Seehofer und Huber verbeißen sich in Startbahn-Streit

CSU-Chef droht mit Rücktritt und dementiert später / Schwere Vorwürfe in Richtung von Ex-CSU-Chef: »Mit mir nicht so ein Politikstil«

Berlin. Es ist ein landespolitischer Streit: der um die dritte Startbahn am Münchner Flughafen. Doch für die CSU kann es zum Sprengsatz werden. Und damit auch Einfluss auf die Bundespolitik bekommen. CSU-Chef Horst Seehofer und Ex-Parteichef Erwin Huber geraten immer mehr aneinander. Seehofer wählte am Montag überdeutliche Worte. Drohte er auch mit Rücktritt?

»Die Krise ist jetzt da«, sagte der CSU-Chef. Und dann macht er Ansagen, die keine Missverständnisse zulassen: Eine dritte Startbahn am Münchner Flughafen wird es mit ihm nicht mittels juristischer Tricks geben, sondern nur im Konsens. Er will, das macht er nach übereinstimmenden Teilnehmerangaben klar, nur eine politische Lösung mittragen - was bedeutet: über einen neuen Bürgerentscheid in München. Für einen anderen Weg stehe er nicht zur Verfügung. Sonst, so sagt er, würde die CSU keine dritte Startbahn und ihn nicht mehr als Regierungschef haben. Die »Passauer Neue Presse«...


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