Berufsrevisionistin mit Freibrief

Robert D. Meyer erklärt, warum das CDU-Präsidium Erika Steinbach nicht aus der Partei wirft

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es ist nicht unbedingt so, dass der Name Erika Steinbach für das CDU-Präsidium im Zusammenhang mit rassistischen Äußerungen bisher völlig unbekannt gewesen wäre. Die Unions-Rechtsaußen hat sich mit ihren jüngsten Tweet erneut als Wiederholungstäterin gezeigt, wenn es darum geht, völkisch gesinnten Nationalisten zu zeigen, dass im Bundestag eine Vertreterin sitzt, die ihre Interessen wahrnimmt. Die hessische LINKEN-Politikerin Janine Wissler hat am Montag sehr treffend zusammengefasst, dass die jüngsten Auslassungen Steinbachs nicht mehr von den Parolen der AfD und NPD zu unterscheiden sind.

Es gäbe ausreichend gute Gründe für den CDU-Parteivorstand, der Berufsrevisionistin nach wiederholt menschenfeindlichen Äußerungen nicht nur einen Rücktritt als Parlamentariern nahezulegen, sondern auch über einen Rauswurf bei den Christdemokraten mindestens laut nachzudenken. Nur zur Erinnerung: Steinbachs Provokationen sollten nicht mit den m...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.