Redaktionsübersicht

Alexander Isele

Alexander Isele

Jahrgang 1984. Redakteur im Politikressort mit Schwerpunkt Asien. Hat Geschichte, Internationale Beziehungen und Kunst & Politik studiert. Kam 2013 über ein Praktikum im Berlinressort zum nd, schrieb danach regelmäßig als freier Autor, bis er zwischen 2015 und 2017 im Volontariat zum Redakteur ausgebildet wurde.

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Aktuelle Beiträge von Alexander Isele:
Der designierte Kanzler Karl Nehammer
Neustart voller Peinlichkeiten

So schnell, wie die ÖVP sich nach dem Abgang von Sebastian Kurz neu aufstellt, zeugt von einem Plan der Volkspartei. Doch der Scherbenhaufen, den der Ex-Kanzler hinterlässt, wird bleiben. Zum Schaden von Partei und Land.

Neustart voller Peinlichkeiten

So schnell, wie die ÖVP sich nach dem Abgang von Sebastian Kurz neu aufstellt, zeugt von einem Plan der Volkspartei. Doch der Scherbenhaufen, den der Ex-Kanzler hinterlässt, wird bleiben. Zum Schaden von Partei und Land.

Antony Blinken (l), Außenminister der USA, und Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, geben sich einen Faust-Check.
Ukraine fordert Abschreckung Russlands

Nato-Generalsekretär Stoltenberg bekräftigte in Riga die Beitrittsperspektive für die Ukraine und Georgien. Die Außenminister der USA und Russlands wollen über den Ukraine-Konflikt sprechen.

Gewehre, die ehemaligen Kindersoldaten im Südsudan gehört haben, liegen bei einer Feier anlässlich ihrer Freilassung auf dem Boden.
Die Pandemie versteckt das Grauen

In der Pandemie fallen die letzten Hemmungen: Etwa 337 Millionen Kinder in 39 Ländern sind dem steigenden Risiko ausgesetzt, von Streitkräften und bewaffneten Gruppen rekrutiert und im Krieg eingesetzt zu werden.

Xi Jinping schreibt Geschichte

Zum Abschluss ihres viertägigen Plenums in Peking beschloss das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas, dass es notwendig sei, »beharrlich« die Position Xi Jinpings »als Kern der Partei hochzuhalten«.

Nasir trat auf eine selbstgebaute Mine und verlor dabei sein Bein. Er wird regelmäßig im Reha-Zentrum von Handicap International in Kandahar in Afghanistan versorgt.
Endlich Ächtung durchsetzen

Insgesamt 7073 Menschen sind im vergangenen Jahr weltweit durch Landminen und andere Blindgänger getötet oder verletzt worden, zeigt der Jahresbericht des Landminen-Monitors für 2020. 80 Prozent der Opfer sind Zivilisten.

Mit Aung San Suu Kyi als Schutzpatronin: Mitglieder der neugegründeten People’s Defence Force fügen dem übermächtigen Militär Verluste zu.
Junta ignoriert Bedrängnis

Nach dem Putsch gelang es der Junta in Myanmar, regional anerkannt zu werden. Doch deren gnadenlose Gewalt führt dazu, dass sich die Nachbarstaaten in Südostasien wieder abwenden.

Ein Boykott würde vor allem Textilarbeiter treffen

Nicole Häusler arbeitet seit zehn Jahren in verschiedenen Organisationen zu nachhaltigem Tourismus in Myanmar. Alexander Isele sprach mit ihr über die Lage im Land nach dem Militärputsch.

Die Zweideutigkeit endet

Lange konnten die USA den Taiwan-Konflikt mit ihrer Politik der »strategischen Zweideutigkeit« managen. Doch die ist mittlerweile selbst eine Gefahr für den Frieden, weil sie Fehleinschätzungen ermöglicht.

Ein Versagen, das nicht endet

Amnesty International kritisiert fehlende Ausreisemöglichkeiten aus Afghanistan und Pushbacks von Geflüchteten an den Außengrenzen Europas. Das Versagen der Länder, die unkoordiniert aus Afghanistan abgezogen sind, geht weiter.

Kommunikation mit Rakete

Nachdem die USA mit Japan und Südkorea am Montag über eine gemeinsame Nordkoreapolitik gesprochen haben, antwortet Pjöngjang am Tag drauf mit einem Raketentest. Trotzdem will Kim Jong Un diese Woche noch nach Seoul reisen.

Verteidiger der Meinungsfreiheit

Der Friedensnobelpreis in diesem Jahr ist ein deutliches Statement: Ohne Pressefreiheit keine funktionierende Demokratie. Das Nobelkomitee sieht dringenden Handlungsbedarf. Allein in diesem Jahr wurden bereits 24 Journalisten getötet.

Greta Thunberg ist nicht allein

Kampf gegen Kohle und Atomkraft, Hilfe für die Opfer der islamistischen Boko Haram, mehr Rechte für Indigene und der Schutz der Natur: Der diesjährige Alternative Nobelpreis geht an vier Basisaktivisten, die die Gesellschaft mobilisieren.

Die Erderwärmung führt zusammen

Chinas Staatschef Xi kündigt an, keine Kohleprojekte im Ausland mehr fördern zu wollen. US-Präsident Joe will die Finanzierung von Klimahilfen für ärmere Staaten verdoppeln. Die UN befürchten, die Klimaziele werden verfehlt.

Große Ambitionen

Michel Barnier will Frankreichs nächster Präsident werden und die Franzosen versöhnen. Der ehemalige EU-Kommissar macht Stimmung gegen die EU und gegen Flüchtlinge, von der Ungleichheit in Frankreich spricht er nicht

Profiteur von Krieg und Leid

Wenn es darum geht, aus Krieg und Leid Profit zu schlagen, ist ein Mann nicht weit: Erik Prince, der Gründer der privaten Söldner-Armee Blackwater, bietet einen Evakuierungsflug aus Afghanistan an - der Preis dafür ist hoch.

Vom Präsidenten zum Vize

Die Ankündigung zur Kandidatur zum Vizepräsidenten nähren Spekulationen um seine Tochter Sara Duterte-Carpio. Weltweit finden am Donnerstag Demonstrationen gegen das Duterte-Regime statt.

Ohne Spur

Am Dienstag noch sicherten die Taliban Frauen und politischen Gegnern Sicherheit zu. Nur einen Tag später entführten sie die Bezirks-Gouverneurin Salima Masari. Bekannte von ihr fürchten nun um ihr Leben.

Kriegsverbrechen Aushungern

Es ist die Katastrophe nach der Katastrophe: In Konfliktgebieten sind hungernde Menschen zunehmend von lebensrettenden Hilfslieferungen abgeschnitten, warnen die Vereinten Nationen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Die Krise nach dem Putsch

Sechs Monate nach dem Staatsstreich eskaliert der Bürgerkrieg, dazu wütet die Corona-Pandemie in dem südostasiatischen Land. Doch die Bevölkerung wehrt sich weiterhin gegen das Putschregime, mit manchen Erfolgen.