Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. War bis Ende 2019 Mitglied der Chefredaktion.

Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer:
Ein Kleid ist nur ein Kleid

Es gab überhaupt kein Risiko für Ocasio-Cortez, auf irgendwelche Widerstände zu treffen - was alles über die vermeintliche oder tatsächliche Provokation ihres Auftritts sagt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident Polens am Wochenende in Warschau
Versöhnliche Töne, mehr nicht

In den 16 Jahren der Kanzlerschaft Angela Merkels hat sich das Gewicht und die Ausrichtung Polens innerhalb der EU deutlich verändert. Meistens stand die Bundesregierung nur beobachtend am Rande, statt das deutsch-polnische Verhältnis aktiv zu gestalten.

Die Außenminister von Polen, Deutschland und Frankreich, Zbigniew Rau (l.), Heiko Maas und Jean-Yves Le Drian, stellen sich zu einem Gruppenfoto vor die Bauhaus-Universität Weimar anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Weimarer Dreiecks.
Die Angst vor einem Unfall

Angesichts fortgesetzter Diskussionen um einen EU-Austritt Polens ist eine Erinnerung an den Brexit hilfreich - weil in ihm eine Warnung steckt: Der Austritt Großbritanniens war am Anfang ein innenpolitischer Stunt.

Keine Werbung ohne Gegenleistung

Wie muss Werbung im Internet gekennzeichnet sein - und wann ist es überhaupt Werbung? Der BGH hat nun geurteilt, dass dies in Zeiten von Influencern, die ihre Persönlichkeit als Marke inszenieren, gar nicht so einfach zu beurteilen ist.

Linke, Links und Linearität

Wenn alles und alle immer und überall online sind, wo ist dann eigentlich Online? Im »nd« wird die Frage ab jetzt neu beantwortet. Online ist überall - und deshalb auf keinem Organigramm mehr zu finden. Das Onlineressort, zuletzt @ndaktuell genannt, wird aufgelöst. »Die...

Die EU kann sogar gewinnen

Die EU als Ganzes und ihre Mitglieder dürfen sich nicht erpressen lassen. Die dazu notwendige Härte, besser noch Klarheit, darf aber nicht allein auf dem Rücken der Flüchtlinge an der belarussisch-litauischen Grenze exerziert werden.

Geld allein tut nichts

»Passives Geld« sorgt für hohe Kurse – erhöht aber auch Hürden für Übernahmen. Es gilt eben: Wer das eine will, muss das andere mögen. Aber eine fundamentale ökonomische Wahrheit gilt auch in diesem Fall.

Unten Links

Ab und zu wird in dieser Rubrik ja auch der Blick auf die Entstehung ihrer selbst geworfen. Der Blick in den Maschinenraum gewissermaßen. Auch dabei bestätigt sich immer wieder: Der Feind des Guten ist das Bessere, das vermeintliche. Jenes Stück, welches Sie hier lesen,...

Schmetterball und schwarze Komödie

Warschau hat es schwarz auf weiß: Elementare Teile seiner Justizreformen sind mit Prinzipien und dem Recht der EU nicht vereinbar. Aber das läutet nur die nächste Runde im Streit um noch viel grundsätzlichere Fragen ein.

Am Ende kämpfen die Schiedsrichter

Im Konflikt zwischen der EU und Polen stehen sich die höchsten Gerichte sowohl des Landes als auch der Union gegenüber. Beschädigungen sind garantiert – auf beiden Seiten, prognostiziert Stephan Fischer.

Untenlinks

Während sich immer mehr Menschen von immer mehr Worten belästigt, bedrängt und beleidigt fühlen, den Worten quasi Finger wachsen, sonst könnten sie ja nicht »übergriffig« werden, gehen genervte Worte den umgekehrten Weg: Sie scheren jetzt nicht mehr nur Schafe, sondern ...

Die Geister der Vergangenheit

Neue Antworten gegen die Politik der PiS sind von der größten parlamentarischen Oppositionspartei in Polen nicht zu erwarten - personell setzt sie auf Altbekanntes, aber zuletzt wenig Bewährtes.

Ein seltsam fremd gebliebener Krieg

Der Krieg in Afghanistan ist seltsam fremt: Wer heute nicht wissen will, wie Krieg aussieht, kommt in Deutschland sehr gut darum herum. Und doch ist sicher - auch Bilder aus Afghanistan werden kommen.

Konfliktreich, aber versöhnt

Das deutsch-polnische Verhältnis ist bei Weitem nicht konfliktfrei - und dabei so gut wie kaum zuvor in der langen Geschichte beider Völker und Staaten. Das ist und bleibt nicht selbstverständlich.

Mehr Vorlage geht kaum

Wenn der CDU nichts anderes einfällt, als das Renteneintrittsalter zu erhöhen, muss die Linkspartei den Ball aufnehmen und mit eigenen Konzepten die Ideenlosigkeit der politischen Gegner offenbaren - nicht sofort den Abpfiff der Debatte fordern.

Bitte keinen Sommernachtstraum

Nach mehr als sieben Monaten erwacht das Leben in Europa langsam, aber durchaus heftig. Überall Öffnungen und Lockerungen nach den zweiten und dritten Wellen, auch in Deutschland. Impfkampagnen machen Fortschritte trotz diverser Ruckeleien, über die im Zweifel derzeit h...

Die Sache mit den Wellen

Mit den Wellen ist das so eine Sache. Je nachdem, wo man sich gerade in ihr befindet, sieht die Welt entweder ziemlich aufsteigend oder aber eben ziemlich abstürzend aus. Leider ist es aber so, dass es bei den Coronawellen ja genau umgekehrt reziprok vonstattengeht: Ste...

Schales Gefühl

Es ist richtig, der Corona-Toten gedenken zu wollen. Aber ein Staatsakt mitten in der dritten Welle der Pandemie kann allein kein richtiges Zeichen setzen. Und mit der Trauer bleiben die Hinterbliebenen sowieso allein.

Neue starke Allianz oder »schallendes Piepen«?

Droht eine neue starke Rechtsfraktion im Europäischen Parlament? Ein Treffen von Viktor Orban mit Mateusz Morawiecki und Matteo Salvini schürt Sorgen - die müssen aber nicht überwältigen.

Recht statt Gerechtigkeit

Man sollte das Gerichtsverfahren nicht mit Erwartungen überfrachten: Es kann vergangenes Unrecht aufklären und verurteilen - aber Verbesserungen für die Zukunft müssen woanders erstritten und erkämpft werden.