Redaktionsübersicht

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung »scheinschlag«, die Nachrichtenagentur ddp sowie die Berliner Stadtzeitschrift »zitty«. Alle sind inzwischen untergangen. Immerhin die Kreuzberger Kneipe »Sofia« gibt es noch, mit der er über zehn Jahre bis 2015 sein Brot sicherer verdiente als mit der Tätigkeit als Freier Journalist. Stadtentwicklung und Verkehr sind die Reizthemen, denen er sich im Ressort Hauptstadtregion widmet.

Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr:
Linke-Bundestagskandidat Udo Wolf und die Pankower Kiez-Aktivistin Julia Dimitroff diskutieren im Hof an der Kavalierstraße.
Altes Grün statt neues Grau

Mit Verweis auf die Klimanotlage will der Bezirk Pankow ein Neubauprojekt der städtischen Gesobau verhindern. Das Unternehmen klagt - und auch der Senat schaltet sich ein.

Seit bald drei Jahren ist die Schwimmhalle an der Holzmarktstraße in Berlin-Friedrichshain wegen Bauschäden gesperrt. Frühestens Mitte 2025 soll ein Neubau inklusive Studierenden-Apartments und Gewerbeflächen fertig sein.
Bedingt gemeinwohlorientiert

Aus den Trümmern der Immobilienfonds der Berliner Bankgesellschaft ist ein gesundes Wohnungsunternehmen geworden, das dem Land Berlin fast komplett gehört. Doch es agiert eher wie ein privater Immobilienkonzern.

Das internationale Flair der Gorillas-Beschäftigten rührt hauptsächlich aus den schlechten Chancen von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt her.
Die Gesellschaft als Beute

Die Internetökonomie erweist sich nicht selten als Dystopie für die Gesellschaft. Die Ausbeutung von Prekarisierten gehört oft genug zum Geschäftsmodell - auch beim Lieferdienst Gorillas in Berlin.

Franziska Giffey wird im Wahlkampf dem Ärger um ihre Doktorarbeit nicht davonfahren können.
Der Doktor ist weg, aber nicht der Ärger

Doktor Franziska Giffey ist nun Geschichte. Die Freie Universität hat die Konsequenz aus Plagiaten gezogen. Ihre Masterarbeit wäre auch einen Blick wert – bislang war sie aber ungewöhnlich lange entliehen.

Uber-Wildwuchs regulieren

Sich mit Regulierung und eigenen Angeboten offensiv Konzernen wie Uber entgegenzustellen - das empfiehlt eine neue Studie den Kommunen. Die Berliner Versuche in dieser Richtung sind ausbaufähig.

Mit dem Kulturticket will die BVG die angeschlagene Künstler*innenzene in Berlin unterstützen
Die BVG kassiert den DJ-Euro

Mindestens eine sechsstellige Summe wollen die Berliner Verkehrsbetriebe mit einer Spendenaktion am Ticket-Automaten für freischaffende Künstlerinnen und Künstler zusammenkriegen.

Ein Regenerierungsteam der Berliner Wasserbetriebe bei der Arbeit am Müggelsee.
Den Mangel verwalten

Abnehmende Niederschläge zwingen die Berliner Wasserbetriebe, die Klärwerke massiv aufzurüsten. Denn deren gereinigte Abwässer landen immer öfter nach nur kurzer Zeit wieder im Trinkwassernetz.

Auch nach dem tödlichen Unfall auf der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain parken immer wieder Transporter auf dem Radweg. Nun sollen hier Poller montiert werden.
Auf den Straßen für die Wende

Gegen die A100, für Fahrradwege und Verkehrsberuhigung, gegen Autos. Die Verkehrswende bewegt viele Berlinerinnen und Berlin. Sie wollen substanzielle Fortschritte.

Milliardenwerte in der Anonymität

Sogar die Mafia soll sich in Berlin schon Wohnhäuser unerkannt zugelegt haben, berichtet Finanzexperte Christoph Trautvetter bei einem Kiezspaziergang durch Prenzlauer Berg.

Bei vielen Berliner Häusern ist nicht klar, wem sie gehören.
Ruhiges Hinterland der Mafia

Ob gewollt oder nicht, faktisch paktieren die Regierungen der Länder und des Bundes in Deutschland mit den Geldwäschern der Welt dabei, die Herkunft von Vermögen zu verschleiern. Bei jedem 10. bis 20. Wohnhaus in Berlin ist nicht herauszufinden, wem es eigentlich g...

Der Bahnhof Berlin-Spandau soll einen zusätzlichen Bahnsteig bekommen, bis zu vier neue Gleise sollen Richtung Nauen (links unten auf dem Bild) führen.
Klotzen gegen das Pendlerleid

Die Vorplanung für den Ausbau der Eisenbahn von Berlin-Spandau ins Havelland hat begonnen. Die Realisierung wird kein Spaziergang. Mehr Züge fahren aber schon ab Ende 2022.

Das Heizkraftwerk Wilmersdorf soll noch dieses Jahr abgerissen werden, die Autobahn soll bald folgen, fordert »Stadt statt A104«.
Autobahnhass bis in die CDU

Drei Kilometer Berliner Autobahn sollen verschwinden. Stattdessen sollen Sozialwohnungen und Grünflächen entstehen. Das fordert ein CDU-Politiker im Südwesten der Stadt. Im Südosten soll eine Autobahn gar nicht erst entstehen.

Nicht nur Mieter der Gewobag können aufatmen.
Landeseigener Mietendeckel

Mieter landeseigener Wohnungsunternehmen können sich über stark gebremste Mieten freuen. Der Alleingang der SPD beim geplanten Ankauf von 20 000 Wohnungen erzürnt derweil Linke und Grüne.

Berlin geht neue Wege, um den Anstieg der Wohnkosten zu stoppen.
Koalition bremst Landes-Mieten stark

Der Geist des Mietendeckels lebt weiter, zumindest bei den rund 330.000 Berliner landeseigenen Wohnungen. SPD, Linke und Grüne einigen sich im zweiten Anlauf auf Mietsteigerungen unter der Inflationsrate.

Deal! Michael Müller (SPD, l), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Michael Zahn (r), Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE, vor Rolf Buch (2.v.l.), Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE, und Matthias Kollatz (SPD, 2.v.r.), Finanzsenator von Berlin.
Vonovia-Deal irritiert Linke und Grüne

Der vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) verkündete Ankauf von 20.000 Wohnungen durch das Land Berlin wirft Fragen auf, nicht nur nach dem Preis.

Menschen zieht es magisch an die Ufer, wie hier an der Spree in Berlin-Oberschöneweide.
Zu nah am Wasser gebaut

»Die Wasserlagen sind Goldnuggets für Investoren«, sagt Gewässerexperte Manfred Krauß. Rot-Rot-Grün möchte die Spekulation an den Berliner Ufern ausbremsen und sie für die Öffentlichkeit sichern.

Lauter Ruf nach mehr Präsenzunterricht

Mit der Linken werde es vor den Sommerferien keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben, macht Bildungspolitikerin Regina Kittler klar. Sie unterstützt den Kurs von Senatorin Scheeres.

CDU auf allen Fronten gegen Enteignung

Mit fragwürdigen Behauptungen und zurechtgebogenen Aussagen fährt die Berliner CDU eine Kampagne gegen das Volksbegehren von Deutsche Wohnen & Co Enteignen. Parteichef Wegner begrüßt unterdessen die geplante Fusion von Deutsche Wohnen und Vonovia.

Bei einer Demonstration der Initiative «Deutsche Wohnen und Co. enteignen» trägt ein Teilnehmer ein Leibchen mit der Aufschrift
Endspurt auf dem Weg zum Volksentscheid

Eine Viertelmillion Unterschriften will die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen bis Ende Juni zusammenbekommen. Neben Corona war das eher unfreundliche Wetter bisher die größte Hürde.

Enteignung lässt Konzerne zittern

Die Deutsche Wohnen will mit Vonovia fusionieren. Hoffentlich lässt man sich beim Kampf um eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik davon nicht einlullen. Denn das Ziel einer Stadt für alle ist noch weit entfernt.