G7 machen Druck: Wachstum und TTIP

Gastgeber Abe kann kein Bekenntnis zu staatlich finanzierten Konjunkturprogrammen durchsetzen / Merkel pocht auf »Strukturreformen«

Berlin. Die G7-Staaten haben weltweites Wirtschaftswachstum als »dringende Priorität« bezeichnet. Zudem fordern sie in ihrer am Freitag im japanischen Ise-Shima verabschiedeten Erklärung, die umstrittenen EU-Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Japan zu einem Abschluss zu bringen. Den Freihandelspakt Ceta zwischen der EU und Kanada wollen sie noch in 2016 unterschrieben sehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete den Gipfel als »Erfolg«.

Während Japans Ministerpräsident und Gastgeber Shinzo Abe vor allem ein gemeinsames Signal zur Förderung der globalen Wirtschaft erreichen wollte und gerne ein Bekenntnis zu staatlich finanzierten Konjunkturprogrammen gesehen hätte, lehnte dies die in erster Linie auf Strukturreformen pochende Merkel aber ab. Die Anstrengungen der G7 sollten in der Fiskalpolitik, der Strukturpolitik und der Geldpoli...


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