientierter Wohnungskonzerne ausgesprochen. Sie haben begriffen, dass der Markt es bei vielen existenziellen Dingen überhaupt nichts regelt.

Artikel
Sozialisierung ist Regierungsauftrag

Mehr als eine Million Wählerinnen und Wähler haben mit Ja zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin gestimmt. Die Initiative ist überwältigt vom Abstimmungserfolg und macht klar, dass der Auftrag umgesetzt werden soll.

Spitzenfrau der Berliner Grünen: Bettina Jarasch
Grüne schneiden in Berlin unerwartet stark ab

Ob die Grünen tatsächlich das Rote Rathaus erobern können, war am Wahlabend zunächst unklar. Doch anders als in Umfragen vorhergesagt, haben die Grünen sich womöglich vor die SPD gekämpft.

Mehrheit für Vergesellschaftung von Wohnungen

Laut Hochrechnungen liefern sich die Berliner Grünen und die SPD ein knappes Rennen. Derzeit sieht es so aus, als würden die Sozialdemokraten mit mehr als 22 Prozent stärkste Kraft in der Hauptstadt. Alle Entwicklungen im Newsticker.

An den Kreuzungen großer Magistralen kommen die meisten Fußgänger und Radfahrer zu Schaden – vor allem im Berliner Zentrum.
Perlenketten des Grauens

Viele Fahr- und Abbiegespuren, möglicherweise auch noch Straßenbahngleise. Vor allem im Zentrum ballen sich die Kreuzungen, die Unfallschwerpunkte für Fußgänger und Radfahrer sind.