Europameister dürfen nicht nach Rio

Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hatte bei der Nominierung seines Olympiakaders die Qual der Wahl

  • Von Christoph Stukenbrock, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat am Donnerstag seinen Kader für die Olympischen Spiele benannt. Torhüter Carsten Lichtlein und Steffen Weinhold wurden im letzten Moment aussortiert.

Silvio Heinevetter statt Carsten Lichtlein, Steffen Weinhold nur in der Warteschleife: Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat bei der Benennung seines Olympiakaders für zwei dicke Überraschungen gesorgt. Im Tor vertraut der Isländer bei den Spielen in Rio (5. bis 21. August) auf das Duo Andreas Wolff und Heinevetter, im rechten Rückraum erhielten die Linkshänder Kai Häfner und Fabian Wiede überraschend den Vorzug vor dem angeschlagenen Weinhold.

»Die Nominierung ist ein wegweisender Schritt. Die Spieler haben uns die Entscheidungen nicht leichtgemacht«, sagte Sigurdsson am Mittwoch. Und DHB-Vizepräsident Bob Hanning ergänzte: »Die Entscheidungen waren hart, aber das gehört auch zu einem in Spitze und Breite erfolgreichen Leistungssport.« Im Gegensatz zu Welt- und Europameisterschaften, wo 16 Spieler eingesetzt werden dürfen, ist die Kaderstärke bei Olympia auf 14 begrenzt.

Als Reservist, der bei Verletzung oder Erkrankung eines Kade...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.