Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. War bis Ende 2019 Mitglied der Chefredaktion.

Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer:
Mehr Vorlage geht kaum

Wenn der CDU nichts anderes einfällt, als das Renteneintrittsalter zu erhöhen, muss die Linkspartei den Ball aufnehmen und mit eigenen Konzepten die Ideenlosigkeit der politischen Gegner offenbaren - nicht sofort den Abpfiff der Debatte fordern.

Bitte keinen Sommernachtstraum

Nach mehr als sieben Monaten erwacht das Leben in Europa langsam, aber durchaus heftig. Überall Öffnungen und Lockerungen nach den zweiten und dritten Wellen, auch in Deutschland. Impfkampagnen machen Fortschritte trotz diverser Ruckeleien, über die im Zweifel derzeit h...

Die Sache mit den Wellen

Mit den Wellen ist das so eine Sache. Je nachdem, wo man sich gerade in ihr befindet, sieht die Welt entweder ziemlich aufsteigend oder aber eben ziemlich abstürzend aus. Leider ist es aber so, dass es bei den Coronawellen ja genau umgekehrt reziprok vonstattengeht: Ste...

Schales Gefühl

Es ist richtig, der Corona-Toten gedenken zu wollen. Aber ein Staatsakt mitten in der dritten Welle der Pandemie kann allein kein richtiges Zeichen setzen. Und mit der Trauer bleiben die Hinterbliebenen sowieso allein.

Neue starke Allianz oder »schallendes Piepen«?

Droht eine neue starke Rechtsfraktion im Europäischen Parlament? Ein Treffen von Viktor Orban mit Mateusz Morawiecki und Matteo Salvini schürt Sorgen - die müssen aber nicht überwältigen.

Recht statt Gerechtigkeit

Man sollte das Gerichtsverfahren nicht mit Erwartungen überfrachten: Es kann vergangenes Unrecht aufklären und verurteilen - aber Verbesserungen für die Zukunft müssen woanders erstritten und erkämpft werden.

Taktisch klug und geschickt

Mit ihrem Interview bei Anne Will hat Angela Merkel geschickt klargemacht, wer die Chefin ist und die Länder in Sachen härtere Corona-Maßnahmen unter Zugzwang gesetzt. Ob sie sich durchsetzen kann bleibt offen.

Eine Bitte um keine Entschuldigung mehr

Erst (zu lange) abwarten und sich dann an die Spitze der Bewegung setzen - diese Kunst hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Meisterschaft gebracht.

Auf den letzten Metern

Angela Merkel ist es innerhalb von zwei Tagen auch durch ihre Entschuldigung geglückt, Versäumnisse von sich wegzuschieben. Ihre Auftritte können aber von grundsätzlichen Defiziten der Regierung nicht mehr ablenken.

Was macht eigentlich die Bundeskanzlerin?

Eine gewisse Zurückhaltung wäre verständlich, nicht jedoch der völlige Rückzug: Die Bundeskanzlerin hat die Richtlinienkompetenz - und das auch noch für das nächste halbe Jahr.

Da »fluppt« gar nichts

Offene Schulen, geschlossene Schulen - beide Varianten haben sich nach einem Jahr Pandemie als desaströs herausgestellt, weil seitens der verantwortlichen Ministerien außer heißer Luft nicht viel kam. Nicht einmal Lüfter, die andere bezahlen würden.

Lauter Schwarze Nullen

Natürlich kann man sich in der Pandemie über Staatsversagen beklagen und das Behördenhandeln - oder Nichthandeln - monieren. Man sollte bloß darauf achten, wer das was ruft - im Zweifel haben jene diese Zustände erst herbeigeführt. Und es kommt teils noch verwerflicher.

Immer schneller, immer fragiler

Der Absturz an den weltweiten Aktienmärkten vor ziemlich genau einem Jahr war schon schwindelerregend. Noch atemberaubender ist aber das Tempo, mit dem die Indizes innerhalb von nicht einmal zwölf Monaten nicht nur die Verluste während der weltweiten - und noch immer ni...

Die Masken fallen

In Krisenzeiten lässt sich gut verdienen, das zeigen die jüngsten Beispiele von CDU-Abgeordneten. Das rückt einen alternativen Parteinamen wieder ins Blickfeld. Das Vertrauen in die Politik wird dagegen immer kleiner.

Einfach mal aufgeben

Nach Mitternacht gab es am Donnerstagmorgen ein A4-Papier - es soll die stufenweise Öffnung vorgeben. Bis zum nächsten Bund-Länder-Treffen. Oder so. Es geht eh nur noch darum, sich ins Frühjahr zu schleppen.

Wie viel Bewusstsein darf’s denn sein?

Ob Bertolt Brecht mit dem Ausspruch vom Fressen und der Moral recht hatte, können Sie leicht selbst prüfen. Es folgen drei Briefe - welchen würden Sie am liebsten erhalten?Brief eins:Absender: The kind company, Avenue Taxperdu/Place Juncker, 12345 LuxemburgHej liebe/r M...

Zu Getriebenen geworden

Mit der Veröffentlichung des Urteils zu Abtreibungen durch das Verfassungsgericht ist der Riss, der durch Polen geht, noch vertieft worden - auch im rechten Lager dürfte das nicht allen gefallen.

Naives Gedächtnis, Härte zum Vergessen

Stresstest Homeschooling: Redakteurinnen und Redakteure des »nd« berichten. Weitere Themen: Kinder des Frühlings – zehn Jahre ägyptische Revolution; NS-Aufarbeitung im Fußball – warum so spät?; Wald verstehen – Försterin vom Grunewald im Interview

Ausgangssperre - geht´s noch?

Ausgansgssperren wären nicht nur unverhältnismäßig, sondern obendrein ziemlich nutzlos. Einen starken Effekt hätten sie jedoch ziemlich wahrscheinlich - die Kooperationsbereitschaft der gutwilligen Mehrheit würde drastisch sinken.

Geschliffener Weltschmerz

Nach Joni Mitchells Album »Blue« war nichts mehr wie vorher: In »Joni Mitchell – Ein Porträt« schreibt David Yaffe über den Aufstieg und Fall einer außergewöhnlichen Künstlerin.