Ausscheidungsfahren zur Halbzeit

Der Giro d’Italia der Radprofis wird wohl zum Duell zweier Oldies

  • Von Tom Mustroph, Sestola
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Dolomiten waren noch nicht einmal erreicht, da sorgen die Teams Astana und Movistar beim Giro für das erste Favoritensterben beim Giro. Neuer Mann in Rosa ist der Luxemburger Bob Jungels.

Alles, was in der Toskana Beine hat, wollte den Giro sehen und hatte sich zur 10. Etappe der Italienrundfahrt aufgemacht. Wie die Profis das ständige Auf und Ab über die Hügel Mittelitaliens meisterten, wollte sich kaum jemand entgehen lassen. Der Tagesabschnitt von Campi Bisenzio nach Sestola war die erste größere Herausforderung für die Kletterer bei diesem Giro d’Italia.

Viele Tifosi hatten selbst manchen Anstieg auf ihren Rädern bewältigt, schließlich guckt man in der Radhochburg Toskana nicht nur zu, man lebt den Sport. Mit allen Vor- und Nachteilen. Auch die Antidopingabteilung der Carabinieri, die in Florenz beheimatet ist, hat oft nur kurze Wege, um Delinquenten zu überführen. »Wenn sich herumspricht, dass wir zu den Amateurrennen kommen, dann erreichen plötzlich ganz viele Fahrer nicht mehr das Ziel«, sagte einer der Ermittler sarkastisch gegenüber »nd« am Rande der Profirundfahrt.

Dass einer der Mitfavoriten des Giro, der Span...


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