Alternativen zum Sparbuch

Geldanlage für »Faule« (Teil 1)

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das klassische Sparbuch ist keine gute Idee für 2016 - mit nur ein wenig Mühe lässt sich im kommenden Jahr aber mehr aus dem sauer Ersparten herausholen.

Zwei von drei Menschen verstehen nichts von Finanzen. Für die Studie des Meinungsforschungs- institutes Gallup, von Weltbank und der George Washington Universität wurden Menschen in 144 Ländern befragt. Die Antworten sind angesichts einer Welt, die vom Finanzkapitalismus dominiert wird, ernüchternd: Zwei von drei Befragten sind finanzielle »Analphabeten«.

Die Deutschen schneiden besser ab als die Welt: Dennoch kann nur einer von drei Befragten die mehr oder weniger anspruchsvollen Fragen zu Risikostreuung, Inflation und Zinseszins richtig beantworten.

Ein Beispiel gefällig?

Angenommen, Sie legen 100 Euro auf ein Sparkonto und die Bank zahlt Ihnen im Jahr 10 Prozent Zinsen dafür. Wie viel Geld haben Sie nach fünf Jahren auf dem Sparkonto?

a. Mehr als 150 Euro?

b. Genau 150 Euro?

c. Weniger als 150 Euro?

Die richtige Antwort ist a. Da die Zinsen ebenfalls verzinst werden, ist der Endbetrag deutlich höher ...


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