Niños españoles

Die Internationalen Brigaden kümmerten sich vor 80 Jahren um spanische Flüchtlings- und Waisenkinder

Wie in jedem Krieg waren auch in dem, den die Generäle um Franco mit dem Putsch gegen die spanische Volksfrontrepublik entfachten, Kinder die wehrlosesten Opfer. Sie erfuhren Solidarität.

Als die Internationalen Brigaden am 3. Oktober 1937 den ersten Jahrestag ihrer Gründung begingen, veröffentlichte das Kriegskommissariat der Brigaden die »Promesas«, die Versprechen an das spanische Volk. Eines davon galt den Kindern, eingeschränkt zunächst auf Kinder der spanischen Angehörigen der Interbrigaden: »Wir versprechen, an der Schaffung und Erhaltung eines Heimes mitzuarbeiten, das den spanischen Kindern dienen soll, deren Väter in den Reihen der Internationalen Brigaden gefallen sind.« Die Internationalen Brigaden setzten sich nicht nur aus Ausländern zusammen, in ihren Reihen kämpften auch spanische Freiwillige und Rekruten. 1938, als der Zustrom der Internationalen schwächer wurde, bestanden sie teils bis zu 70 Prozent aus Spaniern.

Die Fürsorge der Internationalen Brigaden für die spanischen Kinder ist ein zu Unrecht vergessenes Kapitel des vor 80 Jahren mit dem Putsch der Generäle am 17./18. Juli 1936 entflammten S...


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