Das große Buch der Internationalen Friedensfahrt

Friedensfahrt
Was für die westeuropäischen Länder die »Tour de France« war, das war für die Länder östlich des Eisernen Vorhangs die Internationale Friedensfahrt. Die Geschichte dieses einmaligen Amateurrennens im Radsport ist durch Legenden und Mythen geprägt. Tausende Fans jubelten begeistert alljährlich im Mai ihren Idolen Gustav Adolf »Täve«
Schur, Olaf Ludwig, Mario Kummer oder Uwe Ampler auf den Straßen zu. Darüber hinaus war die Friedensfahrt auch eine politische Demonstration für den Weltfrieden, für die Idee einer Völkerverständigung im sportlichen Miteinander.
Die erste Friedensfahrt führte 1948 von Warschau nach Prag, 1952 kam auch Ostberlin hinzu. Eine von Pablo Picasso gestaltete weiße Friedenstaube wurde zum offiziellen Symbol. Doch nicht nur von den Idolen der Friedensfahrt wird bis heute gesprochen.
Wer erinnert sich nicht an die Schinderei der Radrennfahrer, wenn es an der »Steilen
Wand« von Meerane aufwärts ging, wenn um Sekunden gefeilscht und das Kopfsteinpflaster beim Fahren zur Tortur wurde? Nach der politischen Wende 1989 wurde es ruhiger um die Friedensfahrt. Das endgültige Aus kam 2006.
Dieser Band ist eine Hommage an die Friedensfahrt und gibt in Bild und Text detailliert Auskunft über ein Radrennen, das mehr als ein bloßes Amateurrennen war.

Preis: 14.99 Euro

  • Verlag: Bild und Heimat
  • Format: gebunden 174 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2021

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