Italien setzt auf Militär in seinen Städten

Nach Attentat im französischen St.Etienne-du-Rouvray seien italienische Einrichtungen der katholischen Kirche gefährdet / Kampfschwimmer und Spezialeinheit der Fallschirmjäger mobilisiert

  • Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die jüngste Serie von Anschlägen in Frankreich und Deutschland hat die Sicherheitslage auch in Italien verändert. Insbesondere das Attentat auf die Kirche in St.Etienne-du-Rouvray, bei dem der 86-jährige Pater Jacques Hamel vor den Augen der Gläubigen hingerichtet wurde, löste Entsetzen im Belpaese aus.

Die italienischen Behörden sehen nun Einrichtungen der katholischen Kirche gefährdet, zumal mehrfach in der offiziellen Zeitschrift des sogenannten Islamischen Staates, »Dabiq«, IS-Kämpfer aufgefordert wurden, nun endlich »Rom zu schlagen«. Die entsprechenden Aufrufe wurden von Fotomontagen begleitet, die auf der Kuppel des Petersdoms die schwarze Flagge des Kalifats zeigten.

Die Warnung wird ernst genommen. Der Nationale Sicherheitsrat, bestehend aus Vertretern des Innen- und des Verteidigungsministeriums sowie aller Sicherheitsdienste, befürwortet auch den Einsatz der regulären Streitk...


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