Messerattacken nehmen kein Ende

29 Israelis starben bei Anschlägen und 190 Palästinenser durch Militär / Frankreich startet neue Nahost-Friedensinitiative

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei einer erneuten Angriffsserie in Israel sind mehrere Menschen getötet worden. Mit neuen Sperranlagen und weniger Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser will Israels Regierung gegensteuern.

Wenn es einen Ort gibt, an dem man nicht mit Anschlägen rechnet, dann ist es Jaffa. Araber und Juden leben in diesem Städtchen, dass heute nahtlos in Tel Aviv übergeht, Seite an Seite. Und so sitzt der Schock hier tief: Gut 20 Minuten lang stürmte ein 22 Jahre alter Palästinenser aus Kalkiliya durch die Ortsmitte, stach wahllos auf Passanten ein, bevor er auf der Strandpromenade von Polizisten erschossen wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war ein amerikanischer Tourist bereits tot, zehn weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Betroffenen befanden sich auch mehrere Araber.

Es war der bislang letzte Anschlag in einer mittlerweile langen Serie von Angriffen, die Israel seit Monaten in Atem halten: Vor allem in Jerusalem und rund um die israelischen Siedlungen im Westjordanland werden immer wieder Israelis mit Messern, Steinen und Brandsätzen angegriffen. 29 Menschen kamen dabei auf der israelischen Seite ums Leben. Bei mit den Attacken in Zusa...


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